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Merkel: "Ausspähen unter Freunden geht gar nicht"



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Merkel: "Ausspähen unter Freunden geht gar nicht"


Die NSA-Affäre ist mit Wucht zurück auf der Tagesordnung: Hat der US-Geheimdienst das Handy der Kanzlerin abgehört? In Berlin ist die Wut groß, das Verhältnis zu Washington empfindlich gestört. Angela Merkel und ihr Außenminister Guido Westerwelle schlagen drastische Töne an.

Von GMX Redakteur Marcel Engels


I jak ta zegara wskazówka na wieży - Wie im Turm der Uhr Gewichte
ciągle wraca i świata historię mierzy - Rücket fort die Weltgeschichte,
i nikt nie odgadnie gdy krąży - Und der zeiger schweigend kreist;
którędy też w naszą przyszłość podąży. - keiner rät, wohin er weist.


http://email-logout-abgeschlossen.t-online.de/t-online-de-email-logout-abgeschlossen/id_46943178/index
Schwarz-rote Regierungsbildung

Das große Palaver wird riesig

22.10.2013, 17:04 Uhr | rtr, dpa, je



Auf geht's, jetzt wird verhandelt: Ronald Pofalla, Angela Merkel (beide CDU), Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) (Quelle: dpa)



Viele Köche verderben den Brei? Mal sehen: Nicht weniger als 75 Politiker von Union und SPD sollen den Vertrag zur Großen Koalition aushandeln. Darüber hinaus werden nach übereinstimmenden Angaben aus den Parteien zwölf Arbeitsgruppen und vier Untergruppen gebildet, in denen die strittigen Themen wie Mindestlohn, Geld und Energiepolitik geklärt werden sollen.

In die große Verhandlungsgruppe wird die SPD insgesamt 30 Delegierte schicken, die CDU 27 und die CSU 18. Bei den Arbeitsgruppen wurde demnach eine Zusammensetzung von je sieben Teilnehmern von CDU und SPD und drei Vertretern der CSU vereinbart.

Zum Vergleich: Vor vier Jahren hatten Union und FDP vergleichsweise kleine Verhandlungsdelegationen: CDU, CSU und die Liberalen stellten für die Steuerungsgruppe mit insgesamt 27 Personen je neun Vertreter. Die Fachthemen wurden in zehn Arbeitsgruppen verhandelt. Auch 2005 bei der letzten Großen Koalition wurde in einem weitaus kleineren Kreis verhandelt. Die CDU entsandte in die große Verhandlungsgruppe zwölf Personen, die CSU vier und die SPD 16.

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In ihren Verhandlungen streben CDU, CSU und SPD dabei einen Schulterschluss zwischen Bund und Ländern an. Zur Gruppe der 75 gehören wohl auch alle Ministerpräsidenten der Länder - mit Ausnahme des grünregierten Baden-Württembergs. Das wurde in Parteikreisen gemunkelt.

Schwergewichte bei entscheidenden Themen

Die SPD schickt zudem mindestens zwei Regierungschefs aus den Ländern als Vorsitzende in Arbeitsgruppen mit Schlüsselfunktion: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz soll sich um die Finanzen kümmern, die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft um Energie.

Schnell verfügbar, flexibel einsetzbar, z.B. für Urlaub & Dispoausgleich. mehr

Der Kooperation von Bund und Ländern kommt in der neuen Wahlperiode eine herausragende Bedeutung zu, weil die Finanzbeziehungen zwischen den staatlichen Ebenen neu geordnet werden müssen. Zwar laufen der Solidarpakt II und der Länderfinanzausgleich erst 2019 aus. Die Weichen für eine Finanzreform müssen aber bis 2017 gestellt werden, damit genug Zeit etwa für Grundgesetzänderungen bleibt. Zweites zentrales Vorhaben der neuen Regierung wird die weitere Umsetzung der Energiewende sein, bei der der Bund in hohem Maße auf die Zusammenarbeit mit den Ländern angewiesen ist.

Scholz und Krafts Gegenspieler für Finanzen und Energie seitens der Union sollen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bundesumweltminister Peter Altmaier werden. Die Arbeitsgruppe Finanzen dürfte maßgeblich für die Frage zuständig sein, woher die Mittel für notwendige Investitionen für Infrastruktur und Bildung kommen sollen.

