Chocholatý, Ojgyn von P. K. Sczepanek


HRW bezeichnet israelischen Luftangriff auf palästinensische Familie als Kriegsverbrechen



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HRW bezeichnet israelischen Luftangriff auf palästinensische Familie als Kriegsverbrechen


New York/Gaza (Felestin al-Youm/APA/IRIB) - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat der israelischen Armee wegen ihres Angriffs im Gazastreifen mit vielen Opfern die "Verletzung des Kriegsrechts" vorgeworfen.

 Bei dem Angriff auf das Haus von Jamal al Dalu wurden am 18. November 12 Menschen getötet, darunter 4 Kinder. Dieser Angriff während des israelischen Krieges gegen den Gazastreifen vom 14.-21. November 2012 sei "unverhältnismäßig" und "illegal" gewesen, da die Armee den möglichen Tod zahlreicher Zivilisten in Kauf genommen habe.

HRW forderte weitreichende Ermittlungen in diesem Fall und fügte hinzu: „Wenn die Behauptungen Israels über den gezielten Angriff auf einen Hamas-Verantwortlichen damit gerechtfertigt werden, dass dieser Angriff ein militärisches Ziel hatte, dann muss der Angriff auf Wohnhäuser von Zivilisten, bei dem viele wehrlose Menschen getötet wurden, als gesetzwidrig bezeichnet werden“.

Weiter hieß es, dass die israelische Armee nicht auf die Forderung der Human Rights Watch nach mehr Informationen geantwortet habe.

Mehr in dieser Kategorie: « Fatah und Hamas bei Feier des 45. Jahrestages der Volksfront für Befreiung Palästinas In Syrien gekidnappter Iraner befreit »
…und:

Rote Karte für Mursi 08.12.2012 Von Rüdiger Göbel - Ägyptens Opposition hat am Freitag wieder zu Protestmärschen gegen den von den Muslimbrüdern gestellten Präsident Mohammed Mursi aufgerufen.
Obama und al-Qaida 07.12.2012 Von Bill Van Auken - 7.Dezember 2012Am Dienstag billigte das Nato-Außenministertreffen in Brüssel die Anfrage der Türkei für die Entsendung von Raketenabwehrbatterien vom Typ Patriot.


http://www.globalecho.org/34417/britische-soldaten-beim-champions-league-spiel
On December 8, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, Schweinereien, by admin

Britische Soldaten beim Champions League-Spiel des BVBs


Britische Soldaten marschieren bei einem Heimspiel von Borussia Dortmund rund um den Signal-Iduna-Park auf, aber niemand empört sich und die Presse erwähnt den Vorfall nicht einmal: So sieht die Realität in Dortmund aus. Wie aus einer beiläufigen Erwähnung des offiziellen Einsatzberichtes der Polizei hervorgeht, der bei dem Champions League-Spiel Dortmund gegen Manchester City keinerlei Störungen verzeichnete, wurden die rund 2900 Gästeanhänger von „gemischten[n] Streifen von Dortmunder Polizisten und Britischer Militärpolizei“ begleitet – also Streitkräften der „British Army“, die mit den deutschen Feldjägern zu vergleichen sind. Obwohl dieses Vorgehen offenkundig einen schweren Eingriff in die nationale Souveränität darstellt und fremde Militärs augenscheinlich Polizeiaufgaben in Deutschland übernehmen, hat es weder einen empörten Aufschrei seitens der Medienlandschaft gegeben, noch den Ruf aus der etablierten Politik, diese Vorgänge aufzuklären, im Gegenteil.

