Von P. K. Sczepanek


Was wir uns von Papst Franziskus wünschen



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Was wir uns von Papst Franziskus wünschen


1.

Wir wünschen uns, dass der Papst den Leuten ein anderes Gesicht der Kirche zeigt – einer Kirche, von der nur wenige etwas wissen. Ein persönliches, ein menschliches Gesicht. Das einer Kirche, die auf die Menschen zugeht und ihnen hilft, so wie wir es hier versuchen."


Florencia Saia (l.) und Mariana López, Psychologinnen in der Betreuung von Drogenabhängigen, Buenos Aires

2.

"So viel man von ihm weiß, ist er ein Unterstützer der Armen und lebt selbst sehr bescheiden. Das ist ein gutes Signal."


Maria Höfl-Riesch, Skirennläuferin

3.

"Ich glauben an ihn und habe die Hoffnung, dass mit ihm die Kirche eine andere Form annimmt: weniger als Kirche des Protokolls. Ich wünsche mir eine Kirche, die unsere Sprache spricht, so wie er es immer getan hat. Mit einem Papst, der den Vatikan verlässt, um für den Frieden zu kämpfen, gegen Hunger und Armut. Damit die Menschen wieder glauben und Hoffnung haben können. Denn es fehlt am Glauben in der Welt."


Rolando Nuñez, Kioskbesitzer, verheiratet, Vater von vier Kindern, Buenos Aires

4.

Ich wünsche dem neuen Papst, dass er die gleiche völkerverbindende Wirkung erzielt wie sein Vorgänger Benedikt XVI."


Franz Beckenbauer, Fußball-Ikone

5.

"Ich stehe der Institution Papst freundlich-desinteressiert gegenüber. Es ist nicht von Bedeutung, wer Papst ist. Es wird beim Status Quo bleiben. Weil alle Favoriten konservativ waren, hatte ich von vorn hinein keine besonderen Erwartungen. Was soll ich da dem neuen Papst wünschen?"


Michele Murray, 48, Religionswissenschaftlerin, Lennoxville, Kanada

6

"Ich wünsche dem neuen Papst die Klugheit, nicht allzu viele Reformen an den Inhalten des Glaubens vorzunehmen, um die Identität der katholischen Kirche nicht aufs Spiel zu setzen. Keine Priesterehe, keine Frauen in hohen geistlichen Ämtern usw. Gleichzeitig wünsche ich dem Papst den Mut, die Würdenträger der Kirche zu entprivilegieren. Ein Stellvertreter Christi und seine Mitstreiter brauchen keinen Pomp. Keine First-Class-Flüge, keine Luxuskarossen als Dienstwagen. Ein geistlicher Würdenträger sollte sich nicht nur rhetorisch mit den Armen und den Schwachen solidarisieren, sondern auch im Habitus und in der Lebensführung. Genau in dieser Rolle wird die Kirche heute gebraucht!"


Richard David Precht, Philosoph

7.

Der Papst ist mir im Grunde egal. Ich hoffe aber, dass er die Haltung der Kirche zur Abtreibung reformiert. Wenn er die Menschen erreichen will, muss er zudem das Internet 2.0 nutzen."


Louis-Philippe, Student, Montreal

8.

"Gütiger Gott, für den neuen Papst bitten wir,


… dass für ihn alle Menschen den gleichen Wert haben: Männer, Frauen, Heterosexuelle, Homosexuelle, Geschiedene und Wiederverheiratete – und dass er das auch in seinen Taten ausdrückt.
… dass er das Selbstbestimmungsrecht der Frau bezüglich ihres Körpers in vollem Umfang anerkennt.
… dass er das Verhütungsverbot aufhebt, um Millionen Menschen vor einer HIV-Infektion zu bewahren.
… dass er die Scheinheiligen in den eigenen Reihen nicht länger duldet und endlich konsequent gegen den Missbrauch und die Täter vorgeht, statt zuzusehen, wie seine Kirche ihr kriminelles Treiben weiter vertuscht.
… dass er Holocaust-Leugnern nicht länger eine kirchliche Heimat bietet.
… dass er und seine Kirche endlich im 21. Jahrhundert ankommen.
Wir bitten dich, erhöre uns."
Amelie Fried, Schriftstellerin und Moderatorin
9.

"Ich wünsche mir, dass er das in der ganzen Welt tut, was er hier begonnen hat. Und für ihn wünsche ich mir, dass die Kirche zulässt, dass er seinen Überzeugungen folgt."