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Konfliktpotential bei Einergiewende

Rückschlüsse darauf, wer neuer Finanzminister wird, lassen sich daraus allerdings noch nicht mit Gewissheit ziehen. Denn als unwahrscheinlich gilt, dass Scholz sein Amt als Bürgermeister abgeben und ins Bundeskabinett rücken wird.

In der Arbeitsgruppe Energie sollen die Weichen für die weitere Umsetzung der Energiewende gestellt werden. Kraft gilt als Verfechterin eines industriefreundlichen Kurses, wobei sie mit Blick auf die Interessen ihres Bundeslandes zudem das Wohl des Kohlebergbaus im Blick hat. Dies steht im Spannungsverhältnis zu den Bemühungen, den Klimaschutz über eine Wiederbelebung des Handels mit Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten voranzubringen. Dafür hat sich Altmaier zuletzt stark gemacht.

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Anders als in früheren Koalitionsverhandlungen wird die Energiepolitik nun nicht gemeinsam mit dem Thema Umwelt oder Wirtschaft diskutiert. Allerdings wurde aus der eigenständigen Arbeitsgruppe Energie weder bei der SPD noch bei der Union abgeleitet, dass damit die Schaffung eines eigenen Energie-Ministeriums besiegelt sei. Ein solches hatte die SPD im Wahlkampf gefordert. Eine Entscheidung darüber wird wohl erst im Zusammenhang mit den Personalentscheidungen zu den Ministerin fallen.

Nahles wird für den Mindestlohn kämpfen

Weitere Arbeitsgruppen sind unter anderem vorgesehen für die Themenfelder Arbeit und Soziales - dort ist das zentrale sozialdemokratische Thema Mindestlohn aufgehoben. Generalsekretärin Andrea Nahles wird hier für die SPD verhandeln, ihr Gegenpart von Unionsseite soll Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sein.

Die Regulierung von Banken und Finanzmärkten wird in einer Unterarbeitsgruppe verhandelt. Dafür wird der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, den Vorsitz für die SPD übernehmen. Co-Vorsitzender soll der Europaabgeordnete Herbert Reul von der CDU werden.

Die große Runde der 75 soll am Mittwoch erstmals in der Berliner CDU-Zentrale zusammenkommen. CDU, CSU und SPD befürchten aber, dass in einem solch großen Kreis keine Vertraulichkeit gewahrt und Entscheidungen zu schleppend getroffen werden können - daher die Arbeitsgruppen. Von der Union wird jedoch betont, dass die Arbeitsgruppen lediglich beratende Funktion hätten - endgültige Entscheidungen soll die Gruppe der 75 fällen.

Bisher ist als letzter Termin für dieses Format der 30. November vorgesehen. Die wirklich strittigen Punkte einschließlich der Personalien dürften am Ende aber von den drei Parteichefs Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel geklärt werden.

Insgesamt soll es folgende Arbeitsgruppen geben:

1. Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklung
2. Finanzen, Haushalt und Bund-Länder-Finanzbeziehungen
mit der Unterarbeitsgruppe Bankenregulierung, Europa und Euro
3. Wirtschaft
4. Energie
5. Arbeit und Soziales
6. Familie, Frauen und Gleichstellung
7. Gesundheit und Pflege
8. Verkehr, Bau und Infrastruktur
9. Wissenschaft, Bildung und Forschung
10. Innen- und Justiz
mit der Untergruppe Integration und Migration
11. Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
mit einer speziellen Untergruppe Verbraucherschutz
12. Kultur
mit der Unterarbeitsgruppe Digitale Agenda

22.10.2013, 17:04 Uhr | rtr, dpa, je



From: Horst Niehues Sent: Thursday, October 24, 2013 9:20 PM Subject:

Infos von Lutz Radtke / 100.000 Tote Christen pro Jahr / man kann das EU-Parlament auch mal loben
………für die nächsten 5 Tage ist ab jetzt mein PC abgeschaltet.

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Der „Arabische Frühling“ -  ….und der „Westen“ träumt weiter vor sich hin

Datei „Ende des Christentums im Orient“ lässt sich mit Doppelklick öffnen  



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Der Krieg gegen Christen

Ein von den Zeitungen vernachlässigtes Thema

Von P. John Flynn LC

SYDNEY, 22. Oktober 2013 (ZENIT.org) - In seinem jüngsten bei „Crown Publishing“ erschienenen Buch mit dem Titel „The Global War on Christians: Dispatches From the Front Lines of Anti-Christian Persecution“ (Der globale Krieg gegen Christen: Nachrichten von der Christenverfolgung an vorderster Front) bezeichnet der Vatikanexperte John Allen die Christenverfolgung als „das dramatischste Kapitel in der Religionsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.“ Allens Werk liefert eine umfassende Darstellung der verschiedenen Bedrohungen gegen Christen.

