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Erzbischof Nossol - ein Mann der Aussöhnung



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Erzbischof Nossol - ein Mann der Aussöhnung


von Gerhard Gnauck, Korrespondent in Warschau 27.07.2009 - 15.17 Uhr

Er ist seit drei Jahrzehnten ein Mann der praktischen Aussöhnung in Polen: Erzbischof Alfons Nossol, ein „Daheimgebliebener“, dessen Sprache des Herzens das Deutsche geblieben ist.

Oppeln ist eine kleine Großstadt an der Oder; hier saßen vor dem Krieg die preußischen Beamten, die die Provinz Oberschlesien verwalteten. Wenn man im polnischen Opole fragt, wer heute diesen Bezirk regiert, denken viele an einen Kirchenfürsten: an Erzbischof Alfons Nossol. In vielen polnischen Städten gab es Umfragen, wer als der bedeutendste Bürger der Stadt im 20. Jahrhundert gelten könne. Weil der Ort bis 1945 zu Deutschland gehört hatte, landeten auch Persönlichkeiten aus der deutschen Zeit, Bürgermeister etwa, auf den vorderen Plätzen. In Oppeln ließ Nossol alle Konkurrenten hinter sich. Er hat der Region seinen Stempel aufgedrückt: 1977 wurde er von Papst Paul VI. mit dem Bischofsamt betraut, das er bis heute innehat.

Die Wahl fiel damals auf Nossol, weil er ein „Daheimgebliebener“ war. Nirgendwo sonst in den alten deutschen Ostgebieten war ein so großer Teil der Bevölkerung 1945 da geblieben. Hunderttausende in Oberschlesien wurden nicht vertrieben, weil sie das Wasserpolnische sprachen, einen slawischen Dialekt mit vielen deutschen Einsprengseln. Die polnischen Behörden glaubten, diese Bevölkerung mit ihrem starken Regionalbewusstsein zu „echten Polen“ machen zu können. Auf die Frage, in welche Identitätsschublade er denn gehöre, in die polnische, die deutsche oder die schlesische, antwortet er mit einem überzeugenden „sowohl als auch. Ich kann mich in alle hineinfühlen. Aber auf eine einzige Ausrichtung festgelegt zu werden, das geht nicht. Da müsste ich mich selbst verneinen.“

Nach dem Gastsemester in Mainz wurde er Bischof

153.000 Bürger definierten sich in der Volkszählung in Polen 2003 als „Deutsche“, 173.000 zogen einen Regionalpatriotismus vor und bezeichneten sich als „Schlesier“. Die meisten Deutschen leben hier in Oberschlesien, stellen etliche Bürgermeister, und seit Neuestem sieht man auch zweisprachige Ortsschilder. Nossol wurde hier 1932 als fünftes von acht Kindern geboren. Die NS-Behörden verfolgten jedes nicht deutsche Idiom, und so kam es, dass Alfons und seine Geschwister immer mehr deutsch sprachen. 1945 begann der umgekehrte Prozess, und der Gymnasiast musste mühsam sein Polnisch verbessern. Heute ist für ihn das Deutsche „die Sprache des Herzens“, sagt er. Wenn der Erzbischof in Oppeln zur Beichte geht, spricht er polnisch („um meinen Beichtvater nicht zu reizen“). Wenn er in Rom ist, beichtet er deutsch.

Der hagere, quirlige und schlaksige Mann spricht mit einer Offenheit über seine Kirche, wie man sie von hohen Geistlichen nicht erwartet. Immer wieder haben die Vorgesetzten ihn dorthin geführt, wohin er nicht wollte, zuletzt, als er, der langjährige Dozent und Kenner Karl Barths, zum Bischof gekürt werden sollte. Er hielt das nicht für seine Berufung und sträubte sich heftig. Am Ende holte er das schwerste Geschütz hervor: „Ich bekannte, dass mein Vater und meine Brüder in der Wehrmacht gedient haben.“ In einem Land, wo selbst ein Großvater in der Wehrmacht bis heute eine Belastung ist, musste das damals besonders VI. hielt nüchtern fest, Dozent Nossol könne nichts.schwer wiegen. Doch Paul l für seine Verwandten. So kehrte er von einem Gastsemester in Mainz nach Polen zurück und wurde Bischof.