Dass sich fast 70 Jahre nach Kriegsende weiterhin knapp 100 000 Besatzungstruppen aus den USA, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Belgien in Deutschland aufhalten und Militärbasen betreiben, wird nahezu widerspruchslos hingenommen. Auch die Organisation internationaler Konflikte, beispielsweise in Afghanistan oder Libyen, wo insbesondere der US-Militärflughafen Ramstein von herausragender Bedeutung ist, wird aus Deutschland abgewickelt. Während sich die etablierten Parteien als Friedensmissionare aufspielen, wird weiterhin geduldet, dass Kriegstreiber deutsche Infrastruktur nutzen und einen sicheren Rückzugsort erhalten. Welche Auswirkungen dies annimmt, zeigte sich auch im vergangenen Jahr, als britische Helikopter-Piloten über Dortmund für Kriegseinsätze üben wollten – nach massiven Protesten wurde dieses Vorhaben jedoch kurzfristig abgesagt.

Wenn aber ausländische Soldaten außerhalb „ihrer“ Militärstützpunkte das Gewaltmonopol des Staates untergraben bzw. sogar ersetzen, ist dies ein Skandal, dessen Ausmaß augenscheinlich verschwiegen werden soll. Der geneigte Leser wird sich vielleicht noch an die Anti-Castor-Proteste vor rund zwei Jahren im Wendland erinnern, bei denen französische Polizisten eingesetzt waren, die bei der Räumung von Gleisblockaden tatkräftige Unterstützung leisteten, was nach politischem Druck von den verantwortlichen Stellen zähneknirschend eingeräumt werden musste. Fraglich ist aber, warum genau dieser politische Druck ausbleibt, wenn das britische Militär durch Dortmund marschiert und sich elementare Aufgaben der Exekutive aneignet.

Quelle: DortmundEcho

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25 Telefon: 01/ 718 59 19 * Fax: 01/ 718 59 23

E-Mail: pressedienst@sudeten.at www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162

Wien, am 5. Dezember 2012

„Weihnachtsgrüße aus Galizien“
Freitag, 7. Dezember, 19 Uhr,

Steingasse 25, 1030 Wien, im Haus der Heimat, Festsaal
40 Schüler aus Kolomea zeigen im Haus der Heimat

weihnachtliche Tänze, Sprech-und Singstücke in Deutsch und Ukrainisch

Eintritt frei, Spenden werden erbeten
Österreichische Landsmannschaft (ÖLM) und

Verband Volksdeutscher Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)

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STOPP CHRISTENVERFOLGUNG auf der Welt

Aktionstag in Wien für verfolgte Christen
10. Dezember 2012, Fackelzug - 17:15 Uhr- Oper

                                                                                                          

anschließend ökum. Wortgottesdienst im Stephansdom

Plattform Solidarität mit verfolgten Christen

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Einladung zur Adventfeier der SLÖ - Bezirksgruppe Graz
am Samstag, dem 15. Dezember 2012, mit Beginn um 15.00 Uhr

im großen Saal  des Cafés „Neutor“, Graz

Ecke Radetzkystraße/Neutorgasse

OStR. Prof. Dr. Helge Schwab



Stadtgruppenobmann

Wir erinnern

4.12.1875: Rilke, Rainer M. in Prag (B). (Fam. aus Türmitz/Aussig). Schriftsteller/Übersetzer. Privatsekretär A.Rodins /Paris. „Duineser Elegien“/“Stundenbuch“, gest. 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz.
5.12.1896: Cori, C.F. in Prag (B), Medizinstudent/Prag. Prof. Wien/Prag/Buffalo-New York. Nobelpreis (1947) zus. mit Ehefrau Cori Gerty, geb.Radnitz (14.8.1986/Prag), gest. 20.Oktober 1984 in  Cambridge, Massachusetts.
Wien, am 6.Dezember 2012

Prof. Erika Rosenberg-Band präsentierte gestern in Wien ihr neues Buch

Oskar Schindler – seine unbekannten Helfer und Gegner
Oskar Schindlers Geschichte wurde weltbekannt durch den Film „Schindlers Liste“.

