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Die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH



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Die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH


19. August 2012 Vincemus Hinterlasse einen Kommentar Kommentare lesen

Offiziell- BRD ist eine Firma und KEIN Staat (Kein Scherz)

Menschenskinder! Die BRD-GmbH in ihrer jetzigen Form ist ein Sch(w)ein(e)-Staat par excellence. Vollgestopft mit Lügen und nochmals Lügen, heruntergebetet von den Menschen verachtenden Mainstream-Heuchlern und denen, die vorgeben uns zu reGIERen. Der Wirtschaftsfaschismus hat de facto Deutschland im Griff – die Frage ist nur wie lange? Die Sache ließe sich leicht, schnell und gewaltfrei abschalten/beenden. Wie? Entzieht dem Biest die Nahrung?..


Quelle: (http://www.youtube.com/watch?v=m5bc3TfCeOM&feature=player_embedded)

siehe auch: Die 7 unglaublichen Zitate




http://www.youtube.com/watch?v=mu1K5WgWAwQ&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=u98ereiouaI&feature=related

19.8.2012 - schöne AnsichtsBilder…



http://www.ebay.de/itm/Myslowitz-Myslowice-1910-Drei-Kaiser-Reich-Ecke-/251133923389?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item3a78bf903d#ht_500wt_1205


http://www.ebay.de/itm/alte-AK-Gleiwitz-Gliwice-Schlesien-Gliwicki-Landesfrauenklinik-/120969532763?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item1c2a58955b#ht_1008wt_1374

http://www.ebay.de/itm/wq41355-Gleiwitz-Wilhelmstrasse-1940-/170897728482?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item27ca4c63e2#ht_1245wt_908

http://www.ebay.de/itm/Elsas-und-Lothringen-Deutsches-Land-von-Dr-Otto-Meisner-1941-/320960950908?pt=Antiquarische_B%C3%BCcher&hash=item4abac3727c#ht_584wt_1189

http://www.ebay.de/itm/Ansichtentasse-Mulhausen-i-Elsass-/261077587040?pt=Porzellan_Keramik&hash=item3cc96fd460#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/Oderberg-Bhf-Ein-Teil-der-Hauptstrase-1910-20-/110937880739?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item19d469b8a3#ht_1802wt_1158

http://www.ebay.de/itm/AK-Oderberg-Der-Bahnhof-gelaufen-/290763259553?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item43b2d73ea1#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/Ansichtskarte-Kattowitz-Katowice-Bahnhof-1942-/110936813259?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item19d4596ecb#ht_846wt_955

http://www.ebay.de/itm/9272-AK-Kattowitz-Oberschlesien-Strase-Strasenbahn-1940-/261084008190?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item3cc9d1cefe#ht_628wt_955

http://www.ebay.de/itm/Postleitkarte-3-Breslau-Oppen-Kattowitz-Posen-Ohlau-Bahnhof-Post-Eisenbahn-1913-/350588344597?pt=Grafiken&hash=item51a0b19915#ht_6996wt_1189

http://www.ebay.de/itm/wd00575-Kattowitz-Kirche-Bischoefliches-Amt-Kirche-Ve-/400316216270?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item5d34b4b3ce#ht_1242wt_908

http://www.ebay.de/itm/wf00624-Kattowitz-Bahnhof-x-1941-/400316228075?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item5d34b4e1eb#ht_1306wt_908

http://www.ebay.de/itm/AK-Beuthen-Oberschlesien-Bahnhofstrase-19-Hotel-Europahof-Bytom-/180954219430?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item2a21b643a6#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/Stadtwappen-Beuthen-Handkoloriert-selten-Farbe-/110937668624?pt=Antiquarische_B%C3%BCcher&hash=item19d4667c10#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/STADT-KONIGSHUTTE-CHORZOW-Karte-an-J-M-Farina-nach-Koln-aus-1883-/251130510202?pt=Briefmarke&hash=item3a788b7b7a#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/11523-AK-Konigshutte-Oberschlesien-Hochofen-Forderturm-/261083999871?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item3cc9d1ae7f#ht_590wt_955

http://www.ebay.de/itm/534614-DR-Pfennig-Blg-mit-K1-Stpl-Stadt-Konigshutte-/120970064714?pt=Briefmarke&hash=item1c2a60b34a#ht_1287wt_1141