Tamara Rosenberg, Mitgründerin der Textilgenossenschaft La Alameda, Buenos Aires

10.

Es kann nicht sein, dass Priester, die sich an Kindern vergangen haben, unbehelligt bleiben und die Kardinäle, die weggesehen haben, nicht belangt werden. Der neue Papst muss dafür sorgen, dass die Missbrauchsfälle konsequent aufgedeckt und die Schuldigen bestraft werden."


Gina Lollobrigida, Schauspielerin

11.

Ich habe eine Zeit lang in Südafrika gelebt und dort gesehen, welchen Schaden die Worte eines Papstes anrichten können, der Kondome untersagt und zulässt, dass Aids sich durch die afrikanische Gesellschaft zieht. Ich wünsche mir, dass der neue Papst eine liberale Meinung zum Thema Gesundheit und Verhütung einnimmt. Sein Vorgänger war da schrecklich unnachgiebig."


Marianna Gorbenko, 23, Literaturstudentin, New York
….

16.


"Ich wünsche Papst Franziskus, dass der Heilige Geist ihm immer und überall hilft. Vor ihm steht eine sehr schwierige Zeit. Polens Papst Paul II. hat die Ära der Kriege beendet, Franziskus muss die jetzige Epoche des Friedens und der Globalisierung mit neuem Inhalt füllen. Er muss die Kirche und manche seiner Kader reinigen – alle, die für Empörung gesorgt haben, müssen weg. Als treuer Sohn der Kirche nehme ich die Wahl von Jorge Mario Bergoglio selbstverständlich hin, aber ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob es bei der Konklave lediglich um eine demokratische Wahl ging und ob der Heilige Geist während der Konklave vielleicht von den Kardinälen überstimmt wurde oder nicht. Das wird sich zeigen."
Lech Walesa, 69, Polens-Ex-Präsident, Friedensnobelpreisträger

25.


"Herr, ich bitte dich für Papst Franziskus,
mache ihn zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass er Hoffnung bringt, wo Armut quält,
dass er Reformen anstößt, wo Verkrustung droht,
dass er Einheit sucht, wo Selbstbehauptung die Kirchen trennt.
Denn wer für andere da ist, der findet sich selbst.
Und wer gibt, wird reich beschenkt."
Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz – nach Franz von Assisis berühmtem Gebet "Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens"
26.

Der neue Papst sollte die Versöhnung, den Dialog und die Zusammenarbeit mit dem Judentum fortsetzen. Welt- und gesprächsoffen sollte er zugleich Begeisterung für die Werte wecken, die wir teilen. Menschen sehnen sich nach Halt und Geborgenheit und die Bibel enthält die zentralen Botschaften für ein glückliches Leben im menschlichen Miteinander."


Charlotte Knobloch,
 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Vizepräsidentin des World Jewish Congress


Kabarettist Peter Ensikat ist tot Jahrzehntelang schrieb er für die "Herkuleskeule" und die "Distel" und war einer der meistgespielten Theaterautoren der DDR: Peter Ensikat. Nun ist der Kabarettist gestorben.

http://www.stern.de/lifestyle/leute/leute-von-heute-herzogin-catherine-ist-die-schoenste-im-land-603334.html …… Herzogin Catherine ist die Schönste im Land

From: Bund Junges Ostpreußen (BJO) Sent: March 19, 2013

Subject: BJO-Frühjahrsseminar: "Widerstand in Ostpreußen - Adel und Kirche" mit der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Frau Dr. Antje Vollmer (19.-21. April 2013)
Bund Junges Ostpreußen in der Landsmannschaft Ostpreußen

Buchtstraße 4, 22087 Hamburg, Tel.: +49 (040) 41 40 08-0, Fax.: +49 (040) 41 40 08-48

