Von P. K. Sczepanek



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Geschichte ist wichtig, es ist nicht „rückwärtsgewandte Nostalgie“, wenn ich immer wieder darauf zurückkomme. Wenn die Deutschen wüßten, was damals alles gegen sie unternommen wurde, und wie im „Nachkrieg“ die deutsche Industrie zerstört, die Menschen in Millionenzahl umgebracht und durch fabrizierte Meldungen über „Greueltaten“ ihre Seele gemordet wurde, wir hätten noch heute abend Revolution.  Beachten Sie die vielfältigen Quellen! Kü.

Der „Fackelmännerbefehl“


29. Oktober 2011 von honigmann - Aus Metapedia
Der sogenannte Fackelmännerbefehl ist der Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941. Er besagt, daß russische Partisanen in deutschen Uniformen – vornehmlich denen der Waffen-SS – in “40 bis 60 km Tiefe ab der Hauptkampflinie alle Siedlungen zu zerstören und die Zivilbevölkerung niederzumachen” hätten.
Weiterhin sei darauf zu achten, daß Überlebende zurückblieben, die über die vermeintlich deutschen Greueltaten berichten könnten. Diese Vorgehensweise wurde auch durch die vielen Partisanen, die in deutschen Uniformen gefangengenommen wurden, in der Ausführung bestätigt.
Stalin hatte zuvor am 3. Juni 1941 in einer Rundfunkansprache alle Völker der Sowjetunion zum bedingungslosen Partisanenkrieg gegen die Deutschen aufgerufen.
Fast täglich können wir in den Medien hören, daß die Wehrmacht beim Vormarsch eine Politik der „verbrannten Erde“ betrieben habe, in deren Folge das weite russische Land in schrecklichster Weise verwüstet wurde.
Abgesehen davon, daß kein Angreifer die für seinen weiteren Vormarsch unabdingbare Infrastruktur des besetzten Gebietes zerstören wird, gibt es mit Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941 einen Gegenbeweis.
Mit dem Ostackerprogramm baute Deutschland das zerstörte Land wieder auf.

Wortlaut
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind. Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über „deutsche Greueltaten“ berichten können. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien [in gegnerischen Uniformen] Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß  die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.
(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
„Fackelmänner-Befehl“ bestätigt. Russischer Sicherheitsdienst FSB veröffentlicht Stalins Order Nr. 0428

Es gehört zu den Binsenweisheiten, daß wissenschaftliche Erkennntnisse fortwährend neue Wertungen und Sichtungen erfahren. Auch geschichtliche Erkenntnisse zählen hierzu, selbst wenn der „Revisionismus“, allerdings nur in  Mitteleuropa, die denkbar größte Gegnerschaft der reaktionärsten Dogmatiker  findet.

Als wir im Frühjahr 1997 (OB 12/97) erstmals Stalins sogenannten „Fackelmänner-Befehl“ veröffentlichten, konnten wir uns nur auf den Fund des im Washingtoner Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments stützen. Inzwischen aber entschloß sich der Russische Sicherhheitsdienst FSB offiziell dazu, den Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941 zu veröffentlichen. Der populär als „Fackelmänner-Befehl“ bekanntgewordene Erlaß Stalins sah vor, daß sowjetische „Jagdkommandos“ 40 bis 60 Kilometer tief in das von der Wehrmacht bereits besetzte Gebiet der damaligen Sowjetunion einzudringen hatten, um es „zu zerstören und in Brand zu setzen“. Dabei sollten „die Jagdkommandos überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet“ werden, um die von Stalin anbefohlenen „Vernichtungsaktionen ausführen“ zu können.

Dies, so die Ausführungen des Befehls,

schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über die ,deutschen Greueltaten’ berichten können“. Der Befehl führt weiter aus, daß zu diesem Zweck in jedem Regiment „Jagdkommandos in Stärke von 20 bis 30 Mann mit der Aufgabe“ zu bilden seien, „Sprengungen und Inbrandsetzungen der Siedlungspunkte durchzuführen.