16.8
http://www.ebay.de/itm/M237-Beuthen-Pber-Schlesien-Ecken-l-best-ungel-/251131503065?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item3a789aa1d9#ht_500wt_971



http://www.ebay.de/itm/Oberschlesien-Paketkarte-Kattowitz-Berlin-1920-/360480288107?pt=Briefmarke&hash=item53ee4cad6b#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/Alte-Ak-Gruss-von-der-Dreikaiserreichsecke-bei-Myslowitz-Ober-Schlesien-1912-/380462718517?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item5895585e35#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/BISCHDORF-Ansichtskarte-OBERSCHLESIEN-/370640185868?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item564be06a0c#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/um-1900-Breslau-Eingang-in-den-Schweidnitzer-Keller-Wroclaw-/150879156410?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item23211938ba#ht_1482wt_1189

http://www.ebay.de/itm/Breslau-uper-schone-Jugendstilkarte-Litho-vom-4-4-1901-seltene-Karte-/280943793292?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item41698e148c#ht_500wt_1205

http://www.ebay.de/itm/AK-SCHLESIEN-GLEIWITZ-GLIWICE-1918-/110936535876?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item19d4553344#ht_1858wt_1189

1990 - Sommers Sonntag 12:



http://www.youtube.com/watch?v=3HriPx1nK4s&feature=player_embedded

Wiedervereinigung….

19.08.2012 von hoTodi

http://www.hoTodi.tv zeigt wie es geht! Weiß noch jeder was der sog. Wiedervereinigung vorausging? Was passierte alles zwischen Mauerfall und dem sog. Einigungsvertrag. Das Jahr, in dem die D-Mark in den Osten kam und der Osten „umgebucht" wurde.... Oder warum wurde in diesem Jahr die Finanzagentur gegründet?

Hier wieder einige Buchvorschläge auf Amazon:
- Deutschland einig Vaterland: Die Geschichte der Wiedervereinigung: http://goo.gl/KZLjq
- Geschichte der deutschen Wiedervereinigung:http://goo.gl/dr1tC
- Wiedervereinigung: http://goo.gl/r0jMI

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Einlagensicherungsfonds der Banken und Versicherungen - Sommers:



http://www.google.de/search?q=sommers+sonntag&hl=de&biw=1280&bih=639&prmd=imvnsu&source=lnms&tbm=vid&sa=X&ei=BisxUM7DCcmQswbbtYGYDg&sqi=2&ved=0CD0Q_AUoAw

Veröffentlicht am 17.06.2012 von hoTodi

http://www.hoTodi.tv zeigt wie es geht! Tobias Sommer macht sich seine Gedanken über „sichere Geldanlagen". Die ehemals als mündelsicher geltenden Lebensversicherungen stehen in der Kritik. Zwei Drittel der Kundengelder sind in vermeintlich sicheren Staatsanleihen und Pfandbriefen (größte Pfandbriefbank war die HypoRealEstate) investiert.

Was für Fallstricke gibt es noch? Und ist das bei einer deutschen Bank in Sicherheit gebrachte Geld denn nun wenigstens dort sicher? Schauen Sie selbst!

Hier gibt es einiges an Literatur dazu bei Amazon: http://goo.gl/0n6zs

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sommers Sonntag:


http://www.youtube.com/results?hl=de&cp=15&gs_id=3&xhr=t&q=sommers+sonntag&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&biw=1280&bih=639&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=w1&gl=DE

Kapitulation 8. Mai 1945 - Sommers Sonntag 1


Veröffentlicht am 03.06.2012 von hoTodi

http://www.hoTodi.tv zeigt wie es geht! Tobias Sommer macht sich seine Gedanken über die Kapitulation am 8. Mai 1945.

Hat das ganze Deutsche Reich kapituliert oder doch nur die Wehrmacht? Ist der Krieg für uns zu Ende? Im Nationalarchiv der Vereinigten Staaten (National Archives of the United States) sind Dokumente zu finden, die man in deutschen Schulbüchern leider vermisst. Schäuble hat es auf dem Europäischen Bankenkongress im November 2011 ausgesprochen. Wir in der Bundesrepublik von Deutschland waren nie völlig souverän gewesen.