"Man muss einen Anfang machen"

Noch zwölf Jahre vergingen, da bahnte sich die Wende an. Am 4. Juni 1989 fanden die ersten teilweise freien Wahlen statt. Welche Fügung des Schicksals: Für diesen Tag hatte Nossol auf dem heiligen Berg Oberschlesiens, dem Annaberg, den ersten Gottesdienst seit Kriegsende in deutscher Sprache angesetzt. „Wir konnten das nicht offiziell bekannt geben, nur per Pantoffelpost“, erinnert er sich, „und die Bischofskonferenz war nicht dafür. Sie war äußerst vorsichtig.“ Doch Nossol hatte sich Rückendeckung geholt: bei Johannes Paul II., der nach Abwägung des Für und Wider zu dem Schluss kam: „Man muss einen Anfang machen.“ Auch der polnische Kardinalprimas Glemp gab seinen Segen. 3000 Menschen pilgerten auf den Annaberg, der wechselweise die Trutzburg des deutschen und des polnischen Nationalismus gewesen war, und sangen ihre Lieder auf Deutsch, das für sie die „Sprache des Herzens“ war.

Doch Seelsorge, sagt der Erzbischof schmunzelnd, „ist die Sorge am ganzen Menschen“. Viele Sommer hatte er als geistliche Urlaubsvertretung in Bad Wörrishofen verbracht und dort nebenbei die Kneipp-Kuren kennengelernt. Gleich nach der Wende fasste er den Plan, diese Kurmethode in seine Heimat zu holen. Das arg verfallene Schloss der Grafen Strachwitz in Groß-Stein, das damals für einen Appel und ein Ei zu haben war, sicherte er für die Diözese. Der deutsche Botschafter war auf der Suche nach einem förderungswürdigen Kulturprojekt: Hier fand er es. Heute haben Schloss und Park ihren alten Glanz wiedergewonnen. Die Stallungsgebäude daneben sind zu einem Erholungs- und Reha-Zentrum und Kneipp-Kurort der Caritas geworden, der längst auch von Gästen aus der Bundesrepublik genutzt wird. Nossol strahlt: „Inzwischen trägt sich unser Zentrum, das Sebastianeum Silesiacum, finanziell selbst.“

Eine Arbeit nicht ohne Risiko

Selten hört man heute jemand so positiv über die EU sprechen wie diesen Bischof aus dem Grenzland. „Der größte Trost in Europa ist für mich als Schlesier: Wir haben endlich ein offizielles Gegenmittel gegen jeden Nationalismus! Denn, wie de Gaulle sagte: le nationalisme, c’est la guerre, früher oder später.“ Dieses Programm bedeutet vor Ort harte Arbeit. „Ich habe jeden zu ernennenden Pfarrer gefragt, ob er bereit sei, auf Wunsch auch auf Deutsch die Messe zu lesen. Da gab es manchmal Schwierigkeiten.“ Andererseits beklagt der Bischof, die Vertreter der Deutschen hätten sich nach 1989 oft zu sehr um neue Wasserleitungen gekümmert und viel zu wenig um ihre Kultur. „Undankbarkeit“ und Desinteresse seien verbreitet: Nach der Wende entsandten die Deutschen noch sieben Abgeordnete ins polnische Parlament, jetzt ist es (trotz Befreiung von der Fünf-Prozent-Hürde) gerade mal einer. Erst in diesem Jahr hat in der Führung der Minderheit ein Generationenwechsel stattgefunden und eine Hinwendung zu Kultur und Sprache. Der Bischof legt seine Stirn in Falten: „Ob es nicht schon zu spät ist?“

Nossol versuchte stets, in der Region zwischen deutschen und polnischen Kräften, auch den Vertriebenen aus den polnischen Ostgebieten, die Waage zu halten. Eine Arbeit nicht ohne Risiko: Es gab in den Neunzigerjahren Beschimpfungen von polnischer Seite, Graffiti („Nossol nach Berlin“), auch überzogene Ansprüche seitens der Deutschen. Eine Herausforderung war die Idee Helmut Kohls, gemeinsam Caritas-Sozialstationen in der Diözese Oppeln aufzubauen. Offiziell ein Beitrag zur deutsch-polnischen Aussöhnung, faktisch ein Hilfswerk für die deutsche Minderheit? Kohl und Nossol sprachen darüber; der Bischof zögerte. „Doch dann beschloss ich: Man muss es wagen.“ Bedingung war, dass das Sozialwerk, um Spannungen und Neid zu vermeiden, der gesamten Bevölkerung der Region zugutekommt, nicht nur den Deutschen. Das hat funktioniert; heute trägt die polnische Seite die Sozialstationen allein.