Es müssen mutige Kämpfer für diese kühnen Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichteten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen“. Es wird damit offenkundig, daß Stalin mit diesem Befehl die Grundlage und Praxis der „Taktik der verbrannten Erde“ schuf, die aus nahe liegenden Gründen immer wieder der deutschen Seite unterstellt wurde. Es ist auch nahe liegend, daß dieses verbrecherische Freischärlertum außerhalb der 1907 verabschiedeten Haager Landkriegsordnung lag und deswegen auch von deutscher Seite mit Nachdruck  bekämpft werden konnte. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (6/2000) führt am Beispiel der auch in der DDR bei den „Jungen Pionieren“ zwangsweise zu höheren Ehren gekommenen Partisanin Soja Kosmodemjanskaja aus, daß sie mit anderen Freischärlern das bei Moskau gelegene Dorf Petrischtschewo auf der Grundlage dieses Befehls in Brand steckte. Die Partisanin wurde schließlich durch sowjetischen Verrat an die Wehrmacht ausgeliefert und gehängt und später von der Sowjet-Propaganda zu einer „Heldin des großen Vaterländischen Krieges“ stilisiert. Dieser nunmehr von Moskau selbst bestätigte Befehl zwingt die mit dem deutsch-sowjetischen Krieg befaßte Historikerschaft dazu, umgehend den Verlauf von kriegsrechtswidrigen Kampfhandlungen immer auch unter dem Gesichtspunkt Stalinscher Eingriffe im Sinne des „Fackelmäner-Befehls“ zu beleuchten.


Selbstverständlich gehört auch hierzu, daß die aus Gründen unwahrer Behauptungen und falscher Bilder geplatzte Propaganda-Schau des Tabak-Millionärs Reemtsma diese Tatsachen zu berücksichtigen hat. Wie verlautet, dauert die wissenschaftliche Überprüfung der Antiwehrmachtsausstellung ohnehin länger als die ursprünglich geplanten drei Monate. Ein erstes Zeichen bemühter Redlichkeit?
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Stalins „Fackelmänner-Befehl“ fabrizierte die angeblichen „deutschen Greueltaten“
Daß geschichtliche Erkenntnisse laufend ergänzt und daher auch fortwährend die daraus resultierenden Schlußfolgerungen neu formuliert werden, gehört zu den Grundkenntnissen eines jeden Wissenschaftlers aus der historischen Zunft, weshalb es auch unsinnig wäre, einen beliebigen geschichtlichen Erkenntnisstand festschreiben und etwa juristisch deckeln zu lassen.

Daß die historische Elle auch bei der Bewertung des Zweiten Weltkrieges ständig neu angelegt werden muß, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß noch immer nicht alle Akten zur Einsicht für interessierte Wissenschaftler frei verfügbar sind. Nachdem in den ersten Jahrzehnten naturgemäß das Pendel in Richtung ausschlug, scheint es nunmehr in eine gegenläufige Phase einzutreten.

So ist unlängst auch der in Europa beispiellose Stalinsche „Fackelmänner-Befehl“ in einem Washingtoner Archiv aufgetaucht, der die lange schon bekannte, von Stalin angeregte Taktik der „Verbrannten Erde“ als ausdrückliche Order des „Obersten Befehlshabers“ belegt. Danach waren sogenannte „Jagdkommandos“ der Roten Armee gehalten, in den von der Deutschen Wehrmacht besetzten Gebieten der Sowjetunion „40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen. Damit nun aber diese barbarische Aktion keine Abscheu bei den Bewohnern der Sowjetunion erregte, sollten die ausführenden Kommandos der Roten Armee „überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion“ ausführen.*

Während nun in München die sogenannte „Wehrmachtsausstellung“ im Münchener Rathaus gleichsam offiziöse „Weihen“ erhalten hat, steht die historische Zunft vor neuen Aufgaben, die es nun wissenschaftlich zu beantworten gilt. Die List der Geschichte ist allemal mächtiger als die perfide Rechnung jener Kreise, die mit dem dumpfen Geschmack der Mittelmäßigkeit spekulieren.

P.F.
Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
1. Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind.

Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über „deutsche Greueltaten“ berichten können.

2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden.

Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen* Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.

(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)
*Hierzu gibt es einen auch schon von Baring in der FAZ besprochen Artikel von Hartmann und Zarusky/IfZ in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte VfZ. Die beiden Verfasser vermuten, daß die Passage über die Benutzung deutscher Uniformen irgendwann in den echten Befehl hineingefälscht worden sei.