Hier gibt es einiges an Literatur dazu bei Amazon: http://goo.gl/0n6zs

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From: Franz Chocholatý Gröger Sent: August 17, 2012 Subject: www.german-foreign-policy.com

 

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58402

Der Schleier demokratischer Rhetorik

17.08.2012 BERLIN/BRÜSSEL

(Eigener Bericht) - Die EU richtet einen Fonds zur verdeckten Unterstützung oppositioneller Kräfte in ihren Nachbarstaaten ein. Vorbild sind deutsche sowie US-amerikanische Stiftungen, die immer wieder Gegnern missliebiger Regierungen in aller Welt beigesprungen sind, darunter zuweilen auch Putschisten. Der "Europäische Demokratiefonds" ("European Endowment for Democracy", EED), auf den sich die EU-Staaten bereits im Dezember 2011 geeinigt haben, ist im Aufbau befindlich und kann aller Voraussicht nach nächstes Jahr mit seiner Arbeit beginnen. Er soll Aktivisten zunächst in Osteuropa und Nordafrika, langfristig jedoch auch in weiteren Ländern finanzieren; als Paradebeispiel für zu fördernde Kräfte gelten Oppositionelle in Belarus, dem Land in Osteuropa, das sich bisher am hartnäckigsten der direkten westlichen Einflussnahme verweigert. Berliner Regierungsberater betonen, die Bundesregierung habe sich "aktiv an den Verhandlungen" über die Gründung des EED beteiligt. Sie plädieren dafür, selbst eine direkte Förderung politischer Parteien in Nachbarstaaten nicht auszuschließen. Unterstützung solle dabei nicht nur unzweifelhaft demokratisch ausgerichteten Kräften zugute kommen, sondern im Bedarfsfall auch solchen, "deren Entwicklung nicht absehbar ist".

Der "Demokratiefonds"

Die Gründung des "Europäischen Demokratiefonds" ("European Endowment for Democracy", EED), die schon vor Jahren im Kontext mit der EU-Unterstützung für belarussische Oppositionelle angeregt wurde, ist im Februar 2011 von der damaligen polnischen EU-Ratspräsidentschaft offiziell vorgeschlagen worden. Aktueller Anlass waren die Aufstände in der arabischen Welt, die sich gegen jahrzehntelang vom Westen gestützte Regime richteten und einige von ihnen binnen kürzester Zeit hinwegfegten. Weil man oppositionelle Kräfte in Nordafrika zuvor nicht wirklich unterstützt habe, sei es nun schwer, unmittelbaren Einfluss auf die Umbrüche zu nehmen, hieß es damals. Warschau griff dies auf, um den Aufbau einer Institution zur Förderung "demokratischer Opposition" in den EU-Nachbarstaaten zu fordern. Konkreter Hintergrund war die langjährige polnische Hilfestellung für die prowestliche belarussische Opposition, die Teil des polnisch-russischen Machtkampfs in der Region zwischen Polen und Russland ist. Im Dezember 2011 beschlossen die EU-Staaten, den EED zu gründen, und beauftragten eine Arbeitsgruppe mit der Erstellung des nötigen Statuts. Dieses liegt nun seit Ende Juni vor.



Strukturelle Mängel

Mit dem Stand der Dinge beim EED befasst sich in einer aktuellen Analyse die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Kritik üben die Regierungsberater vor allem an der Struktur und an der Finanzierung der Einrichtung, die als Stiftung nach belgischem Recht in Brüssel und damit in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Europäischen Auswärtigen Dienst aufgebaut wird. So heißt es, zwar werde der EED von einem siebenköpfigen Exekutivkomitee unter der Führung eines fest angestellten Direktors geleitet - eine überschaubare Größenordnung; doch unterstehe das Komitee einem 41-köpfigen Stiftungsrat, in dem sämtliche EU-Staaten vertreten seien. Weil diese zuweilen sehr unterschiedliche Positionen verträten, müsse der Einfluss des Stiftungsrates auf das operative Geschäft des EED möglichst gering gehalten werden. Auch bei der Finanzierung liege noch vieles im Argen. Bislang hätten nur Polen und Schweden - mündlich - Zusagen für Beiträge von fünf bis zehn Millionen Euro gemacht. Die EU-Kommission habe für die kommenden vier Jahre nur sechs Millionen in Aussicht gestellt. Der Stiftungsrat, der im September zusammentreffen solle, habe für Flexibilität zu sorgen; auch die Finanzierung, die auch aus privaten Spenden gewährleistet werden solle, müsse dringend verbessert werden - sonst drohe der EED zum Papiertiger zu werden.[1]