In einem Vortrag – mit Power Point unterstützt – legte sie das vielseitige Leben und auch Leiden Oskar Schindlers dar, nicht ohne den Kontext zu berücksichtigen. Vor allem Freunde, Familie und Feinde waren im Blickfeld und wurden ausführlich in ihrer Relevanz erörtert und gewürdigt. Ausgehend von Schindlers sudetendeutscher Heimat bei Zwittau/Svitavy – heute Tschechische Republik -  und Familie bis hin zu den verschiedenen Helfern mit unterschiedlichem Hintergrund und der Vorstellung des Spielberg-Film-Produzenten und einem angemessenen Nachwort wurde deutlich, wie menschlich manches war und blieb. Die Recherchen sind ausgesprochen intensiv und gut dokumentiert und wurden hervorragen zur Sprache gebracht. Damit ergab sich ein realitätsnahes, sensibles Lebensbild Oskar Schindlers und seines Umfelds jenseits von Heroisierung oder Herunterspielung.


Emilie und Oskar Schindler

Emilie und Oskar Schindler retteten 1200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern. Von November 1939 und bis Mai 1945 riskierten sie ihr Leben, opferten sie ihr  ganzes Vermögen, um ihre jüdischen und polnischen Arbeitskräfte zu schützen und sie am Leben zu halten. Sie waren stille, mutige Helden in einer Zeit, wo es keine Menschenrechte gab. Aber wer waren sie?


Kurze biographische Angaben

Oskar Schindler wurde am  28.4.1908 in Zwittau/Sudeten geboren. 1927 heiratete er Emilie Pelzl. Ab 1935  Wehrmachtsangestellter des Generalkommandos VIII Breslau (Abwehr Canaris). Von September 1939 bis August 1944 Emailwaren- und Rüstungsfabrik in Krakau, dann Verlegung der Fabrik samt jüdischen Arbeitskräften nach Brünnlitz.  Rettung der Juden. 1945 bis 1949 Regensburg. 1949 Auswanderung nach Argentinien. 1957 Rückkehr nach Deutschland. Er lebte in Frankfurt am Main. Er starb am 9.Oktober 1974  im St Bernward-Krankenhaus in Hildesheim, wurde aber in Jerusalem begraben.
Emilie Schindler wurde am 22.Oktober 1907 in Alt-Moletein/Sudeten geboren. Nach dem Besuch einer Landwirtschaftsschule in Brünn lernte sie Oskar kennen und heiratete ihn. Sie half Oskar, indem sie Geheimberichte für  die Abwehr tippte. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach und Oskar nach Krakau  mit einer Abwehrmission zog, begleitete sie ihn. Sie unterstützte Oskars Vorhaben  Juden zu retten vehement und half dort wo sie konnte. Im Jänner 1945 rettete  sie eigenständig einen Transport mit 120 Juden in Böhmen. Sie sorgte für Lebensmittel, Medikamente. Emilies letzter Wunsch war nach 50 Lebensjahren in Argentinien den Lebensabend in Deutschland zu verbringen, wo sie am 5.Oktober 2001 starb.
Die Schindlers waren nicht alleine, sie hatten 32 Helfer

Dietrich Rehder war einer der Helfer von christlicher Seite. Die anderen: General Schindler, Leutnante Süßmuth, Toffel, Lange, Ott, Plathe, Major von Kohrab, die Sekretärin Klonovska, die Abwehragentin Eva Kisza und Meister Latzelsberger. General Maximilian Joseph Schindler - Leiter der Rüstungsinspektion in Krakau, Oberst Erich Lange - Leiter beim OKH (Ober Kommando des Heeres) in Berlin, Oberstleutnant Süßmuth  - führte das Büro der Rüstungsinspektion in Troppau (Opava), Major Martin Plathe - gehörte zur Canaris–Abwehr und war der Führungsoffizier in Troppau, Major von Kohrab - gehörte zur Canaris–Abwehr in Krakau. Er war Halbjude, wie manch andere in der Abwehr, Oberst Ingenieur Steinhauser - hatte die Tätigkeit der Vermessungen inne in der Rüstungsinspektion in Krakau, Wachtmeister Hermann Toffel - war im Stab des SS-Befehlshabers in Krakau, Altmeister Latzelsberger - war der Müllermeister in der Mühle der Baronin von Daubek in Brünnlitz, wichtig wegen der Verpflegung der Arbeiter, Viktoria Klonovska - war die polnische Sekretärin  Schindlers mit Kontakten zur Gestapo, Eva-Martha Kisza - war  eine tschechische  Abwehragentin, die für den Canaris-Apparat arbeitete und Schindler in seinem Meldekopf unterstand.
Helfer von jüdischer Seite