Netz: www.junge-ostpreussen.de; E-Post: kontakt@junge-ostpreussen.de
Liebe Freunde,

so wie der beliebte Münsteraner Tatort-Professor Dr. Börne mit seiner „Alberich“ regelmäßig die Fernsehzuschauer in ihren Bann ziehen, wollen wir uns in den Bann derjenigen herausragenden Referenten ziehen lassen, die uns bei unserem Frühjahrsseminar in Münster die Ehre geben. „Widerstand in Ostpreußen – Kirche und Adel“ lautet das Seminarthema. Denn: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a.D., Frau Dr. Antje Vollmer wird aus ihrem vielbeachteten Buch „Doppelleben“ lesen, das den Verschwörer und bekennenden Christen Heinrich Graf Lehndorff aus Steinort am Mauersee ins Zentrum unseres Seminars stellt. Die bekannte Publizistin und Zeitzeugin Astrid von Menges („Orangen für Königsberg“) wird uns die Bekennende Kirche in Ostpreußen, zu der auch die ostpreußischen Lehndorffs gehörten, die Geschehnisse im historischen Kontext darstellen. Und wie heutzutage Kirchenarbeit in Ostpreußen betrieben wird, davon kann uns keiner besser Zeugnis geben als der im südlichen Ostpreußen tätige Domherr André Schmeier.

Was Immanuel Kant unter Freiheit verstand, warum sein Freiheitsbegriff noch heute unser Staatswesen und unsere Gesellschaft prägen, hören wir vom einem prominenten Unternehmer, nebenbei Historiker und Philosoph Peter Bräunlein, Geschäftsführer der Fa. Pigrol Farben GmbH und Area Director Eastern Europe des Tikkurila-Weltkonzerns.

Daneben wird viel Zeit sein zum Kennenlernen und Wiedersehen. Dass nicht nur unsere herausragenden Referenten Grund zur Teilnahme sind, sondern auch ein zur Tradition gewordenes Kulturprogramm, ist selbst-verständlich, denn wir werden uns in Münster – fachkundig geführt – noch ein wenig genauer umsehen.


Also, Willkommen in Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens, der Studentenkultur und des freudigen Wiedersehens,
ich freue mich auf Euch,

Euer Rüdiger Danowski


Das vollständige Einladungsschreiben mit Programm (19.-21. April 2013) als PDF:

http://www.junge-ostpreussen.de/files/einladung_bjo-fr__hjahrsseminar_2013_1.pdf

http://www.facebook.com/events/574329112578148/
Weitere wichtige Termine:

Der BJO-Regionalverband West nimmt am traditionellen Bochumer Maiabendfest teil. 26. April 2013: Treffen um 18 Uhr an der Propsteikirche, Bochum; Beginn des Gottesdienstes um 19 Uhr, anschließend Umzug zum Zapfenstreich; 27. April 2013: Teilnahme des BJO am Maiumzug, Beginn: 13.30 Uhr, Bochum-Harpen. Weitere Auskünfte erteilt Michael Kobus: Tel.: 0234-596903, E-Post: Gruppe-Bochum@Ostpreussen-NRW.de . Das Maiabendfest ist ebenfalls auf Facebook zu finden: https://www.facebook.com/events/510010072375526/


17.-26. Mai 2013: Kulturhistorische Exkursion ins Königsberger Gebiet (Pfingsten):

http://www.facebook.com/events/440056982743923/
14. Juli 2013: Der BJO nimmt am Kleinen Ostpreußentreffen auf Schloss Burg teil:

http://www.facebook.com/events/351679091596125/

http://www.ostpreussen-nrw.de/Div/Schloss-Burg-2013/index.htm
3.-6. Oktober 2013: BJO-Bundestreffen 2013 in Sigmaringen:

http://www.facebook.com/events/146433758858855/
Aktivitäten 2013 im Überblick: http://www.junge-ostpreussen.de/47-0-Aktivitaeten.html
www.preussische-allgemeine.de
PS: Solltest Du den elektronischen BJO-Rundbrief nicht mehr empfangen wollen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an Presse@Ostpreussen-NRW.de.

Jährlicher Gedenktag im ungarischen Parlament für die vertriebenen Deutschen

Am 11. März findet im ungarischen Parlament in Budapest eine

Gedenkfeier für die aus Ungarn vertriebenen Deutschen statt, deren

Bedeutung für Ungarn und Deutsche nicht hoch genug eingeschätzt

werden kann. Die Festansprache hält der ungarische Parlamentspräsident

Laszlo Köver in Anwesenheit von Prof. Dr. Norbert Lammert, dem

Präsidenten des Deutschen Bundestages. Neben Repräsentanten der

jeweiligen Regierungen wird auch Erika Steinbach MdB, Präsidentin des

BdV, ein Grußwort sprechen. Dazu erklärt sie:

Ungarn hat als erstes Land durch das Deutsche nach dem Krieg vertrieben

wurden, einen regelmäßigen Gedenktag eingerichtet. Als Datum wurde der 19.