Die Minenfelder in den deutsch-polnischen Beziehungen

Nossol ist natürlich auch ein politischer Kopf; er musste es sein. Er kennt die Minenfelder – es gibt sie noch – in den deutsch-polnischen Beziehungen. „Versöhnung ist ein Prozess. Die Kriegserinnerungen werden immer wieder auftauchen.“ Und er sagt es klar: „Jeder darf über die selbst erlebte Vertreibung sprechen.“ Gegen das Gedenken an die Vertreibung der Deutschen hat Nossol überhaupt nichts einzuwenden, solange sie „im europäischen Kontext“ gesehen werde. Die Aufregung darüber in Polen versteht er nicht. „Niemand in Deutschland will aus Tätern Opfer machen, von ein paar Ausrutschern abgesehen.“

Opfer und Täter, Schuld und Sühne: Seiner Generation klingen diese Worte anders in den Ohren als den Jüngeren. Eines der schrecklichsten Ereignisse seines Lebens war ein Zwischenfall unter Klassenkameraden, Zwölfjährigen, im Jahr 1945. Drei Jungen hatten einem vierten den Ball geklaut, und dieser hielt es für eine gute Idee, sie bei den Rotarmisten, die gerade einmarschiert waren, als „Hitlerjungen“ zu verpetzen. Darauf befahlen die Soldaten den Jungen, Gräber auszuheben. Drei Schüsse fielen, und die Kinder waren tot. Bei der nächtlichen Umbettung der Leichen auf den Friedhof dann schlüpfte Alfons Nossol erstmals in die Rolle des Geistlichen. „Später begriff ich: In manchen Fällen kann eben niemand so helfen, wie ein Pfarrer es kann.“ Mit zwölf Jahren hat der Junge diesen Dienst versehen; mit 77 geht der Erzbischof im August in den Ruhestand.

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Korfanty, Albert (czyli Wojciech)

Gen.: "Korfanty- Krowa" (Kuh- Korfanty)

 *    20.04.1873, Sadzawka (Kattowitz)


†   17.08.1939, Warschau

Polnischer Nationalist aus Oberschlesien.


Abgeordneter des Reichstages. 
Terror-Hetzer. Terrorist.
Verantwortlich für den Mord am Th. Kupka

Durch den Tod des Reichstagsabgeordneten Augustin Warlo (Zentrum) ist das Mandat des Wahlbezirkes Tost- Gleiwitz- Lublinitz vakant geworden. Auf Drängen der Nationaldemokraten bewirbt sich der Pole Wojciech Korfanty aus Sadzawka bei Siemianowitz um das Mandat.

Studierte in Berlin (Charlottenburg) und Breslau.
Link http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv00/0800ob11.htm 

06. Juni 1918  Korfanty gewinnt mit 63 % der abgegebenen Stimmen die Nachwahl zum Reichstag im Wahlbezirk Tost- Gleiwitz- Lublinitz.
Plebiszit

Korfanty verspricht jedem, der für Polen votiert eine Kuh. Das brachte Gewinne in ländlichen Gebieten für die Polen und dem Korfanty den Beinamen "Krowa" (Korfanty- Kuh). Es muss nicht erwähnt werden, dass es bei dem "Versprechen" geblieben ist.


___________________________________________________________
 

Albert Korfanty war Sohn einer Bergarbeiterfamilie. Ab 1879 besuchte er eine Volksschule in Siemianowitz, danach ab 1885, das Königliche Gymnasium in Kattowitz (das heutige Adam-Mickiewicz-Gymnasium), wo er Konstanty Wolny kennen lernte. Im Gymnasium gründeten sie zusammen geheime Vereinigung zur Verbreitung der polnischen Literatur und Kultur. Schon in der Schulzeit knüpfte er auch Beziehungen zur propolnischen Aktivisten in Großpolen und nahm in propolnischen Versammlungen teil. Diese Aktivitäten führten dazu, dass er am 14. August 1895, kurz vor dem Abschluss, der Schule verwiesen wurde. Er hat sein Abitur dank Józef Kościelski, eines Reichstagsabgeordneten aus Großpolen, extern machen dürfen, sodass er noch 1895 sein Studium an der Technischen Hochschule Charlottenburg beginnen konnte. Nach einem Jahr wechselte er nach Breslau, wo er Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften studierte.