Gruß Der Honigmann


From: "Franz Chocholatý Gröger" <fwgroeger@seznam.cz>Sent: October 30, 2011

Subject: Volkstrauertag 2011

Guten Tag, im Anhang senden wir Ihnen Einladung zum Gottendienst anlässlich des
Volkstrauertages 2011 in unserer Heimat .
Mit den besten Grüßen verbleibt - Ihre Marie Roncka
Gemeinschaft schlesisch-deutscher Freunde des Hultschiner Ländchens
Begegnungszentrum Hultschin Zahradni 24 CZ- 748 01 Hlucin
E-Mail: hultschin@email.cz Tel.: +420 595 043 031

Foto:


Soldatenfriedhöfe in Hultschin / Hlučín
Anlässlich des Volkstrauertages 2011 laden wir zu einem

Gottendienst in deutscher Sprache ein, am Sonntag dem

13. 11. 2011 um 15 Uhr in die Kirche sv. Jana Krtitele in Hlučín.

Wir gedenken unserer Toten und die Opfer von Krieg und

Gewalt aller Völker. Die Messe werden Dr. J. Larisch, Jahn J.M.Kotterba und Hans Korbel von der Ackermanngemeinde zelebrieren.

Oratorium singen Herr Josef Postulka und Tworkauerfrauenchor.

Gemeinschaft schlesisch - deutscher Freunde

im Hultschiner Ländchen.

 From: SLOE Pressedienst  To: SLOE Pressedienst Sent: Friday, October 28, 2011

Subject: SdP / Bilderausstellung im Kulturzentrum Haus der Heimat Wien 3 eröffnet

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25 Telefon: 01/ 718 59 19 * Fax: 01/ 718 59 23

E-Mail: pressedienst@sudeten.at

ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 28. Oktober 2011/GE

Bilderausstellung im Kulturzentrum Haus der Heimat Wien 3 eröffnet

Utl.:    Anneliese Bachmann / Böhmerwald und Thekla Strohschneider / Südmähren präsentiert
Vor den zahlreich erschienenen Besuchern der Eröffnung der Bilderausstellung konnte Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), auch einige Ehrengäste neben den zwei Künstlerinnen begrüßen: den Vorsitzenden des Verbandes Volksdeutscher Landsmannschaften Österreichs (VLÖ), Dipl. Ing. Rudolf Reimann, die SLÖ-Landesverbands Obm. Stv. Dkfm. Inge Walleczek und Walter Mattausch, den Böhmerwaldbund-Obmann Dir.Rat Franz Kreuss und die Joslowitzer Präs. Dr. Manfred Frey und KommR. Erhard Frey.
In einem Frage und Antwort Spiel stellten sich die Künstlerinnen selber vor – Zeihsel stellte die Fragen.

Da konnte man erfahren, wie die Malerinnen zu ihrem Steckenpferd kamen – das Talent zeigte sich schon in der Kinderzeit.

Aber – so konnte man erfahren – haben sich beide in Malerkursen und Gruppen weitergebildet.

Dadurch kam es schon zu verschiedenen Präsentationen ihrer Kunst in Ausstellungen.

Für beide ist es eine sinnvolle, erfüllende Freizeitbeschäftigung.
Beider Wurzeln liegen im Sudetenland konnte man erfahren: Anneliese Bachmann ist 1941 in Deutsch Reichenau geboren, Thekla Strohschneider, geb. Pettermann in Joslowitz. Sie wurde 1945 vertrieben und kam nach Zwingendorf, wo sie auch heiratete. Fr. Bachmann – die Familie besaß die österr. Staatsbürgerschaft, konnte noch bis 1950 in der Heimat bleiben, zog dann nach Wien, um nach einem Jahr ins Waldviertel nach Langegg zu ziehen – wieder Richtung Heimat.
Vom Festsaal gings hinüber in den Ausstellungsraum, wo die Werke bewundert wurden – und interessantes Fachsimpeln aufkam.

Zurück im Festsaal saß man bei einem Imbiss noch lange in Gruppen beisammen und unterhielt sich mit kultivierten Gesprächen.