Dazu schreibt der Autor: „Christen sind heute zweifellos die weltweit am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft, und allzu oft leiden diese neuen Märtyrer im Stillen.“

Diese Stille beruhe laut Allen weitgehend auf der Tatsache, dass das Thema trotz der von den Christen offensichtlich erlittenen Vergehen eine unzureichende Berichterstattung erfährt.

Der Autor verweist auf Schätzungen des protestantischen Wissenschaftlers Todd Johnson, wonach im Zeitraum von 2000-2010 jährlich mindestens 100.000 Christen ermordet worden seien.

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Positives Signal aus dem Europaparlament

 .

Umstrittener Estrela-Bericht zu „Sexuellen und reproduktiven Rechten und Gesundheit“ wird heute überraschend eindeutig vom Europaparlament zurückgewiesen



Anbei finden Sie einige Impressionen vom Protest am 22.10. 2013 in Straßburg.

 http://vimeo.com/user12224338/review/77406011/2069b83ee2

 

http://charismatismus.wordpress.com/2013/10/21/foto-bericht-blitz-demo-pro-elternrecht-und-lebensschutz-in-strasburg/



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Info von Lutz Radtke: 

Noch ist die neue deutsche Regierung nicht gebildet,

noch sind Politik und Medien auf die Beobachtung

der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU/SPD

konzentriert. Doch sicher scheint schon jetzt: Es wird

(wieder einmal) teuer für Deutschland, diese Große

Koalition wirft ihre Schatten voraus...

 

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) hat bereits zur



Bundestagswahl Flagge gezeigt. Sie wird es weiter tun -

weit über die verfehlte Europolitik hinaus. Ihr Gegen-

gewicht zur Großen Koalition wird dringend gebraucht!

Dass sie für den Mainstream aus Politik und Medien immer

unbequemer wird (und entsprechend bekämpft sprich

diskriminiert wird) sollte niemanden entmutigen. Im

Gegenteil: Es ist die Bestätigung, auf dem richtigen

Wege zu sein!

 

Die AfD Odenwald, ein hessischer Regionalverband, wird



gerade mit Informationen zur Lage initiativ, die künftig

in unregelmäßiger Folge erscheinen sollen. Bitte lesen

Sie nachstehend die aktuelle Ausgabe.

 

Mit freundlichen Grüßen



 

Lutz Radtke



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1.  WELT: AfD-Chef Lucke kandidiert für Europawahl 2014 

 

 

 



2. Rheinische Post: EU-Parlamentspräsident Schulz nennt Wahlergebnis der AfD eine "historische Zäsur für Deutschland"

 

 

3. Alexander Gauland: "Wir wollen selbst entscheiden, auch irren, Umwege gehen, in der demokratischen Diskussion zu besseren Einsichten kommen."



WELT: Alternative für Deutschland - ein Lebensgefühl

 

 

 

4. Wir bringen Bewegung in das eingefahrene System der alternativlosen Politik und zwingen die Etablierten dazu, neue Wege zu gehen.



ZEIT: Die AfD bestimmt den Europa-Kurs

 

 

 

5. Während sich zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass der Euro Europa spaltet, wird weiter fleißig daran gearbeitet, dass die europäischen Nationalstaaten ihre Souveränität verlieren....



 

 

 

DWN: Manifest: Europäische Ökonomen fordern Auflösung des Euro



DWN: Frankreich diskutiert Euro-Austritt

SpiegelOnline: Merkel will mehr Rechte für EU-Kommission

FocusMoney: Ex-EZB-Chef Trichet fordert Entmachtung der Parlamente

 

 



6. Wahrheiten & Weisheiten:



Der Weg der AfD ist nicht ganz einfach.

Professor Lucke muss noch davon überzeugt werden, dass der Islam verfassungswidrig ist und unsere Freiheit bedroht. Die Warnung vor dem Islam ist ebenso wenig eine "Islamophobie" wie die Warnung vor dem Euro eine "Europhobie" ist.    – Auszug aus einem Mail von Hans Penner-  



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Das geht eindeutig zu weit

Die Pharmaindustrie will jetzt 100% vom Gesundheitsmarkt und alle alternativen Methoden verbieten lassen, das geht echt zu weit

.