Neue politische Führungskräfte

Über die Kompetenzen des EED, zu dessen Tätigkeiten auch zahlungskräftige private Interessenten Mittel beisteuern können, heißt es bei der SWP, er solle die unterschiedlichsten Oppositionsgruppen unterstützen - "prodemokratische Akteure, die sich für ein Mehrparteiensystem aussprechen, soziale Bewegungen, zivilgesellschaftliche Organisationen (...), unabhängige Medien und Journalisten", Nichtregierungsorganisationen - darunter exilierte -, Bildungseinrichtungen, insbesondere "neue politische Führungskräfte". Diese könnten "direkt finanzielle Hilfe erhalten" oder aber über Mittler, etwa vor Ort tätige Stiftungen, gefördert werden. Der EED dürfe punktuell auch eigenständig aktiv werden. Über das Ausmaß offener Einmischung, die sich die EU und ihr "Demokratiefonds" in den Nachbarstaaten anmaßen, heißt es bei der SWP, selbst die "Förderung politischer Parteien" werde "nicht ausgeschlossen". Da mit ähnlichen Aufgaben schon diverse nationale Organisationen betraut sind - darunter die parteinahen deutschen Stiftungen -, warnen die Berliner Regierungsberater vor einer Doppelung der Aktivitäten. Dringend anzuraten sei eine enge Kooperation.[2]



Hilfe für Putschisten

Als Vorbilder für den EED werden üblicherweise die parteinahen deutschen Stiftungen oder das ebenfalls nach deren Modell gestaltete US-amerikanische "National Endowment for Democracy" (NED) genannt. Die parteinahen deutschen Stiftungen arbeiten mit Partnerorganisationen in aller Welt zusammen; sie ermöglichen es Berlin damit, auf die meisten politisch wichtigen Spektren in ihren Gastländern Einfluss zu nehmen.[3] Immer wieder haben die Parteienstiftungen dabei mit Oppositionellen kooperiert. Als Paradebeispiel gilt ihre tatkräftige Hilfe für die Opposition gegen die faschistischen Regime in Spanien und Portugal, die der Bundesrepublik beachtlichen Einfluss auf die dortigen Regierungen nach dem Sieg über den Faschismus verschaffte.[4] Nicht selten hat die Stiftungstätigkeit auch Unterstützung für Kräfte umfasst, die durch Putsch oder Putschversuch von sich reden machten - zuletzt etwa in Thailand, in Honduras und in Paraguay (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Subversion gegen Regierungen, die nicht zur Unterordnung unter den Westen bereit waren oder sind, ist auch dem amerikanischen National Endowment for Democracy wiederholt vorgeworfen worden. Wie die deutschen parteinahen Stiftungen wird es wesentlich aus dem Staatshaushalt finanziert.



Nicht unterordnungsbereit

Als sicher kann gelten, dass zu den ersten Operationen des EED Unterstützungsmaßnahmen für die Opposition gegen die belarussische Regierung zählen werden. Zwar räumen auch Regierungskreise in Berlin hinter vorgehaltener Hand ein, dass eine klare Mehrheit der belarussischen Bevölkerung die Regierung Lukaschenko unterstützt und die prowestliche Opposition nur wenig Rückhalt findet. Weil Minsk sich aber unter Lukaschenko nicht von Russland löst und sich Deutschland und der EU nicht bereitwillig unterordnet, betreiben Berlin und Brüssel weiterhin seinen Sturz (german-foreign-policy.com berichtete [6]).



Förderung von Nicht-Demokraten

Bei alledem gerät der offizielle Auftrag des EED ("Demokratieförderung") in offenen Widerspruch zu seinen tatsächlichen Aktivitäten. Zum einen wird die parlamentarische Demokratie mittlerweile etwa in Deutschland [7], aber auch in Ungarn (german-foreign-policy.com berichtet in der nächsten Woche) offen in Frage gestellt. Zum anderen dringen Regierungsberater darauf, der EED dürfe es mit der Demokratie nicht allzu genau nehmen. Die Erfahrung zeige, dass man häufig erst im Lauf der Zeit erkennen könne, ob sich bei Oppositionskräften "hinter einem Schleier demokratischer Rhetorik entsprechende Werte und Einstellungen verbergen".[8] Setze der EED auf einen schnellen Umbruch, dann werde er "zwangsläufig auch Kräfte fördern, die sich zu einem späteren Zeitpunkt als Nicht-Demokraten entpuppen". Die SWP empfiehlt ausdrücklich, dies in Kauf zu nehmen: Der EED solle "bewusst und proaktiv Gruppen" in seine Fördertätigkeit einbinden, "deren Entwicklung nicht absehbar ist". Hauptziel sei schließlich die "Herausbildung oppositioneller Kräfte" - welcher politischen Ausrichtung auch immer.