Januar gewählt, der Jahrestag des Beginns der Vertreibung im Jahr 1946. Der

Beschluss dazu erfolgte im ungarischen Parlament über alle Parteigrenzen

hinweg einstimmig. Eingeleitet wird dieser Beschluss am kommenden Montag,

den 11. März in der ungarischen Nationalversammlung.

Ich begrüße nicht nur, dass Ungarn damit seiner Verantwortung gegenüber den

ehemaligen deutschen Landsleuten gerecht geworden ist sondern ich freue

mich auch über die herzlichen und aufrichtigen Worte, die der ungarische

Parlamentspräsident Laszlo Köver in seinem Einladungsschreiben dazu

gefunden hat:

Mit Betracht auf die Ereignisse der Gegenwart ist es uns ein besonderes



Anliegen, mit solchen Beschlüssen und Entscheidungen Maßstäbe zu setzen

und zu zeigen, dass keine Bevölkerungsgruppe diskriminiert werden darf. Man

darf zwischen den Menschen aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder religiösen

Überzeugung keinen Unterschied machen, denn wo eine Minderheit ihrer

Rechte beraubt werden kann, kann dies auch der Mehrheit widerfahren. Ungarn

ist und bleibt ein starker Befürworter der universellen Menschenrechte und der

Grundfreiheiten.“

Ungarn hat schon früh mit der Aufarbeitung seines Verhältnisses zu den

Ungarndeutschen und zu Deutschland begonnen. Bereits 1990 hatte das Land

eine demonstrative Absage an jeden Kollektivschuldgedanken gegeben.

Der von den kommunistischen Machthabern verfolgte Kollektivschuldgedanke

lieferte damals den Vorwand für die Vertreibung der deutschen Minderheit, die

ein schwarzer Fleck in der Geschichte der deutsch-ungarischen Beziehungen

war, obwohl diese ansonsten immer von einer guten Zusammenarbeit geprägt

waren.

Es folgte 1995 eine Entschuldigung für die Vertreibung, 2006 die Errichtung



einer Landesgedenkstätte und eines Denkmals in Budapest. 2007 gab es eine

Gedenkkonferenz zur Vertreibung der Deutschen im ungarischen Parlament, an

der auch Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und Erika Steinbach MdB

teilnahmen, durchgeführt von der Parlamentspräsidentin Katalin Szili.

Mit Ungarn gibt es seit langem eine enge Zusammenarbeit mit den Vertriebenen

seitens der politischen Spitzen. Die Vertriebenen haben seit Jahren gute und

fruchtbare Kontakte in die Heimat. Im Gegenzug gab und gibt es Botschaften

der Zuwendung und des Bedauerns für das Schicksal der Vertriebenen.

Der von Montag an jährlich am 19. Januar stattfindende Gedenktag belegt

eindrucksvoll, dass das Bekenntnis zu Menschenrechten sowie Empathie und

Wahrheitsliebe den fruchtbaren Weg zur Versöhnung aufzeigen.

From: Susanne Peters-Schildgen Sent: March 21, 2013

Subject: Ausstellungsankündigung „Das Vaterland ist frey“ – 200 Jahre Befreiungskriege
Sehr geehrtes Redaktionsteam, sehr geehrte Damen und Herren, 

 

die Französische Revolution von 1789 und Napoleons Eroberungen veränderten die politische Landkarte Europas. In den neu geschaffenen Staaten entstanden moderne Verwaltungen und Rechtsordnungen, aber auch Widerstände. Nach dem katastrophalen Scheitern von Napoleons Russlandfeldzug 1812 leitete Preußen die Erhebung Europas gegen die französische Vorherrschaft ein. In den Befreiungskriegen (1813−1815) unterlag Napoleon der mächtigen Koalition europäischer Staaten und wurde gestürzt. Ein wichtiger Impuls ging von Schlesien aus, als der preußische König Friedrich Wilhelm III. 1813 aus seiner Breslauer Residenz seine Untertanen zum Kampf gegen Napoleon und zur Verteidigung des Vaterlandes aufforderte.



 

Ab dem 28. April 2013 widmet sich unsere neue Sonderausstellung "Das Vaterland ist frey" - 200 Jahre Befreiungskriege dieser spannenden Epoche und blickt dabei insbesondere auf Schlesien. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Pressemitteilung.  Wir möchten Sie bitten, Ihr Publikum auf diese Sonderausstellung hinzuweisen. Weitere Informationen leiten wir Ihnen gerne zu. Zur Eröffnung am Sonntag, dem 28. April, 15 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. 