Bitte seht euch den Videoclip von ca. 10 Minuten an, (im 1. Link unten), damit

ihr euch ein Bild machen könnt was die Funktionäre der EU wieder gegen uns

Verbraucher planen. Es wird alles sehr gut erklärt.

 

Naturheilmittel dürfen auf keinen Fall verboten werden.

Bitte macht mit und beteiligt euch an der Petition (s. unten den 2. Link), denn

das betrifft uns sicher alle. Danke

(Bitte Termin beachten nur bis Anfang Nov. 2013).

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 http://www.fid-gesundheitswissen.de/spezial/talk/pet_13_33/indexjl.html?ehkzneu=GNL5435



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Petition bitte hier unterzeichnen:
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 http://www.grundrecht-gesundheit.de/petition-zeichnen/?ehkz=GNL5435

Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten

Hintergrund | 18.10.2013

„Arabischer Frühling“: Ende des Christentums im Orient?


Die Demütigung und Bedrohung von Christen in der arabischen Welt hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht.

Das „christliche Europa“ und mit ihm der Vatikan haben lange geschwiegen. Welche Gründe das hat und ob den

ältesten christlichen Gemeinden das gleiche Schicksal wie zuvor den Juden droht, weil der Islam keine

„Ungläubigen“ duldet – diesen Fragen ist Ulrich W. Sahm nachgegangen.



Palästinensische Fahnen und ein Modell des Felsendoms auf der Geburtskirche .

Foto: Ulrich W. Sahm

„Christen sind die meistverfolgte Minderheit weltweit!“ Das ging im Februar als Meldung um die Welt. Unklar

blieb, nach welchem Maßstab dieser Superlativ zustande kam: Sind Christen die am meisten verfolgte Minderheit

gemäß der Anzahl der Länder, in denen sie verfolgt werden? Oder wurde die Menge der Toten und Flüchtlinge

gezählt? Der Syrienexperte Professor Ejal Zisser prophezeite auf dem Weltgipfeltreffen zum Kampf gegen den

Terror im israelischen Herzlija: „Der arabische Frühling ist das Ende des orientalischen Christentums.“

Selektive Wahrnehmung

Erst als auffällig viele verbrannte Kirchen in Ägypten in Medienberichten auftauchten, wurde über die

Verfolgungen koptischer Christen dort berichtet. Das Schicksal der Christen im Irak, in Libyen, dem Sudan oder

Nigeria wurde im so genannten „christlichen Abendland“ kaum wahrgenommen. Im syrischen Bürgerkrieg

wurde die Zerstörung christlicher Dörfer und uralter Kirchen in Damaskus, Aleppo und anderen Städten mit

tausendjähriger Vergangenheit nur am Rande erwähnt. Ausführlicher wurde über „schwere Kämpfe“ im

syrischen Dorf Ma‘alula berichtet, dessen Bewohner seit 3.000 Jahren das Aramäische bewahrt haben, die

Muttersprache von Jesus Christus.

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http://www.israelnetz.com/hintergrund/detailansicht/aktuell/arabischer-fruehling-ende

... 21.10.2013

Gründe für das Wegschauen

Für das auffällige Schweigen der „christlichen Welt“ zu Christenverfolgung in der islamischen Welt gibt es

mehrere Gründe.

Europa präsentiert sich als „christliche Wertegemeinschaft“, wenn es darum geht, die muslimische Türkei aus

der EU fernzuhalten. Doch mit Blick auf „christliche Gemeinschaften“, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden,

ist von dieser „christlichen Wertegemeinschaft“ nichts zu spüren. In einer Welt, wo besonders der Islam eine

gesetzgebende Rolle in Gesellschaft und Politik spielt, hat das langfristig fatale Folgen. Für offizielle Vertreter des

schiitischen wie sunnitischen Islams war der 11. September 2001 ein erster Höhepunkt der Eroberung „Roms“,

also des christlichen Westens. Diese religiös motivierte, aber politisch und militärisch gemeinte Kriegserklärung

ignoriert der Westen. Es passt nicht mehr in sein Konzept, als „christliche Gemeinschaft“ definiert zu werden.