http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58401

Dynamischstes Segment

16.08.2012

BERLIN


(Eigener Bericht) - Unbemannte Flugobjekte, sogenannte Drohnen, sind Schwerpunkt der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Die Veranstalter attestieren den Unmanned Aircraft Systems (UAS) eine "hohe Akzeptanz in der Zielgruppe internationaler militärischer Entscheider" und bezeichnen sie als das "derzeit dynamischste Segment" der Luftfahrt. Verwiesen wird außerdem auf das gewaltige Marktpotential der UAS. Mit der zentralen Positionierung von Drohnen geht eine weitere Militarisierung der Luftfahrt-Messe einher. Den Organisatoren zufolge liegt der Anteil der militärischen Aussteller aktuell bei 30 Prozent; die Bundeswehr, die bei der ILA "traditionell umfassend vertreten" ist, wird die größte Präsenz unterhalten. Im Rahmen ihrer Vorführungen wollen die deutschen Streitkräfte gleich mehrere UAS an den Start bringen, darunter auch das "Kleinfluggerät Zielortung" aus der Rüstungsschmiede Rheinmetall. Es kann mit einer sogenannten Killer-Drohne für zielgerichtete Zerstörungsmaßnahmen und Tötungen gekoppelt werden.

Ein Milliardenmarkt

Wie die Veranstalter der für die zweite Septemberwoche in Berlin anberaumten Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) mitteilen, werden Unmanned Aircraft Systems (UAS) erstmals einen eigenen Messebereich erhalten. Die sogenannte UAS-Plaza befinde sich "in unmittelbarer Nähe zu militärischen Ausstellern" und trage der Tatsache Rechnung, dass Drohnen eine "hohe Akzeptanz in der Zielgruppe internationaler militärischer Entscheider" fänden.[1] Grundsätzlich gelten UAS den ILA-Organisatoren als das "derzeit dynamischste Segment der Luftfahrt", das auch im "zivilen Bereich", etwa bei "Überwachungsaufgaben" und "Grenzsicherung", zunehmend an Bedeutung gewinne.[2] Verwiesen wird in diesem Zusammenhang nicht zuletzt auf das offenbar gewaltige Marktpotenzial von UAS. Zustimmend zitieren die Veranstalter eine Schätzung US-amerikanischer Analysten, der zufolge allein die weltweiten Ausgaben für Kriegsdrohnen in den nächsten zehn Jahren von derzeit 6,6 Milliarden US-Dollar auf 11,4 Milliarden US-Dollar steigen werden.[3]



Nachrüstbar

Auf der "UAS-Plaza" der diesjährigen ILA werden etliche namhafte Rüstungsunternehmen ihre Produkte präsentieren. Vorgesehen ist unter anderem die Vorführung einer Predator-Drohne des US-Konzerns General Atomics, die im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet regelmäßig für extra-legale Tötungen eingesetzt wird. Die deutsch-europäische Waffenschmiede EADS/Cassidian zeigt den Veranstaltern zufolge die UAS "EuroHawk", "Barracuda" und "European UAS". Die Aufklärungsdrohne "EuroHawk" basiert auf einer Entwicklung der US-Rüstungsfirma Northrop Grumman und zählt zu den größten bis dato in Serie gefertigten UAS; sie wird seit Ende letzten Jahres von der Bundeswehr erprobt (german-foreign-policy.com berichtete [4]). Die ursprünglich zum Zweck der Spionage und "Zielauswahl" projektierten Drohnen "Barracuda" und "European UAS" ("Talarion") können offenbar mit Waffen nachgerüstet werden. Wie EADS/Cassidian mitteilt, handelt es sich bei "Barracuda" um einen "Prüfstand für Technologien und Verfahren im Hinblick auf ausgereifte Flugsysteme der Zukunft".[5] "European UAS" biete aufgrund der Größe seines "Nutzlastraumes" die Möglichkeit, "in einfacher Weise neue Fähigkeiten zu integrieren".[6]