 

Mit bestem Dank für Ihr Interesse und



 

mit freundlichen Grüßen

  Susanne Peters-Schildgen

  --------

  Dr. Susanne Peters-Schildgen 
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62 40883 Ratingen
tel.: 02102 / 965-233 e-mail: schildgen@oslm.de home: www.oslm.de

 16. Januar 2013

Das Vaterland ist frey“ – 200 Jahre Befreiungskriege

Sonderausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen

28. April bis 27. Oktober 2013
Eröffnung, Sonntag, 28. April 2013, 15 Uhr
Die Französische Revolution 1789 und die darauf folgenden Eroberungen Napoleons veränderten die politische Landkarte Europas. In den neu geschaffenen Staaten entstanden moderne Verwaltungen und Rechtsordnungen. Vor allem entwickelte sich unter der napoleonischen Vorherrschaft erstmals ein Verständnis von Nation und Vaterland, das über den engen Begriff der Heimatregion hinausging. In den Jahren 1813 bis 1815 erhoben sich dann Bayern, Preußen, Sachsen, Württemberger und Österreicher. Gemeinsam kämpften sie für die Unabhängigkeit ihrer Länder. Dieses Ringen um Freiheit legte die Basis für die Entstehung moderner Nationalstaaten und ihres Nationalbewusstseins. Die Motive und Ziele für die Erhebung gegen Napoleon waren allerdings keineswegs einheitlich. Das ist besonders an den Erwartungen der Polen zu erkennen. Galt Napoleon den Deutschen als Unterdrücker, so sahen und sehen ihn die Polen als Retter und Befreier. Nach den vorherigen Teilungen entstand mit dem Herzogtum Warschau kurzzeitig wieder ein eigener Staat. Überhaupt hofften viele auf persönliche Freiheit, auf Gleichberechtigung und politische Mitbestimmung. Diese Hoffnungen erfüllten sich aber 1815 kaum und führten später zu vielen weitere Auseinandersetzungen.
Ausgehend von den Verhältnissen am Ende der friderizianischen Zeit zeigt die große Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum die Entwicklungen der napoleonischen Ära sowie die unterschiedlichen Sichtweisen darauf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Region Schlesien. Der wichtigste Impuls, der von dort ausging, war 1813 der berühmte Aufruf „An mein Volk“. Aus seiner Residenz in Breslau forderte der preußische König Friedrich Wilhelm III. seine Untertanen zum Kampf gegen Napoleon und zur Verteidigung des Vaterlandes auf. Die Ausstellung befasst sich auch mit den preußischen Reformen seit 1806. Wie wirkten sich diese in Schlesien aus? Wie gestaltete sich das Leben unter Napoleons Herrschaft? Wo gab es Widerstand und wie entwickelte er sich letztlich zum Aufstand? Wie erlebten unterschiedliche Bevölkerungsgruppen die Kriegsjahre 1813 bis 1815? Wie groß war die Beteiligung wirklich? Und wie wurden die Befreiungskriege in späterer Zeit bewertet? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche herausragende Exponate in- und ausländischer Leihgeber. In diesem Zusammenhang wird auch die Breslauer Jahrhundertausstellung von 1913 vorgestellt.
Themenstellung und moderne Gestaltung machen den Ausstellungsbesuch für Jung und Alt zu einem spannenden Erlebnis. Für alle Altersgruppen gibt es pädagogische Begleitangebote. Der Schirmherr der Ausstellung ist Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Information und Kontakt:

Oberschlesisches Landesmuseum Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen

Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400 e-Mail: info@oslm.de / Internet: www.oslm.de
Öffnungszeiten: di – so, 11 – 17 Uhr, mo geschlossen

Abbildungen:

-Arthur Kampf, „Volksopfer“, Gold gab ich für Eisen, Postkarte, Breslau 1913

-„Napoleon auf einem Erkennungsritt“, Grafik von Richard Knötel: Die eiserne Zeit vor hundert Jahren 1806-1813, Leipzig – Kattowitz [1906]


From: AGMO e.V. To: pksczepanek@gmx.de Sent: March 19, 2013

Subject: AGMO e.V. - Rundschreiben vom 18.03.2013: AGMO e.V. in Presseberichten Nr.2-2013