Problematisch erweist sich bei den Christen des Orients das Phänomen der Treue von Minderheiten zum

jeweiligen Unterdrückerregime. Nur so können sie ihr physisches Überleben sichern. Das galt für die Juden im

europäischen Mittelalter wie für Christen und Juden in islamischen Ländern, wo sie als „Dhimmis“ geduldet

wurden. Für die Juden in der arabischen Welt brach dieses System schon im 19. Jahrhundert zusammen, als

christliche Imperialmächte ihren rassisch definierten Antisemitismus erst nach Damaskus und dann in den Irak

und nach Ägypten exportierten. Die Gründung des Staates Israel bedeutete das Ende der 3.000 Jahre alten

jüdischen Gemeinden in Ländern mit „biblischen“ Traditionen wie Babylon (Irak), Jemen, Syrien, Ägypten und

Libyen. Doch die „aufgeklärte“ Welt interessierte sich nicht für die Juden. Bis heute ist nur die Rede von

arabischen Flüchtlingen aus Palästina, nicht aber von der Vertreibung von wesentlich mehr jüdischen

Flüchtlingen aus allen arabischen Ländern. Zum Verhängnis wird die Nähe zum Diktator, sobald es, wie jetzt

beim „arabischen Frühling“, zum Umsturz kommt und die wehrlosen Minderheiten plötzlich als Kollaborateure

Saddam Husseins, Hosni Mubaraks oder Baschar al-Assads dastehen.

Schweigen des Vatikan

Der Vatikan als prominentester Sprecher der westlichen Christenheit ist auffallend zurückhaltend. Dabei sollte

man doch gerade von Kirchen Solidarität erwarten, wenn Menschen der gleichen Glaubensrichtung verfolgt

werden. Im Irak war der säkulare Saddam Hussein der Garant für das Überleben der Christen, in Syrien ist es

Baschar al-Assad. Deshalb vermied der Vatikan bisher jede Kritik an Assad.

Symptomatisch war der weltweite Gebetsaufruf des Papstes gegen einen amerikanischen Angriff auf Syrien. Die

Entrüstung über militärisches Eingreifen der Amerikaner klingt pazifistisch, ist aber unglaubwürdig, wenn

militärisches Eingreifen etwa der Hisbollah aus dem Libanon ignoriert wird und Völkermord wie der Einsatz von

Massenvernichtungswaffen kein Anlass für internationale Friedensgebete oder Lichterketten sind.

Immerhin gibt es „Kirche in Not“, ein „weltweites Hilfswerk päpstlichen Rechts“. 2013 wurde die Dokumentation

„Christen in großer Bedrängnis“ veröffentlicht. In kurzen Kapiteln wird die Lage der Christen in China, Myanmar,

Ägypten, Tansania, Kuba und weiteren Ländern dargestellt. Von einer Million Christen im Irak 2003 gebe es

heute nur noch 300.000. Gespickt mit faktischen Fehlern ist das Kapitel „Israel und die palästinensischen

Gebiete“, obgleich Israel das einzige Land zwischen Marokko und Afghanistan ist, wo die Anzahl der Christen in

absoluten Zahlen seit 1948 stetig wächst.

Symbolische Erniedrigung

Beispielhaft für die Lage der Christen in der arabischen Welt sei hier ein von den Medien verschwiegenes

Ereignis. Am 23. Dezember 1994, als PLO-Chef Jasser Arafat in Bethlehem feierlich einzog, wandte er sich vom

Dach der Geburtskirche an das unter ihm versammelte Volk. An der Kirchenwand hingen erstmals

palästinensische Nationalflaggen. Auf das Dach hatte man ein Modell des muslimischen Felsendoms gehievt.

Noch symbolhafter hätte die angestrebte Herrschaft des Islam über das Christentum nicht kundgetan werden

können. Journalisten aus aller Welt standen auf einem höheren Dach und konnten diese Beleidigung des

Christentums nicht übersehen. Wieso ist dieser Skandal weltweit wegzensiert worden? Unbeachtet blieb auch

eine „Ikone“ mit Arafats Abbild über dem Eingang zur Geburtskirche , durch den Christen nur tief gebückt das

Innere betreten konnten. Solange über derartige symbolische Akte ein Tuch des Schweigens gelegt wird, bleiben

auch Mord und Vertreibung unerwähnt, sofern als Täter nicht die üblichen Sündenböcke ausgemacht werden

können, speziell die Amerikaner und Israelis.