Kamikaze-Drohne

Die Ausführungen der Rüstungsindustrie verweisen auf die erklärte Absicht der politisch-militärischen Führung in Deutschland, die Anschaffung von Kampfdrohnen voranzutreiben. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich erst unlängst gegenüber der deutschen Presse entsprechend geäußert: "Flugzeuge dürfen Waffen tragen. Warum also sollen unbemannte Flugsysteme das nicht dürfen?"[7] Passend hierzu wird die Bundeswehr bei der ILA nicht nur ihre Spionagedrohnen "Aladin", "Luna" und "Mikado" präsentieren, sondern auch das in Afghanistan eingesetzte "Kleinfluggerät Zielortung" (KZO) aus der Waffenschmiede Rheinmetall. KZO kann mit dem mit einem Sprengkopf ausgestatteten UAS "Harop" gekoppelt werden. Nach erfolgreicher "Aufklärung" eines beliebigen Ziels übernimmt diese sogenannte Kamikaze-Drohne dann dessen Vernichtung (german-foreign-policy.com berichtete [8]).



Die militärische Nutzung des Weltraums

Die Präsentationen auf der "UAS-Plaza" werden von mehreren Konferenzen zum Thema "Drohnen" begleitet. Diese dienen den ILA-Organisatoren zufolge dem "Austausch zwischen hochrangigen Militärs, Regierungsstellen und Repräsentanten der relevanten Industriegruppierungen über jetzige und zukünftige Einsatz- und Unterstützungskonzepte in diesem wichtigen Bereich der Verteidigung". Vorgesehen ist unter anderem ein "militärisches Pilotentraining" für UAS samt den dazugehörigen "Erfahrungsberichte(n) (...) aus dem täglichen militärischen Einsatz".[9] Bei einem vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) veranstalteten Symposium werden parallel dazu die "Aussichten für die zivile und militärische Nutzung" von UAS diskutiert.[10] Vertreten sind hier das Luftwaffenführungskommando, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die von der EU zur Abwehr von Armutsflüchtlingen geschaffene Grenzschutzagentur FRONTEX und das bei EADS/Cassidian für die Entwicklung der Drohne "Talarion/European UAS" zuständige Programmmanagement. Gemeinsam mit der Bundeswehr wird der BDLI außerdem über die "militärische Nutzung des Weltraums" informieren. Wie die Veranstalter mitteilen, seien Kriegsoperationen "ohne Weltraumsysteme heute nicht mehr vorstellbar": "Weltraumsysteme für Kommunikation, Navigation und Erdbeobachtung leisten einen entscheidenden Beitrag für Deutschlands außen- und sicherheitspolitische Urteils- und Handlungsfähigkeit und für die Gewährleistung einer gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge."[11]



PR-Veranstaltung fürs Militär

Die Präsentationen und Konferenzen der diesjährigen ILA verweisen auf eine zunehmende Militarisierung der Messe. Dieser Entwicklung trägt auch die Tatsache Rechnung, dass der "militärische Anteil" den Veranstaltern zufolge mittlerweile bei 30 Prozent liegt. Die Bundeswehr, die bei der ILA "traditionell umfassend vertreten" sei, könne für sich den Titel des "größte(n) Aussteller(s)" beanspruchen, heißt es.[12] Wie die Organisatoren weiter ausführen, nutzten die deutschen Streitkräfte zudem "die hohe mediale Aufmerksamkeit und die Publikumstage der ILA für ihre Nachwuchs- und Öffentlichkeitsarbeit".[13] Das gleiche gilt für die deutsche Rüstungsindustrie: Die Waffenschmieden Diehl, Liebherr, MT Aerospace und Rheinmetall sponsern das auf der Ausstellung zu findende "CareerCenter", das sich an Hochschulabsolventen, Schüler und Studierende richtet. Die "weltweit größte Aerospace-Jobbörse" zeige "jungen und interessierten Menschen, wie der Einstieg in einen der faszinierenden Berufe der Luft- und Raumfahrt aussehen kann", erklärt der Schirmherr des "CareerCenters", Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP).[14]