Er war der erste Abgeordnete, der mit dem Mandat der Polnischen Nationaldemokratischen Partei (Polenpartei) von 1903 bis 1912 Mitglied des Deutschen Reichstages wurde. Sein Wahlkreis war Kattowitz-Zabrze. Nach einer Unterbrechung wegen eines Finanzskandals zog er 1918 über eine Nachwahl, diesmal im Wahlkreis Gleiwitz, erneut in den Reichstag ein.

In der Zeit von 1904 und 1918 war Korfanty zugleich Mitglied des Preußischen Landtages, wo er sich für die polnische Bevölkerung einsetzte. Kurz vor dem Ende des 1. Weltkrieges plädierte er in seiner Reichstagsrede vom 25. Oktober 1918 für den Anschluss der deutschen Ostgebiete an Polen. Grundlage seiner Rede war der 13. Punkt des 14-Punkte-Programms der „offiziellen Friedensziele der Alliierten“ (formuliert von US-Präsident Woodrow Wilson), der die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staates vorsah, und was für Oberschlesien wichtig war, es waren nicht mehr die historischen Grenzen vor den Teilungen Polens gemeint, sondern alle „von einer unbestreitbar polnischen Bevölkerung bewohnten Gebiete”.

Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs ging Korfanty in den wieder errichteten Staat Polen und polonisierte seinen Vornamen.

Bewaffnetes Terror-Fahrzeug mit der Beschriftung Korfanty

Wojciech Korfanty war Organisator der Terror- Aufstände in Oberschlesien, die den Anschluss Oberschlesiens an Polen zum Ziel hatten. Nachdem mit dem Versailler Vertrag das Deutsche Reich zunächst ganz Oberschlesien an Polen abtreten sollte, erreichte die deutsche Bevölkerungsmehrheit nach Protesten die Durchführung eines Plebiszits. Die polnischen Freikorps Polska Organizacja Wojskowa Górnego Śląska lösten am Morgen des 17. August 1919 in Paprotzan (poln. Paprocany, heute Stadtteil vom Tychy damals im Landkreis Pleß, poln. Pszczyna), einen Aufstand aus, der durch die Korps der Schwarzen Reichswehr, u. a. der Brigade von Hermann Ehrhardt, in dem Kämpfen um Oberschlesien niedergeschlagen wurde. Das Gebiet wurde nun durch eine Kommission der Alliierten verwaltet und Korfanty mit der Organisation der Volksabstimmung beauftragt. Das Polnische Plebiszitkommissariat hatte seinen Sitz in Beuthen (Oberschlesien), wo sich im Hotel Schlesischer Hof auch die Zentrale des unter der Tarnbezeichnung Verband ehemaliger Kriegsgefangener firmierenden Korfantyschen Freikorps befand.

Die Sicherheitslage in Oberschlesien wurde immer unstabiler und Terror und Gegenterror beherrschten das Geschehen. So wurde kurz vor dem Ausbruch des 2. Korfanty-Aufstandes (am 20. August 1920) von deutschen Nationalen ein misslungener Mordversuch auf Josef Rymer, den polnischen Unterhändler der Pariser Oberschlesienkonferenz, Abgeordneten der polnischen Nationalversammlung und Vertreter des polnischen Plebiszitkommissars, verübt. Kurz danach (am 20. November 1920) wurde von den polnischen Nationalisten der ehemalige Weggefährte und spätere Leiter des Bundes der Oberschlesier, Theofil Kupka, ermordet.