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http://www.israelnetz.com/hintergrund/detailansicht/aktuell/arabischer-fruehling-ende

... 21.10.2013

Christen ignorierten Zeichen

Die Welt und sogar die Christen im Orient wollten das Zeichen an der Wand der systematischen Vertreibung aller

Juden aus den arabischen Ländern nicht sehen. Inzwischen sind Libyen, der Irak, Saudi-Arabien und Syrien

„judenfrei“. In Ägypten leben noch zehn alte Jüdinnen und im Jemen noch maximal 60 Juden. Heute droht den

ältesten christlichen Gemeinden das gleiche Schicksal wie zuvor den Juden, weil der Islam keine „Ungläubigen“

duldet. So wird eine weitere große Kultur ausgerottet. Wie hatte doch Heinrich Heine sinngemäß gesagt? „Wer

Buddhafiguren sprengt, und vorschlägt, die Pyramiden zu schleifen, weil sie das Symbol von Götzendienst sind,

wird am Ende auch Menschen verbrennen.“

Von: Ulrich W. Sahm

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christentums-im-orient/

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-Ende- 


http://www.ruhrgebiet-regionalkunde.de/erneuerung_der_wirtschaft/index.php?p=&
Regionalkunde Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet hat seine ökonomische Entwicklung weniger dadurch genommen, daß es neue Produkte und Branchen schuf und ansiedelte, sondern eher dadurch, daß es die Expansionsmöglichkeiten der traditionellen Branchen bis aufs äußerste ausschöpfte" (Schlieper 1986, S. 144).

Wie der Aufschwung, so liegt auch der Niedergang in diesem - überspitzt formulierten - Sachverhalt begründet. Dabei ist typisch für die Entfaltung der Montanindustrie, dass die Entwicklung einerseits auf der jeweiligen Eigendynamik der Säulen Kohle, Stahl, Energie, (Kohle-)Chemie und Eisenbahn an sich beruht. Zudem aber fördert deren sehr enge Verflechtung sowohl einen wechselseitig sich verstärkenden Aufschwung als auch die einander verschärfenden Probleme in der Zeit des Rückzugs aus der Region.

Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich im Ruhrgebiet eine industrielle und eine gesellschaftliche Monokultur, die ausschließlich auf die Bedürfnisse der Montanindustrie ausgerichtet war. Als Gradmesser für den Wohlstand galten neben den Produktionszahlen der Eisen und Stahl schaffenden Industrie die Fördermengen an Kohle, zumindest solange, bis es im Jahre 1958 zur ersten großen Kohlekrise kam. Das sich selbst tragende Wachstum des Montansektors hatte seinen Zenit überschritten.

Gründe hierfür finden sich zum einen in den hohen Preisen der Ruhrgebiets-Steinkohle auf Grund aufwändiger Förderbedingungen, zum zweiten im zunehmend liberalisierten internationalen Handel, der den Import weit günstiger geförderter Kohle ermöglicht und zum dritten in der Substitution der Steinkohle durch andere Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas. Die Kohle als dominanter Energieträger wurde regional radikal um- und abgewertet.

Diese Faktoren bündeln sich zum vierten zu einem sich selbst erhaltenden Prozess des regionalökonomischen Rück- und Umbaus, der ein halbes Jahrhundert nach der ersten Kohlekrise noch nicht bewältigt ist.

Die Themen folgen dem historischen Entwicklungsgang von der Entfaltung der Montanindustrie über die durch Kriege und Wiederaufbau bedingten Wachstumsimpulse bis zur "Hochzeit" der aufs engste verflochtenen "Verbundwirtschaft" mit all ihren Synergiewirkungen. Ihr folgten bald die Kohle- und Stahlkrisen und der durch sie eingeleitete Rückzug und Umbau der Schwerindustrie.

Die weiteren Themen widmen sich den Hindernissen und Hürden des regionalstrukturellen Wandels, wobei die "mentalen Altlasten" als ein Ursachenkomplex unter anderen einen dominanten Stellenwert einnehmen. Anhand der Bevölkerungsprobleme lässt sich ein weiterer zentraler Ursache-Wirkungskomplex nachzeichnen: Gerade die wirtschaftlichen und sozio-ökonomischen Ursachen der Bevölkerungsdynamik geben ihrerseits einem Wirkungskreislauf Schwung, der alle Anzeichen eines nur schwer kontrollierbaren circulus vitiosus, einer sich selbst erhaltenden Problemspirale aufzeigt.



  • Erneuerung der Infrastruktur

    • Verkehr und Logistik

    • Hochschulen und Forschung

    • Freiraum und Grünflächen

    • Wirtschaftsförderung

    • Strukturpolitik für das Ruhrgebiet

    • Kultur und Regionalbewusstsein

  • Erneuerung der Infrastruktur




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