Von P. K. Sczepanek


KOPP-Leser schreiben zu aktuellen Themen



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KOPP-Leser schreiben zu aktuellen Themen


Redaktion

Immer wieder erreichen uns Emails und Briefe unserer Leser und Zuschauer. Viele sind über die derzeitigen Entwicklungen auf der ganzen Welt entsetzt, enttäuscht, desillusioniert oder wütend. Vor allem die tägliche Berichterstattung entsetzt zunehmend mehr Menschen, von der wir leider wissen, dass uns wichtige Fakten nicht selten vorenthalten werden, ja dass wir sogar vorsätzlich falsch informiert werden. Bestes - oder schlechtestes - aktuelles Beispiel: Der Libyenkrieg und die Rolle der NATO. Wir haben an dieser Stelle umfangreich über die einseitige Darstellung der westlichen Presse berichtet. mehr


Der italienische Patient: Zwischen Bergen aus Schulden und Gold


Michael Brückner

Schuldenberge, wirtschaftliche Stagnation, eine handlungsunfähige Regierung auf Abruf und Straßenkämpfe in der Hauptstadt: Jetzt wird Italien endgültig zum nächsten Krisenherd in der Eurozone. Dabei steht der Apeninnenstaat eigentlich gar nicht so schlecht da. Doch Politiker und Bürokaten machten Italien zum Sanierungsfall - und zum Dauerpatienten für die EFSF. mehr


Bundestag ebnet Weg in Finanzdiktatur


Oliver Janich

Wieviel müssen wir noch ertragen? Wieviele Lügen lassen wir uns noch auftischen? Wie weit sind wir noch von Weimarer Verhältnissen entfernt? mehr


USA: Das Ende der Geschichte?


Paul Craig Roberts

Jetzt, da die CIA-Stellvertreterarmee Gaddafi ermordet hat - was hat Libyen wohl als Nächstes zu erwarten? mehr


Tabuthema Klaukinder - So viel verdienen sie wirklich


Udo Ulfkotte

Seit der Grenzöffnung sind rumänische Bettler und Klaukinder in vielen Ballungsgebieten zum Problem geworden. In der Schweiz und in Großbritannien hat die Polizei nun mitgeteilt, wie viel sie verdienen. mehr


US-Bankentricks: Je höher der Verlust, desto höher der Gewinn


Michael Grandt / Alexander Strauß

Amerikanische Banken generieren aus Wertverlusten Milliarden von Gewinnen. Wie das geht, lesen Sie hier

Wie die Zahlen des dritten Quartals 2011 beweisen, sind die großen US-Geldhäuser immer noch sehr erfolgreich. Der Schein trügt allerdings, denn sogenannte »Regenmacher« greifen tief in die Trickkiste. So ist es möglich, dass trotz riesiger Abschreibungen, Rezessionssorgen und schwacher Kapitalmärkte viele US-Banken Milliardengewinne verbuchen.

 1. Trick: Belastungen herunterrechnen

Der erste von zwei ganz legalen Bilanztricks lässt sich am Beispiel der Zahlen von Morgan Stanley

erklären. Bankchef James Gorman präsentierte jüngst die Bilanz der zweitgrößten US-Investmentbank: 2,2 Milliarden Gewinn oder 1,14 Dollar je Aktie. »Morgan Stanley hat die Turbulenzen am Kapitalmarkt effektiv umschifft«, so Gorman.

 Und so ging’s:

1,12 Dollar des 1,14-Dollar-Gewinns pro Aktie war einem Bilanztrick geschuldet. Denn aus dem fallenden Wert der eigenen Schulden wurden Profite generiert. Dieser Effekt ist als »Debit Valuation Adjustments« (DVA) bekannt. Weil der Ruf und somit die Bonität der Bank gelitten hatte, zweifelten die Märkte an einer hundertprozentigen Rückzahlung der Schulden. Der Wert der noch ausstehenden Anleihen sank. Doch dank DVA kann eine Bank die Belastungen, die aus eigenen Verbindlichkeiten entstehen, herunterrechnen. Die Differenz ist de facto Reingewinn!

Doch nicht nur Morgan Stanley nutzt den DVA-Effekt. Bei JP Morgan und der Citigroup entstanden durch diese Maßnahme Erträge von rund 1,9 Milliarden, bei der Bank of America waren es vor Steuern sogar 6,2 Milliarden Dollar. Aber auch der zweite Bilanztrick ist völlig legal.