Auf Betreiben Frankreichs, das maßgeblich hinter diesen Unruhen steckte, wurde für den 20. März 1921 die Volksabstimmung (Plebiszit) festgelegt. Im Vorfeld bemühten sich sowohl die deutsche wie die polnische Seite mit allen Mitteln darum, die Stimmberechtigten für sich zu gewinnen. Während die Polen an eine vermeintliche gemeinsame slawische Vergangenheit erinnerten und materielle Vorteile versprachen (bekannt wurde z. B. die so genannte „Korfanty-Kuh“), beschworen die Deutschen ein angeblich drohendes polnisches Chaos und einen Verfall der Wirtschaft herauf. Die Aufsicht durch das alliierte Truppenkontingent und die Abstimmungspolizei ermöglichten eine verhältnismäßig sichere Stimmabgabe, zu der auch in 250 Sonderzügen etwa 180 000 in Oberschlesien geborene Deutsche herbeigereist kamen. Letztlich konnte Korfanty die Abstimmung nicht mehr verhindern, die auf das gesamte Abstimmungsgebiet bezogen eine klare Absage an Polen erbrachte. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses, das mit 59,6 % eine deutliche Entscheidung für den Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland erbrachte, setzte Korfanty wiederum auf eine gewaltsame Lösung und löste in der Nacht vom 2. zum 3. Mai 1921 den dritten Terror-Angriff (genant Aufstand) aus. In den Kämpfen am St. Annaberg schlug der aus deutschen Freikorps gebildete Selbstschutz Oberschlesien (SSOS) mit Unterstützung der Alliierten am 21. Mai 1921 die Freischärler Korfantys endgültig.

Korfanty begab sich darauf hin wieder in die Politik, war vom 16. Juli bis zum 31. Juli 1922 polnischer Ministerpräsident und von 1922 bis 1930 Mitglied des Sejms mit einem Mandat der Christdemokraten. Er wurde zum politischen Gegner Józef Piłsudskis. Im Herbst 1930 erfolgte seine Verhaftung im Rahmen einer auf Veranlassung Piłsudskis durchgeführten Verhaftungswelle gegen Oppositionspolitiker. Nach seiner Freilassung emigrierte Korfanty 1935 in die Tschechoslowakei, die er nach dem deutschen Einmarsch verließ, um nach Frankreich ins Exil zu gehen. Im April 1939 kehrte er nach Polen zurück, wo er wiederum verhaftet und auf Grund einer schweren Erkrankung nach einer dreimonatigen Haftzeit auf freien Fuß gesetzt wurde. Er verstarb wenig später am 17. August 1939, kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges in Warschau und wurde am 20. August in Katowice unter einer großen Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt.

Polnisch:

Polityk, publicysta, działacz narodowy i polityczny na Śląsku, jeden z przywódców powstań Śląskich oraz komisarz plebiscytowy. Urodził się w rodzinie robotniczej w Siemianowicach. Studiował w Charlottenburgu k. Berlina i na Uniwersytecie Wrocławskim

Urodzony Albert Korfanty, zmienil imie na Wojciech (po 1918). (in der poln. Abteilung)

Suste nischt ock heeme“ - nic tylko w HEIMAT-cie



Der arme Junge aus der Kate mit vielen Geschwistern rettet dem Prinzlein das Leben.

Er wird ins Schloss geholt als Spielgefährte des Prinzen. Letzterem tut das so gut, dass

dessen Vater den armen kleinen Jungen voll Freude nach dessem größten Wunsche

fragt. Er solle erfüllt werden.

Dieser wünschte sich: „Suste nischt ock heeme!“

Karl von Holtei - aus Breslau in Breslauem DIALEKT


www.uese.eu
http://www.uese.eu/de/index.php

News

EUFV bei der Europäischen Kommission registriert
Die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen wurde bei der Europäischen Kommission registriert und im Register der Interessensvertreter mit dem Datum 22. Juni 2010 akkreditiert.

Infolge dieser Eintragung wurde die EUFV bereits aufgefordert, an den Beratungen der Europäischen Kommission zu spezifischen Fragen in den Bereichen Justiz und Interne Angelegenheiten teilzunehmen.