http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58400

Voraussetzungen deutscher Weltmacht

15.08.2012 BERLIN

(Eigener Bericht) - Die Stabilisierung der krisengeschüttelten EU ist eine "unverzichtbare Voraussetzung" weltpolitischer deutscher Macht. Dies urteilt ein Experte in einer aktuellen Analyse über die langfristigen Tendenzen der Berliner Außenpolitik. Demnach habe die Bundesrepublik seit 1990 zwar ihre globale Stellung stärken können, da sie anders als zur Zeit der Systemkonfrontation nicht mehr militärpolitisch umfassend von den Vereinigten Staaten abhängig sei und sich punktuell auf eine enge Zusammenarbeit mit Russland stützen könne, schreibt der Politikprofessor Gunther Hellmann von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Zuletzt habe sie sich mit ihrem neuen "Gestaltungsmächte-Konzept" sogar eine Option zu einer eigenständigen weltweiten Machtpolitik eröffnet. Dennoch hänge die Stellung Deutschlands vom Erfolg der EU "wesentlich ab". In der Tat ergibt sich dies schon aus den weitaus größeren Machtmitteln, über welche die EU im Vergleich zu Deutschland verfügt. Der Nutzen der EU für Deutschland ist umso größer, als es Berlin dem Autor der Analyse zufolge gelungen ist, sich in der Euro-Krise - gegen Frankreich und Großbritannien - zur unbestrittenen Hegemonialmacht in der EU aufzuschwingen.



Neues Machtbewusstsein

Wie der Politikwissenschaftler Gunther Hellmann aus Frankfurt am Main in einer aktuellen Studie über die deutsche Außenpolitik schreibt, hat die Euro-Krise das neue "Selbstbewusstsein" der deutschen Eliten "klarer denn je hervortreten lassen".[1] "Älteren Beobachtern" sei noch überaus deutlich in Erinnerung, "mit welchen Versprechungen, ja Schwüren, die außenpolitische Klasse des vereinigten Deutschland im Jahr 1990 aufwartete": "Landein und landaus" habe man bekräftigt, das Ziel der vergrößerten Bundesrepublik sei ein "europäisches Deutschland", kein "deutsches Europa". "Spätestens im Herbst 2011" seien nun aber "neue Töne" laut geworden, die man mit dem einstigen "Mantra" nicht mehr wirklich in Übereinstimmung bringen könne. Hellmann nennt exemplarisch den Ausruf des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, "in Europa" werde nun "Deutsch gesprochen".[2] Kauders Äußerung ist bei weitem nicht das einzige Beispiel. Bereits Anfang 2011 hatte etwa die führende Außenpolitik-Fachzeitschrift der Bundesrepublik die deutsche Kanzlerin "Kanzlerin Europas" genannt (german-foreign policy.com berichtete [3]) - ein Schritt, der noch kurz zuvor kaum vorstellbar war und die Selbstgewissheit der Berliner Eliten widerspiegelt, in der Euro-Krise ihre Hegemonie über die EU demonstriert zu haben.



Kräfteverschiebungen in Europa

Hellmann zufolge reflektiert das offen zutage tretende Machtbewusstsein der deutschen Eliten, dass sich "Deutschlands Lage in Europa und der Welt" seit 1990 "fundamental verändert" hat.[4] Die Bundesrepublik sei größer und "(in traditionellen Kategorien gemessen) mächtiger geworden". Eine Zeitlang habe sie mit den ökonomischen Folgen der Übernahme der DDR zu kämpfen gehabt; doch sei sie im vergangenen Jahrzehnt wirtschaftlich viel stärker geworden, während sich in den meisten anderen EU-Staaten die wirtschaftliche Lage deutlich verschlechtert habe. Dies gelte gerade auch für Frankreich, dem es "immer seltener" gelinge, in der EU "seine Präferenzen durchzusetzen". Paris, schreibt Hellmann, "sieht sich zunehmend als der (...) große machtpolitische Verlierer der europäischen Umwälzungen", der "die Minimalrolle des machtpolitisch gleichwertigen Partners in einem EU-'Tandem' mit Deutschland immer weniger spielen kann". Im Verlauf der aktuellen Euro-Krise sei "der schwindende Einfluss Frankreichs von den französischen Eliten immer stärker als Prestigeverlust im Vergleich zu Deutschland empfunden worden". Im Falle Großbritanniens sei die Bedeutung der "Machtverschiebung zugunsten Deutschlands" deutlich geringer, weil London auf Distanz zur EU gehe - auch um sich "von Abhängigkeiten gegenüber Deutschland frei" zu machen. "Das wachsende wechselseitige Desinteresse" habe allerdings auch zur Folge, dass "ein gewichtiger potenzieller Gegenspieler" Berlins, London, "immer häufiger außen vor bleibt, wenn weitereichende Entscheidungen in der EU getroffen werden".