Bankier, Stern, Jeret, Feldstein, die Ärzte: Hilfstein, Rubinstein, Händler, Händler. Mag.Salpeter, Reif,  Pemper, Fischgrund,  Nussbaum, Presser, Bejski, Trauring, Schönherz.


Der Polenfeldzug und Schindler

Nach dem Ende des Polenfeldzuges zog Schindler-im Auftrag der Abwehr Wilhelm Canaris´-von Mährisch-Ostrau nach Krakau. Die große, noch von der KuK Monarchie geprägte Industrie und Kulturstadt im Süden Polens hatte auch eine bedeutende jüdische Tradition. Zur Verwirklichung der Ziele NS Eroberungspolitik bot Krakau gute Voraussetzungen: Ein großes Reservoir an polnischen Arbeitern und Kapazitäten für kriegswichtige Produktion. Sogleich wurden die ersten geschützten Wehrwirtschaftsbetriebe errichtet.


Schindlers Aufgabe in Krakau

Neben der eigentlichen Aufgabe, die Stimmung der Belegschaft in den Betrieben zu kontrollieren, gab Canaris seinen Agenten einen weiteren Auftrag: Sie sollten das Verhalten der Einsatztruppen ebenfalls beobachten und Gräueltaten melden. Denn Canaris lehnte die Brutalität, mit der Wehrmacht, SD und SiPo ihre Besatzungspolitik verfolgten, als grausam und rücksichtslos ab.


Die deutsche Emailwarenfabrik

Die Emalia Fabrik von Schindler stellte polnische Arbeiter und ab Dezember 1939 die ersten Juden an. Mit der Zeit erhöhte sich die jüdische Belegschaft, was August 1944 die Rettung von 1200 Juden auch ermöglichte.


Schindlers Helfer

Die Mordmaschinerie der Nazi lief in Polen und anderen besetzten Ländern auf Hochtouren und die NS-Propaganda, die Juden zu Feinden erklärte, erledigte in der Bevölkerung ihr Übriges. Doch es gab auch Ausnahmen: Personen, die sich wie Oskar und Emilie Schindler und andere trotz Uniform gegen das Regime stellten und Juden in ihrer Not halfen.


Verlagerung nach Brünnlitz/Brněnec/Ostböhmen

Als die Rote Armee näher rückte, erging der Befehl aus Berlin, das Lager Plaszow zu räumen und die verbliebenen Juden nach Auschwitz zu deportieren und dort zu vergasen. Schindler wollte aber weiter für seine Juden kämpfen. Gegen zahlreiche Widerstände gelang es letztlich, eine Genehmigung für die Verlagerung der Fabrik nach Brünnlitz zu erwirken. Das Lager in Brünnlitz errichtete Schindler auf eigene Kosten. Die Judenrettung kostete Schindler 26 Millionen Euro.


Für die Verlagerung musste Schindler eine Liste erstellen

Auszug aus den namentlichen Listen der Arbeiter, Berufs-und Geburtsangaben  waren teilweise verfälscht worden. Die Liste wurde von einem Ordnungsmann namens Marcel Goldberg aufgestellt. Bei der Eintragung der Namen verlangte er  von den Arbeitern  für sich Geld oder Schmuck.  Davon erfuhr Schindler erst viel später.