Die Zuerkennung dieses neuen Aufgabenbereichs verleiht dem Generalsekretariat zusätzliches Ansehen und erhöhtes Gewicht bei seinen Bemühungen um Einrichtung einer ständigen Plattform auf höchster europäischer Ebene, die sich mit allen ungelösten Problemen von Millionen europäischen Bürgern und deren Nachkommen befassen soll, die auf Grund von Zwangsmaßnahmen flüchten oder ihre Heimat verlassen mussten.
Vertreter der EUFV ist der Generalsekretär Massimiliano Lacota

und der Vize-Generalsekretär ist Peter Ludwig



http://www.uese.eu/de/chi_siamo.php

EUFV

Organisation

Die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen ist der erste europäische, eine Schirmherrschaft ausübende Organismus, der in demokratischer Weise die Vertretung der Interessen und die Wahrung der Rechte von mehr als 15 Millionen Europäer übernimmt, die ihres Eigentums, ihrer bürgerlichen Rechte und ihrer grundlegenden menschlichen Freiheiten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg beraubt wurden. Es handelt sich um eine Gewerkschaft, die gegründet wurde, um die Anliegen dieser Gruppe von Bürgern der Europäischen Union bei den europäischen Institutionen zu vertreten und deren Ziel es ist, ein ständige Komitee für die Flüchtlinge und Vertriebenen Europas einzurichten, die in der Lage ist, sich mit allen Vergehen und Diskriminierungen, denen sie ausgesetzt sind, zu befassen, und jede nützliche Lösung zur Beilegung der noch offenen Streitfragen zu ermitteln.



Grundsätze und Ziele

Der Schutz der Rechte und die Verteidigung der Interessen der europäischen Flüchtlinge und Vertriebenen, der falschen Opfer nationalistischer Bestrebungen und ethnischer Säuberungen, die nicht nur während und nach dem Zweiten Weltkrieg sondern bis vor fast einem Jahrzehnt in einem großen Teil des Kontinents zu blutigen Auseinandersetzungen geführt haben, müssen als vorrangige Aufgaben der Europäischen Union angesehen werden und daher auf der Agenda der Europäischen Kommission die ersten Positionen einnehmen. Die Einrichtung eines ständigen institutionellen Forums bei der Regierung der Europäischen Union mit dem spezifischen Auftrag, die ungelösten Fragen unter Einbeziehung aller Beteiligten (Vertriebenenvertretungen einerseits und nationale Regierungen andererseits) auf den Tisch zu bringen, würde einen entscheidenden Schritt zur Entkräftung aller noch aktuellen Streitfragen auf dem Weg zu einer von allen Beteiligten getragenen Lösung bedeuten, die zu einer Versöhnung unter den Völkern und Nationen Europas dringend erforderlich ist.


Dieser von allen Flüchtlingen und Vertriebenen Europas ersehnte Prozess kann nur dann erfolgen, wenn alle europäischen Institutionen, die mit der Gewährleistung gleicher Rechte und gleicher Würde für die Bürger der Europäischen Union nach den in der Europäischen Union gültigen und in ihren Mitgliedsstaaten anerkannten Gesetzen betraut sind, sich ihrer Verantwortung bewusst werden.


Struktur

Das Generalsekretariat der EUFV hat seinen Sitz in Triest (Italien) und die offiziellen Amtssprachen sind Italienisch, Deutsch und Englisch.


Der rechtmäßige Vertreter der EUFV ist der Generalsekretär Massimiliano Lacota und der Vize-Generalsekretär ist Peter Ludwig.


Der Präsident der Generalversammlung - des Organs in dem alle Mitgliedsorganisationen vertreten sind - ist Wilhelm von Gottberg und der Vize-Präsident der Generalversammlung ist Ioannis Shekersavvas.


Als Vollmitglieder gehören der EUFV gegenwärtig nationale Organisationen an, die ihren Sitz in Deutschland, Finnland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, der Ukraine, Ungarn und Zypern haben.

Mit einer Reihe weiterer Organisationen in den gleichen Ländern sowie in Litauen, Estland und Serbien werden vorbereitende Gespräche mit dem Ziel eines baldigen Beitritts geführt.
Mitglieder aus Deutschland

Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Buchtstraße 4 – 22087 Hamburg


Tel. +49.40.41.40.08.0 - Fax +49.40.41.40.08.48 presse@ostpreussen.de www.ostpreussen.de

Landsmannschaft Schlesien Nieder - und Oberschlesien e.V.