 2. Trick: Auflösung von Risikovorsorgepositionen

Dabei geht es um die Auflösung von Positionen der Risikovorsorge aus der Vergangenheit. Während der Finanzkrise waren die großen Geschäftsbanken gezwungen, extrem hohe Beträge für den Ausfall von Krediten beiseitezulegen. Vor allem Konsumkredite waren betroffen, da der Gegenwert der erworbenen Güter meist den Wert der dafür aufgenommenen Kredite schnell unterschritten hatte. Dieser Vorgang belastete die Gewinne massiv.

Da sich die wirtschaftliche Lage aber nicht so verschlimmerte, wie zunächst angenommen, können diese Vorsorgepositionen nun zum größten Teil aufgelöst und auf den Gewinn angerechnet werden.

Analysten schätzen, dass die Gewinne des US-Bankensektors im dritten Quartal zu etwa 20 Prozent aus der Auflösung von solchen Positionen bestehen. So wird die Tatsache verschleiert, wie schlecht das operative Geschäft in Wahrheit ist.

Natürlich sind die Möglichkeiten der Zahlenspielereien hier begrenzt, da die damals bereitgestellten Reserven in naher Zukunft aufgebraucht sein werden. Außerdem befindet sich das Land vor einer Rezession, in der es sehr schnell wieder zu Kreditausfällen und somit zur Notwendigkeit der Schaffung neuer Risikovorsorgepositionen kommen könnte.

 3. Trick: Verkauf von Tafelsilber

Eine weitere Option, die Bilanz zu schönen, ist der Verkauf von Tafelsilber. Das Geldinstitut verkauft Teile des eigenen Bestandes und lässt den Erlös dann in die Bilanz einfließen.

Zuletzt schützte sich so die Bank of America damit vor massiven Verlusten. Das Institut veräußerte gleich reihenweise Geschäftssektoren und Beteiligungen. Im dritten Quartal spülte allein der Verkauf von Anteilen an der China Construction Bank 3,6 Milliarden Dollar in die klammen Kassen. Doch durch diesen »Ausverkauf« rutschte das ehemals größte Kreditinstitut, hinter JP Morgan, auf den zweiten Platz der US-Großbanken.

Quellen: Handelsblatt Financial Times Deutschland

Die Geschichte wiederholt sich: US-Kriegstreiber wenden sich gegen den Iran


William Echols

Ob die Rufe nach einem Krieg gegen den Iran dazu gedacht sind, amerikanische Verbündete im Nahen und Mittleren Osten zu besänftigen, die das angebliche Streben des Iran nach Atomwaffen nicht akzeptieren können, und zugleich die amerikanische Vorherrschaft in der erdölreichen Region wiederherzustellen, oder ob es sich um das letzte Aufbäumen einer untergehenden imperialen Macht handelt, die in Selbstüberschätzung zuschlägt - diejenigen, die diesen Krieg herbeisehnen, weil sie dadurch auf die Rückkehr zu alter Größe hoffen, könnten damit die amerikanische imperiale Abenddämmerung noch beschleunigen. mehr

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen, wenn jetzt die »Falken«, die 2003 den Sturz Saddam Husseins forderten, nun zu einem Krieg gegen den Iran aufrufen. Aber warum sind  diejenigen, die sich einst für ein »neues amerikanisches Jahrhundert« einsetzten, hoffnungslos im Denken einer vergangenen Ära gefangen?

In einer kriegslüsternen  Hetzschrift, die in der jüngsten Ausgabe des Weekly Standard veröffentlicht wurde, warf Chefredakteur William Kristol dem Iran vor, das Blut amerikanischer Soldaten klebe an seinen Händen. »Gewalt« sei die einzige Sprache, die das Regime verstehe,

tönte er und forderte den Kongress auf, darüber zu diskutieren, »den Einsatz von Gewalt gegen iranische Einrichtungen, die Angriffe auf unsere Soldaten ausführen, gegen die Iranischen Revolutionsgarden und andere Teile des Regimes, die Terror unterstützen sowie gegen das Atomwaffenprogramm der Regierung zu genehmigen«.

Am 17. Oktober stieß Jamie Fly, geschäftsführender Direktor der Foreign Policy Initiative (FPI), ins gleiche Horn: »Bisher hat es der Präsident vorgezogen, das unglückliche Opfer der Machenschaften des Iran zu sein. Es ist an der Zeit, dass Präsident Obama in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt und sich gegen Tyrannen zur Wehr setzt, die Amerikaner umbringen und unsere Interessen bedrohen. Es ist an der Zeit, gegen die Elemente in der iranischen Regierung militärisch vorzugehen, die Terrorismus und das Nuklearproramm des Landes unterstützen. Noch mehr Diplomatie ist keine angemessene Antwort.« …usw.




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