Die BILDERAUSSTELLUNG ist bis So. 27. November 2011 geöffnet

im Haus der Heimat, 1030 Wien, Steingasse 25

Mo – Fr von 9.00 – 12.00 Uhr Bitte im SLÖ-Büro melden

oder nach telef. Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 01/718 59 19

Am So 27. Nov. von 13.00 – 15.45 Uhr während des Weihnachtsmarktes

der Sudetendeutschen Jugend und vor dem Sudetendeutschen Advent der SLÖ ab 16.00 Uhr


ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 31. Oktober 2011/GE

Entschließungen der BdV-Bundesversammlung 2011

Utl.: Bund der Vertriebenen (BdV) tagte in Berlin


Die Bundesversammlung hat am 25. Oktober 2011 einstimmig gefordert, endlich das schwere Schicksal deutscher Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter Form einer Einmalzahlung zu schaffen.anzuerkennen und die gesetzlichen Grundlagen für eine humanitäre Geste in Form einer Einmalzahlung zu schaffen.
Ebenso einstimmig hat die Bundesversammlung an die politisch Verantwortlichen appelliert, einen Nationalen Gedenktag zum Zeichen der Verbundenheit mit den deutschen Heimatvertriebenen und in Anerkennung ihres Beitrags zum Aufbau Deutschlands und zum friedlichen Miteinander in Europa einzurichten.
Eine weitere Entschließung zur Härtefallregelung für Deutsche aus Russland wurde ebenfalls einstimmig verabschiedet.
Die Entschließungen im Wortlaut:

Humanitäre Geste gegenüber deutschen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern
Das schwere Schicksal deutscher Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer Staats- und Volkszugehörigkeit durch fremde Staatsgewalt während des Zweiten Weltkriegs und danach zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, stellt ein Sonderopfer dar, das über ein allgemeines Kriegsfolgenschicksal hinaus geht, aber bis zum heutigen Tag keine Würdigung und Anerkennung gefunden hat.

Eine Geste der Anerkennung für die Überlebenden der unmenschlichen und brutalen Haft- und Lagerbedingungen mit ihren dauerhaften seelischen und körperlichen Folgeschäden ist überfällig.


Schon in dem von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Jahre 2003 eingebrachten Antrag zur Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter, dem sich später auch die FDP angeschlossen hat, wird dies richtigerweise zum Ausdruck gebracht.
Jetzt müssen endlich Taten folgen.
Wir fordern die Bundesregierung auf, das damalige Vorhaben wieder aufzunehmen und die gesetzliche Grundlage für eine humanitäre Geste in Form einer Einmalzahlung für alle diejenigen Personen zu schaffen, die als Opfer von Gewalt und Willkür zur Zwangsarbeit herangezogen wurden. Dabei sollen auch die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland noch lebenden betroffenen Deutschen einbezogen werden. Das hohe Alter der von der Verschleppung und Ausbeutung Betroffenen erfordert eine zügige Lösung.

Nationaler Gedenktag“ zur Erinnerung an die Vertreibung


Zum Zeichen der Verbundenheit mit den deutschen Heimatvertriebenen und in Anerkennung ihres Beitrages zum Aufbau Deutschlands und zum friedlichen Miteinander in Europa ist es an der Zeit, einen „Nationalen Gedenktag“ einzurichten. Die Charta der deutschen Heimatvertriebenen, die feierlich am 5. August 1950 in Stuttgart verkündet wurde, war von zukunftsweisender Bedeutung. Ihre Botschaft trägt bis in die heutige Zeit. Deshalb wird ihrer alljährlich auf  dem Tag der Heimat Anfang September gedacht.
In ihr haben sich die deutschen Heimatvertriebenen in einem beeindruckenden Akt der Selbstüberwindung für den Weg des Friedens und des Miteinanders entschieden. Schon damals haben sie ein einziges Europa nicht nur als Vision gesehen, die sich irgendwann durch irgendjemand erfüllt, sondern sie haben deutlich gemacht, dass sie selbst am Wiederaufbau Deutschlands und Europas aktiv „durch harte unermüdliche Arbeit“ mitwirken wollen. Die Botschaft von damals hat getragen bis heute. Aus keinem einzigen Satz, aus keiner Silbe dieser ersten gemeinsamen Deklaration der Heimatvertriebenen sprach Hass gegenüber den Nachbarvölkern. Im Gegenteil: „Wir werden jedes Beginn mit allen Kräften unterstützen, dass auf die Schaffung eines geeinten Europas gerichtet ist, in dem Völker ohne Furcht und Zwang leben können.“ Wegweisend war auch der Hinweis „dass das Recht auf die Heimat als eines der von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht werden solle“.
Die Charta war, ist und bleibt eine politische Willensbekundung der deutschen Heimatvertriebenen zum friedlichen Miteinander in Deutschland und Europa.