Dollendorfer Str. 412, 53639 Königswinter – Heisterbacherrott


Tel. + 49.2244.92.59.0 - Fax +49.2244.92.59.290 schlesische-nachrichten@freenet.de www.schlesien-lm.de

Sudetendeutsche Landsmannschaft
Baden-Württemberg Landesgruppe e.V.

Schloßstraße 92 - 70176 Stuttgart


Tel. +49.711.62.54.11 - Fax +49.711.633.65.25 lgst@sudeten-bw.de www.sudeten-bw.de
Aktuelles:

Internationaler Preis Una Europa
Der Generalrat der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen hat beschlossen, einen alle zwei Jahre zu erteilenden Preis mit dem lateinischen Namen „Una Europa“ einzurichten. Grundgedanke ist die Vision des französischen Präsidenten Charles de Gaulle, der am 16. März 1950 die Überzeugung aussprach, dass Europa eine einzige, vom Atlantik bis zum Ural reichende Einheit ist, die es nach der Beilegung der noch existierenden Streitfragen, die den Kontinent teilen, herzustellen gilt.
Die Auszeichnung ist ausschließlich Staats- und Regierungsoberhäuptern der Europäischen Union zugedacht, die in den Bereichen der Förderung und des Schutzes der Menschenrechte und der Anerkennung der im Europa des 20. Jahrhunderts an der Zivilbevölkerung begangenen Verbrechen gegen die Menschheit besondere Verdienste erworben haben.

From: <fchgroeger@seznam.cz> Sent: July 26, 2010 Subject: Link Naš směr

Zasílám link:
http://nassmer.blogspot.com/2010/07/vzhuru-do-pohranici.html


http://nassmer.blogspot.com/2010/07/z-nouze-ctnost.html


http://nassmer.blogspot.com/2010/07/smejeme-se-s-pepickem-zasobovani.html

Zdravín tentokrát již z Pardubic - Franz Chocholatý Gröger

 

 

Sent: July 25, 2010


> http://globalfire.tv/nj/10de/multikultur/heisig-bericht.html

Wollen sie die Deutschen tatsächlich umbringen?

"Deutscher du bist Dreck unter meinen Schuhen. Du bist tot." Das Verprügeln von älteren Damen, wenn sie Deutsche sind, gehört zum Bereicherungs-Alltag

 
> http://globalfire.tv/nj/10de/multikultur/50_Millionen.html

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 25/07/2010 - Quelle: NJ-Autoren

Geheimer Anschlag auf die Völker Europas

Fast 50 Millionen sollen von Afrika in die BRD transferiert werden

Die englische Tageszeitung "Daily Express" machte den geheimen Anschlag der Satanisten bereits 2009 öffentlich: "Geheimer Anschlag. 50 Millionen afrikanische Arbeiter sollen in die EU kommen." (11.10.200

Der geheime Anschlag auf die Völker Europas, insbesondere auf die Deutschen!

> http://globalfire.tv/nj/10de/multikultur/baphomet.html



Erstveröffentlichung dieses Artikels: 25/07/2010 - Quelle: NJ-Autoren

Türkische Lobby macht mit eigener Ministerin dem Zentralrat Konkurrenz

"Osmanische" Ministerin will Multikultur-Tatsachen zensieren, so wie die Judenlobby die Hitler-Wahrheit total zensiert hat Aygül Özkan, die türkische Integrationsministerin von Niedersachsen, will nun die ohnehin bereits weitgehend zensierten Medien in Sachen Multikultur-Wahrheit einer Total-Zensur unterwerfen. So wie der Zentralrat der Juden die Medien im Zusammenhang mit der Wahrheit über die Hitler-Zeit an die Kette gelegt hat, so sollen die Medien in Zukunft auch in Sachen Multikultur eine vorgefertigte Wortwahl, standardisierte Auslassungen und Verniedlichungen von Verbrechen an Deutschen bei ihrer Berichterstattung verwenden. In der von der Türkin ausgearbeiteten Zensur-Charta ist zu lesen: "Es ist vorgesehen, dass die anwesenden Medienvertreter die sogenannte 'Mediencharta Integration unterzeichnen'." Rolf Seelheim, Chefredakteur der Odenburger Nordwest-Zeitung sagte: "Unverblümter hat seit langem kein Politiker mehr versucht, Zeitungen und elektronische Medien auf Kurs zu bringen." (welt.de, 23.07.2010)




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