Emilie Schindler rettet einen Transport mit 120 Juden

Nachdem die Firma Bartels &Co. Die Annahme eines Transports mit 120 Juden aus Golleschau verweigert hatte, irrte der Zug mit den Gefangenen in Böhmen ziellos umher, bis die Juden in Schindlers Fabrik von Emilie aufgenommen wurden. Oskar war in Krakau. Emilie gelang, die meisten der etwa 100 fast erfrorenen und verhungerten Juden wieder gesund zu pflegen.


Kriegsende

Am 8.Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos. Schindlers Arbeiter hatten ihr Leben dank  dem mutigen und zivilcouragierten Ehepaar gerettet. „Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt“  heißt ein Zitat aus dem Talmud.


Prof. Erika Rosenberg-Band stand noch den interessierten Besuchern Rede und Antwort. Eines kann man zum Abschluss sagen: die couragierte Schriftstellerin geht schon „schwanger“ mit einem neuen Buch – denn sie hat schon wieder viele Fakten gut recherchiert!

Erika Rosenberg



Oskar Schindler - Seine unbekannten Helfer und Gegner

200 Seiten, bebildert, broschiert, erschienen 2012 im LIT Verlag, Berlin, Fresnostr. 2,

D-48159 Münster, Tel. 0049 251 62032, e-mail: lit@lit-verlag.dewww.lit-verlag.de,

ISBN 978-3-643-11884-4, Preis: € 24,90


Wien, am 6. Dezember 2012

10. Dezember 2012 – Tag der Menschenrechte

Utl.: Europäische Menschenrechts-Konvention (EMRK) seit 10. Dezember 1948
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich fordert unter Hinweis auf die Petition der Sudetendeutschen vom 2.12.1975 an die UNO in New York, vom 8.07.1976 an die UNO-Menschenrechts-Kommission in Genf und vom 17.06.1993 an die UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien


  • die Rehabilitation der Opfer von Vertreibung, Zwangsarbeit und Völkermord 1945/1946 durch die Beneš-Dekrete der damaligen ČSR und

  • Wiedergutmachung der entschädigungslosen Enteignung.

Ein großer Teil des geraubten Vermögens sind noch im Staatsbesitz der Tschechischen Republik. Eine angemessene Wiedergutmachung: Restitution vor Entschädigung, ist zumutbar. Die Beneš-Dekrete sind nicht nur „aus heutiger Sicht“ eine nicht tolerierbare Menschen- und Völkerrechtsverletzung erster Ordnung. Die Aufrechterhaltung des kollektiven Begriffes der „staatlich unzuverlässigen Deutschen und Magyaren“ ist in einer europäischen Gemeinschaft nicht tragbar.


Der tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus lehnt die auf der Europäischen Menschrechts-Konvention beruhende EU-Verfassung ab. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich wendet sich ausdrücklich gegen den Ungeist der Vorkriegsfeindschaft und des Nationalitätenhasses und verurteilt diesen, wie auch gegen alle Versuche, die Verbrechen durch Totalitarismus und damit auch die Völkermordverbrechen durch marxistische Historiker zu relativieren und zu begründen.
Die Europäische Gemeinschaft und besonders die Regierungen von Österreich, Deutschland und Ungarn wie auch alle Beitrittsländer werden ersucht, dem Geist der EMRK von 1948 Rechnung zu tragen und die ungelösten Probleme der Heimatvertriebenen nicht weiter zu tabuisieren, sondern deren Lösung anzustreben.