Bislang haben alle Bundesregierungen den Beitrag der deutschen Heimatvertriebenen zum Aufbau Deutschlands und Europas gewürdigt.


Der Bundesrat hat bereits in einer Entschließung vom 11. Juli 2003 die Forderung des BdV aufgenommen und die damals noch rot/grüne Bundesregierung aufgefordert, den 5. August eines jeden Jahres zum „Nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung“ zu bestimmen.
Diesen Gedanken haben die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP in einen Prüf- Antrag vom 15. Dezember 2010 aufgenommen, der am 10. Februar 2011 verabschiedet wurde.

Darin heißt es:

„Anlässlich des 60. Jahrestages der Charta macht sich der Deutsche Bundestag die Worte des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Lammert zu eigen: Die Charta der deutschen Heimatvertriebenen aus dem Jahr 1950 gehört zu den Gründungsdokumenten der Bundesrepublik Deutschland, sie ist eine wesentliche Voraussetzung ihrer vielgerühmten Erfolgsgeschichte. Die Charta ist deshalb von historischer Bedeutung, weil sie innenpolitisch radikalen Versuchungen den Boden entzog, außenpolitisch einen Kurs der europäischen Einigung und Versöhnung unter Einbeziehung der mittel- und osteuropäischen Nachbarn vorbereitete und wirtschafts- und gesellschaftspolitisch nicht nur die Integration von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen, sondern über sie hinaus einen beispiellosen Wirtschaftsaufbau ermöglichte, der weltweit als ‚deutsches Wirtschaftswunder‘ Anerkennung gefunden hat.“

Deutsche aus Russland brauchen unsere Solidarität
Das schwere Schicksal der Deutschen aus Russland mit Deportation und Zwangsarbeit in der Trudarmee wirkt bis heute in den Familien fort. Es muss deshalb weiterhin pauschal anerkannt und die Aussiedlung der Russlanddeutschen in die Bundesrepublik Deutschland als Spätaussiedler auf der Grundlage des Bundesvertriebenengesetztes gewährleistet bleiben.
Die Bunderegierung hat als Zeichen der Solidarität mit und aus Verantwortung für  das  Schicksal der Rußlanddeutschen eine Härtefallregelung für die nachträgliche Einbeziehung von Ehegatten und Abkömmlingen in den Aufnahmebescheid des Spätaussiedlers durch das 9. Änderungsgesetz zum Bundesvertriebenengesetz beschlossen, um Härten durch Familientrennungen abzumildern. Der Bundestag hat nunmehr dieses Gesetz verabschiedet.
Die Bundesversammlung begrüßt diese Gesetzesregelung und fordert, diese durch die Verwaltung ohne bürokratische Hürden zügig umzusetzen. Die betroffenen Menschen warten schon seit Jahren auf eine familienfreundliche Regelung. 
Die Integration von Spätaussiedlern ist ein langer Prozess, der mit dem Abschluss des Integrationskurses nicht beendet ist.

Die Bundesversammlung hält weitere Angebote zum Spracherwerb, zur Berufsqualifizierung und Anerkennung mitgebrachter Kompetenzen für  dringend erforderlich, um den Menschen das Gefühl zu geben willkommen zu sein. Besonderes Augenmerk ist auf die junge Generation zu legen. Dabei sind  Maßnahmen der Vertriebenenverbände, insbesondere von Organisationen der Rußlanddeutschen zu fördern, weil sie besonders nah an den Betroffenen sind.



www.Bund-der-Vertriebenen.de
ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 28. Oktober 2011/GE

Buchbesprechung Bernhard Demel



1190 – 2010

820 Jahre Deutscher Orden

5 Referate über eine lange Geschichte in Europa

ISBN 978-3-9501732-9-1, 168 Seiten, Bildanhang, 17,50 Euro Spesenersatz beim Autor Prof. Dr. Bernhard Demel, 1010 Wien, Singerstraße 7, Tel. 0043 (1) 512 10 65-233, E-Mail: hochmeisteramt@deutscher-orden.at .

