Von P. K. Sczepanek


"Gottesteilchen" - was die Welt im Innersten zusammenhält?



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"Gottesteilchen" - was die Welt im Innersten zusammenhält?


tagesschau.de: Warum nennen wir das Partikel "Gottesteilchen"?

Yogeshwar: Der Begriff geht zurück auf den amerikanischen Wissenschaftler Leon Lederman, der ein Buch geschrieben hat mit dem Titel: "The God Particle: If the Universe Is the Answer, What Is the Question?". Sein Verleger hatte die Idee mit dem "god particle" - dem "Gottesteilchen". Lederman sagte, er hätte es lieber als "goddamm particle" bezeichnet, also als gottverdammtes Ding, weil es sich nicht finden ließ. Higgs übrigens ist Atheist und mag den Begriff gar nicht.

tagesschau.de: Ist das Teilchen denn nun wirklich das, was die Welt in ihrem Innersten zusammenhält?

Yogeshwar: Mir ist das zu ungenau. Der Begriff "Gottesteilchen" verweist in den Bereich der Religion. Ich würde den Fund lieber wissenschaftlich betrachten. Es geht hier schlicht um die Gesetze der Physik – und da würde ich es gerne auch lassen. Übrigens, wenn es nur ein Teilchen wäre, was die Welt im Innersten zusammenhält, dann wäre Gott ziemlich bescheiden.

tagesschau.de: Also gut, bleiben wir im Bereich der Naturwissenschaft. Sind mit dieser Entdeckung die letzten physikalischen Rätsel um die Entstehung von Materie gelöst?

[Bildunterschrift: Das Higgs-Boson erklärt die Entstehung von Masse. Andere Rätsel wie die Fragen rund um die dunkle Materie sind damit nicht gelöst, meint Ranga Yogeshwar. ]
Yogeshwar: Keineswegs, denn wir reden von Materie und meinen damit gemeinhin unsere Welt in ihrer Gesamtheit, wie wir sie sehen und erkennen können. In der Kosmologie und Astrophysik weiß man schon seit langem, dass es offensichtlich sehr viel mehr Materie gibt, als die, die wir kennen. Wir nennen sie dunkle Materie oder dunkle Energie. Die Higgs-Theorie beschreibt also nur einen Bruchteil von Materie - nämlich die, die wir kennen. Man schätzt, dass es nur vier Prozent sind. Es gibt weiterhin die ganz große Frage, die den einen oder anderen Physiker unruhig schlafen lässt – nämlich: Ist unsere Welt vielleicht nur eine ganz kleine Ausnahme in einem Universum, das ganz anders funktioniert.

Das Interview führte Simone von Stosch, tagesschau.de.

  • CERN-Forscher haben womöglich das "Gottesteilchen" entdeckt.

  • Kommentierte Linkliste: Suche nach dem Higgs-Teilchen.

  • Fragen und Antworten zum Teilchenbeschleuniger LHC.

  • CERN-Physiker entdeckes neues Elementarteilchen [D. Hechler, ARD Genf].

  • Ranga Yogeshwar (WDR) zur Entdeckung des Higgs-Teilchens.

18.03.2013 22:55 Uhr



http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1281518.html

CERN-Forscher bestätigen Existenz des Higgs-Teilchens - 10 Minuten


Jetzt wird's eng



http://www.tagesschau.de/schlusslicht/grab102.html

Ein Stehplatz für die Ewigkeit


Australien ist ein Kontinent, den man gemeinhin mit nahezu unendlichen Weiten assoziiert. Das bedeutet jedoch nicht, dass auch dort nicht manchmal der Platz knapp wird. Dann heißt es schon einmal: zusammenrücken - insbesondere, wenn man plant, etwas länger zu bleiben.

Von Wulf Rohwedder, tagesschau.de

In der australischen Stadt Darwin leben auf 112 Quadratkilometern rund 75.000 Menschen. Die Stadt hat damit nur knapp ein Drittel der Größe von Köln, das allerdings gut eine Million Einwohner hat. Trotzdem scheint man sich dort irgendwie beengt zu fühlen und sucht nach Lösungen für das Problem, offenbar auch unkonventionellen.

Stadtrat Garry Lambert hat da eine ganz eigene Vorstellung: So könnte man doch auf Friedhöfen die Verstorbenen senkrecht begraben. Einfach die Leiche einfrieren, mit einem Erdbohrer ein Loch drillen, rein mit der sterblichen Hülle - das sei sein Vorschlag für die anstehende Reform der Bestattungsgesetze, verriet Lambert dem Sender ABC Darwin. Bei der Ausrichtung des Kopfes könne man dabei selbstverständlich den letzten Wünschen des Verblichenen Rechnung tragen.

Eins senkrecht, drei waagerecht


Doch damit ist Lamberts Phantasie noch nicht erschöpft. Wer nach einem langen Leben nicht stehen möchte, könne gerne liegen, aber dann bitte aus Platzgründen nicht neben-, sondern übereinander, am besten zu dritt. Das kennt man ja vielleicht auch aus der Jugendherberge und so bleibt auch genug Platz für den Ausbau der Vorstädte. Auch Teilzeitgräber könne er sich vorstellen, meint Lambert: Nach einer gewissen Zeit wird sich abgewechselt. Eine neue Leiche fährt in die Grube, die Überreste des Erstmieters werden eingesammelt und in einer Schachtel aufbewahrt.

Nö, dann doch lieber nicht


So richtig gut kommen Lamberts Vorschläge nicht an: "Das einzige Stück Land, das ich jemals besitzen werde - und nun soll es um zwei Drittel reduziert werden?", beschwert sich ein Leser bei den "New Territory News". Ein anderer meint, dass Lambert wohl ziemlich allein stehen werde, sollte er nach dem Ableben seinem eigenen Vorschlag folgen.

Übrigens: Die Northern Territories sind etwa 1,4 Millionen Quadratkilometer groß. Da kommen auf einen Einwohner rund sechs Millionen Quadratmeter – eigentlich Platz genug, um sich auch mal hinlegen können. Und sei es zur letzten Ruhe.



http://www.tagesschau.de/wirtschaft/airbus696.html 19.3.2013

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