Wir erinnern

6.12.1848: Palisa, Johann in Troppau (Schl). Astronom. Leiter der Sternwarten Adria und Wien. Entdeckte über 100 Planetoiden. „Wolf-Palisa-Sternkarten“, gest. 2.5.1925 in Wien.
6.12.1856: Molisch, Hans in Brünn (M). Botanikprofessor. Vizepräsident „Akademie der Wissenschaften“. „Molisch-Probe“ (Nachweis von Kohlehydraten). gest. 8.12.1937 in Wien.
7.12.1940: Korinek, Karl in Wien. (Vater Korinek Franz aus Schlösslhof (B)/ Österr. Finanzminister 1963/64). Rechtsprofessor Universität Graz und Wien. Mitglied (1978)/Präsident (2003/08) des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes.

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/


Wien,  4. Dezember 2012

Buchvorstellung



Karl Bacher - Gesammelte Gedichte,  Band I

„Edition Weinviertel“, A-3482 Gösing/Wagram, Hauptstr. 47, Tel.und Fax: 0043 (0) 2738/8760,

e-mail: office@edition-weinviertel.at, www.edition-weinviertel.at,

ISBN 3-901616-60-8, 411 Seiten, bebildert, gebunden in Hartkarton mit beigegebener CD - einer Reproduktion der 1968 von der Sealsfield Verlags GmbH produzierten Schallplatte,  Preis: 22,--



Karl Bacher, aus dessen Mundartdichtungen die nachfolgenden Blätter eine Auswahl bringen, ist am 10. Feber 1884 in Waltrowitz, einem kleinen an der Thaya gelegenen Dörfchen Südmährens, geboren worden, als das älteste von zwölf Kindern. Auf Zureden seines Volksschullehrers Wurscher und ermutigt durch ein in Aussicht stehendes kleines Stipendium entschloß sich der Vater, ein armer Kleinbauer, den Knaben nach Znaim an das Gymnasium zu schicken. Er studierte Latein und Griechisch und wirkte 25 Jahre an Wiener Gymnasien als Mittelschullehrer. Sein Wunsch, in Znaim zu unterrichten, erfüllte sich 1938 nach dem Anschluß des Sudetenlandes an das Deutsche Reich. Für den nunmehrigen Direktor des Znaimer Gymnasiums kam 1945 jedoch das bittere Ende seiner Tätigkeit: Vertreibung aus der alten Heimat, Flucht nach Österreich, wo er schließlich in Steyr eine neue Heimat fand. Schon sehr früh ergab sich für Bacher im Weinviertel Kontakt mit Freunden der heimatlichen ui-Mundart, die im nördlichen Niederösterreich ebenso galt wie im anschließenden Südmähren. Sehr bald wurde Bacher auf Grund seines großen Talentes als Mundartdichter in diesem Kreis führend. Die tiefgründige Thematik seiner Dichtung sowie die absolute Reinheit seiner mundartlichen Ausdrucksweise blieb von anderen Mundartdichtern seiner Zeit unerreicht. 1946 war Bacher an der Neugründung des „Vereins der Mundartfreunde Österreichs“ maßgeblich beteiligt. Bacher wurde Ehrenobmann des Vereins. Einige Monate nach seinem 70. Geburtstag, der von der Landsmannschaft der Südmährer entsprechend gefeiert wurde, verstarb Bacher am 8.7.1954. Tonaufnahmen einiger Proben seiner Dichtung wurden drei Jahre früher im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemacht. Seit 1975 besteht in Zellerndorf im Weinviertel die Karl-Bacher-Runde, in der die heimatliche Dichtung in Wort und Liedern der charakteristischen ui-Mundart gepflegt wird.