Neue Spielräume

Parallel zur Machtverschiebung innerhalb der EU hin zu offener deutscher Hegemonie haben sich, wie Hellmann konstatiert, "frühere Abhängigkeiten" der Bundesrepublik "deutlich reduziert bzw. ins Gegenteil verkehrt". So habe sich im Vergleich zur Zeit der Systemkonfrontation "der Stellenwert der USA" für die militärische Verteidigung der Bundesrepublik "merklich" verringert. Zwar seien die Vereinigten Staaten "weiterhin ein wichtiger Partner", doch sei überaus deutlich "ein abnehmendes Interesse Deutschlands an den USA" erkennbar: Da Berlin seine Machtpolitik global zu gestalten suche, rückten "Interessenunterschiede stärker in den Blick".[5] Gleichzeitig habe sich "der Stellenwert Russlands in der deutschen Außenpolitik" stark verschoben: Zwar sei das deutsch-russische Verhältnis nach wie vor auch von Rivalität geprägt, trage jedoch häufig auch kooperative Züge. Die Bundesrepublik sei "das politische Schwergewicht" in der für Moskau immer "wichtiger werdenden EU"; umgekehrt profitiere aber auch Deutschland von der Kooperation mit Russland, da dieses "schon alleine aufgrund seines Nuklearstatus nach wie vor zu den Großmächten" zähle. Auch wirke sich im Verhältnis zu den USA und zu Russland aus, dass Deutschland die EU immer offener dominiere - und daher "europäische Positionen gegenüber beiden wesentlich mitbestimmen" könne.



Neue Gestaltungshorizonte

Ein neues Element der globalen deutschen Machtpolitik will Hellmann in der "Neupositionierung Deutschlands in einem globalen Konzert von sogenannten Gestaltungsmächten" erkannt haben. Bei den "Gestaltungsmächten" handelt es sich um Staaten, mit denen die Bundesrepublik noch nicht im Rahmen der EU, der NATO oder der G8 kooperiert, deren Machtpotenzial ihnen jedoch die Chance zu weltpolitischen Aktivitäten eröffnet. Zu ihnen zählen etwa Brasilien, Indien und Südafrika. Die Bundesregierung hat unlängst eigens eine "Gestaltungsmächte-Strategie" verabschiedet, in der laut Hellmann erstmals eigenständig "ein erweiterter weltpolitischer Horizont deutscher Außenpolitik aufgespannt" wird (german-foreign-policy.com berichtete [6]). Tatsächlich handelt es sich bei der "Gestaltungsmächte-Strategie" um ein äußerst flexibles Konzept, das ergänzend zu den bisherigen europäischen und transatlantischen Kooperationsmustern angewandt werden kann, bei Bedarf aber auch nationale Handlungsoptionen eröffnet. Hellmann konstatiert dementsprechend einen "neue(n) Gestaltungshorizont deutscher Außenpolitik".[7]



Unverzichtbar

Hellmann weist allerdings darauf hin, dass der "von den Eliten forcierte (und von der deutschen Öffentlichkeit zumindest geduldete) gewachsene außenpolitische Gestaltungsanspruch" Berlins zu den dafür zur Verfügung gestellten Mitteln in gewissem Widerspruch steht. So sei der Anteil des Verteidigungsetats am Bundeshaushalt von 18 Prozent im Jahr 1990 auf 9,5 Prozent 2002 gesunken - und trotz der von Rot-Grün eingeleiteten Kehrtwende in Sachen Militärfinanzierung habe er 2008 erst elf Prozent erreicht. Der aufaddierte Anteil der drei Ministerien (für Äußeres, Verteidigung und wirtschaftliche Zusammenarbeit), die für die unterschiedlichen Facetten der Außenpolitik zuständig sind, am gesamten Bundeshaushalt sei von 21,5 Prozent im Jahr 1990 auf nur wenig mehr als zwölf Prozent im Jahr 2002 ebenfalls beträchtlich zurückgegangen; 2008 habe er trotz aller Bemühungen zur Steigerung erst 14,3 Prozent erreicht. Die Haushaltsposten zeigen nicht nur, dass die Euro-Krise mit ihren - auch für Deutschland gegebenen - ökonomischen Risiken auf lange Sicht nicht nur über mögliche neue Sparzwänge die Berliner Machtpolitik bedroht. Sie verdeutlichen darüber hinaus, dass die Machtmittel der EU für die Bundesrepublik hilfreich sind, um trotz geringerer finanzieller Belastungen für den eigenen Etat eine umfassende Weltmachtpolitik zu betreiben. Hellmann nennt sie daher für die deutsche Macht "unverzichtbar".[8]


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