In Wien in der Buchhandlung Tyrolia, 1010 Wien, Stephansplatz 5, Tel. 0043 (1) 512 48 40 beziehbar.
Nach den Jahrzehnten des letzten Weltkrieges mit seinen Spätfolgen und dem Zerfall des Kommunismus in Europa hat die Erforschung des mehr als achthundertjährigen Deutschen Ordens eine beachtlich gute Erfolgsgeschichte erfahren.
Tabus wurden ebenso abgebaut wie ideologische Einseitigkeit und Fesseln. Der Zugang zu neuen Quellen und das Anwachsen der Spezialliteratur nach 1945 zeigen das deutlich.
In diese erfreuliche Entwicklung mit auch bisher kaum beachteten oder völlig neuen Themen, zumal zwischen Luther und Napoleon, aber auch vorher und nachher, klinken sich die hier auf vielfachen Wunsch veröffentlichten Referate, in Avignon, Brünn, Bad Langensalza, Cardiff und Reichenbach seit 2007 gehalten von Prof. Dr. Bernhard Demel O.T., ein.
Sie behandeln noch wenig behandelte oder gar völlig vernachlässigte Themen. Durch Quellen zumal in Wien und anderen Forschungsstätten in Europa wurde es ermöglicht; bleibende Erinnerungen an Forscher in Ost und West sind mit der nun vorliegenden Publikation verbunden.
Hier liegen sehr verdienstvolle neuzeitliche Forschungen über das Ordens- und Altvatergebiet vor, für die wir sehr dankbar sind.
Es ist dem Autor daher eine angenehme Pflicht, dem Prior seiner deutschen Stammprovinz und den Mitbrüdern auch auf diesem Weg für die unkomplizierte Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel zu danken. Ebenso möchte er sich bei Willi Weiser, von der Fa. Brentano in Gänserndorf (Niederösterreich) für die gute Zusammenarbeit bedanken.
Ihnen widmet er in erster Linie diese Publikation, aber auch allen Kollegen und interessierten historischen Freunden und Lesern. Er bleibt neugierig, welche kritischen Anmerkungen sie ihm nach der Lektüre mitteilen werden.
Auf ein Register mit Orts- und Personenangaben ist bewußt verzichtet worden.

Das Werk kam in Wien am 25. Februar 2011, dem Tag seiner Priesterweihe im Ostchor des Mainzer Domes vor 50 Jahren, heraus. GZ


ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 27. Oktober 2011/GE

Zeihsel: Tschechischer Staat beraubt auch NS-Opfer!

Utl.:     Deutscher Orden bekommt durch Kirchenrestitution Burg Busau

und 20.000 ha Wald nicht zurück
Zur Meldung von Radio Prag vom 26. Oktober 2011 gab der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SLÖ) folgende Stellungnahme ab:

               

„Die Meldung über das geplante Kirchenrestitutionsgesetz in der Tschechischen Republik – seit 1990 wird darüber in der CR verhandelt – zeigt die Verkommenheit der tschechischen Politik und Justiz.

So ist man nicht bereit Opfer des NS-Regimes, die von diesem enteignet wurden, ihr Eigentum zurückzuerstatten. Das widerspricht sogar den eigenen Beneš-Dekreten, wo es zu Enteignungen heißt: „….. mit Ausnahme der Personen, die nachweisen, dass sie der Tschechoslowakischen Republik treu geblieben sind, sich niemals gegen das tschechische und slowakische Volk vergangen haben und sich entweder aktiv am Kampfe für deren Befreiung beteiligt oder unter dem nazistischen oder faschistischen Terror gelitten haben“. Worunter fällt die damalige Enteignung des kirchlichen Ordens durch den NS-Staat?


Die Meldung von Radio Prag lautete:

Radio Prague (Český Rozhlas 7 - Radio Praha)




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