Bachers dichterisches Werk ist sehr vielfältig. Es begann mit Lyrik. Der erste Band „Südmährische Gedichte“ erschien 1922. Ihm folgten zahlreiche weitere Lyrikbände, z.B. „Les´weibeer“  1937, „A Loabl Brot von dahoam“ 1951, „Ausklabte Äpfln“ 1952. Daneben entstanden zahlreiche Prosaerzählungen und eindrucksvolle Dramen, wie „Milirahmstrudl“, „Die rennade Reuter“. Ein vollständiges Verzeichnis der Werke Karl Bachers findet sich in dem Band „Die Mundartdichtung Niederösterreichs“ von Walter Sohm in der Reihe „Mitteilungen der Mundartfreunde“, 32. Jg. (Wien 1980). Eine sprachwissenschaftliche Untersuchung liegt in der unter der Leitung von Prof. Eberhard Kranzmayer an der Universität Wien erstellten unveröffentlichten Dissertation von Matthias Settele vor: „Der südmährische Mundartdichter Karl Bacher, Leben, Werk und Sprache“, Wien 1963. Gedruckt wurde ein Vortrag von Matthias Settele: „Karl Bacher zum 100. Geburtstag“ (Südmährischer Landschaftsrat, D 73304 Geislingen/Steige) 1984.

Zahlreiche Gedichte von Karl Bacher wurden von Hans Wagner-Schönkirch und anderen Komponisten, z.B. Walter Gstettner, vertont. Auch sie tragen zum Weiterleben des Werkes des größten südmährischen Heimatdichters bei. Erst posthum konnte 1974 Bachers Monumentalwerk „Dos Liad vo der Thaya“, ein umfangreiches Epos, durch die Versandbuchhandlung Gstettner in Stuttgart herausgegeben werden. Ein von der Tochter Brunhilde Skala-Bacher herausgegebener Auswahlband „A Gsong von dahoam“ ist 1983 in Wels in der Reihe „Lebendiges Wort“ erschienen. Das Umschlagbild kann kostenlos angefordert werden. Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/

Wien,  4. Dezember 2012



Dönhoff-Preis an ČR-Außenminister Schwarzenberg

Utl.: Zeihsel hinterfragt kritisch diese Würdigung


Der gestrigen 'Frankfurter Neue Presse' ist folgende afp-Meldung zu entnehmen:

"Tschechiens Außenminister Karl Schwarzenberg ist in Hamburg mit dem diesjährigen (Gräfin) Marion-Dönhoff-Preis * für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet worden. Laudator Wolf Biermann würdigte Schwarzenberg für dessen unermüdlichen Einsatz für Menschenrechte".

 

„Ob ein Regierungsmitglied eines Staates, dessen offizielle Politik bis heute die völkerrechtswidrige Vertreibung von über 3 Millionen Deutschen und Ungarn aus der ČSR als Teil seiner nationalen Rechtsidentität versteht und die Beneš-Vertreibungsdekrete einschließlich des sogenannten 'Straffreiheitsgessetzes', das die im Zuge der Vertreibung begangenen Kapitalverbrechen straffrei stellt, ein geeigneter Preisträger ist, wollen wir kritisch hinterfragen“ meint dazu der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich, Gerhard Zeihsel.



 

* (Gräfin M. Dönhoff: geb. 1909/Ostpreußen. Bedeutende dt. Publizistin. 'Friedenspreis d. Deutschen. Buchhandels'. Chefredakteuerin/Mitherausgeberin 'Die Zeit'. Unterstützte aktiv die (neue) dt. Ostpolitik !

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Aus unserer Patenstadt Klosterneuburg

Trotz Sanierungsarbeiten wollen wir eine langjährige Tradition aufrecht erhalten.

Daher laden Stadtmuseum Klosterneuburg und Johann Georg Albrechtsberger Musikschule

am Mittwoch, den 12. Dezember 2012, 17,00 Uhr zu einer gemeinsamen



Adventfeier im Stadtmuseum ein.

Schüler und Lehrende der Musikschule sorgen für weihnachtliche Klänge.

Gelesen werden Auszüge aus „Gedanken an der Krippe“ von Walter Huber.

Auch für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Alle Altersgruppen willkommen! Eintritt: freiwillige Spende

Um Voranmeldung unter 02243/444 393 wird zwecks Planung gebeten!

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/






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