AGMO e.V. - Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien,
Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen
Breite Str. 25, 53111 Bonn, Tel. 0228/636859, Fax 0228/690420, Mail: info@agmo.de

Sehr geehrter Herr Sczepanek,

die AGMO e.V. freut sich Ihnen einmal mehr einen Pressespiegel mit Berichten über unsere konkrete Arbeit für die deutsche Volksgruppe in der Republik Polen zusenden zu können.

a) „Unterstützung für die deutsche Volksgruppe“, in: Deutsche Sprachwelt, Nr. 51, Frühling 2013, Seite 7

b)  „Junge Kreativität über Grenzen hinweg“, in: Landeszeitung (Mitteilungsblatt der Deutschen in Tschechien) vom 12.03.2013

Die AGMO e.V. wünscht Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre. Vielleicht gewinnen Sie durch die Berichte einmal mehr einen Einblick in unsere Aktivitäten zugunsten der deutschen Volksgruppe.

Um diese konkrete Projektarbeit weiterhin gemeinsam mit den Deutschen in der Republik Polen leisten zu können benötigen wir auch in Zukunft Ihre finanzielle und ideelle Unterstützung: www.agmo.de/mithelfen/spenden

Mit besten Grüßen und Wünschen

Ihre AGMO e.V.
Die gemeinnützige Gesellschaft wurde 1980 als Arbeitsgemeinschaft Menschenrechtsverletzungen in Ostdeutschland (AGMO) gegründet.
Die AGMO e.V. wurde im Jahre 1990 in das Vereinsregister eingetragen
MithelfenSpenden

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Die finanziellen Fördermaßnahmen der AGMO e.V. erfolgen mittels Spendenaufrufen in AGMO-Intern. Den Mitgliedern und Förderern werden aktuelle Projekte und akute Probleme vorgestellt und gezielt für den jeweiligen Verwendungszweck um Spenden geworben. Es wird laufend um Spenden auf das Hilfskonto der AGMO e.V. gebeten. Ein jeweiliger gewünschter Verwendungszweck kann vom Spender auf dem Überweisungsträger vermerkt werden. Da die AGMO e.V. als gemeinnützige Organisation anerkannt ist, können steuermindernde Zuwendungsbestätigungen auf Anfrage ausgestellt werden. Bei Beträgen ab 100,- € übermittelt die AGMO e.V. unaufgefordert Zuwendungsbestätigungen. Hierfür müssen jedoch der Name und die vollständige Anschrift bekannt sein, ggf. auf dem Überweisungsträger vermerkt werden. Die Finanzämter erkennen zudem bei Beträgen bis 200,- € die Kontoauszüge als Beleg an. Die AGMO e.V. ist nach dem letzten Freistellungsbescheid des Finanzamtes Bonn-Innenstadt vom 09.02.2007 (Steuer-Nr. 205/5758/0079) wegen „Förderung internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens“ sowie wegen „Förderung mildtätiger Zwecke“ als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten Zwecken dienend anerkannt.

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BLZ 370 800 40
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute,
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Der Vorstand der AGMO e.V. dankt Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!


Tobias Körfer M.A.                         Prof. Dr. Dr. h.c. Raf Ebeling
Vorsitzender der AGMO e.V.          Schatzmeister der AGMO e.V.

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25

Telefon: 01/ 718 59 19 * Fax: 01/ 718 59 23 E-Mail: pressedienst@sudeten.at

Wien, am 21.März 2013



Falsche Ängste

Von Manfred Maurer


Das haben bisher nur Österreich und Deutschland bei der Entschädigung von Nazi-Opfern getan: Potenziellen Empfängern der „Wiedergutmachung“ nachzulaufen und aktiv bei der Abwicklung der Verfahren zu unterstützen. Serbien tut dies nun im Fall der nach dem Zweiten Weltkrieg enteigneten und vertriebenen Donauschwaben. Das Land hebt sich damit aus der Masse jener Staaten in Osteuropa hervor, die sich bislang zu keinem würdevollen Umgang mit diesem Massenverbrechen an Altösterreichern entschließen konnten.
In Tschechien mussten die Sudetendeutschen gerade wieder im Wahlkampf als böses Gespenst herhalten. Und es wurde jener Kandidat Staatschef, der die Vertreibung für eine so gute Sache hält, dass er sie schon einmal Israel für den Umgang mit den Palästinensern empfohlen hat.
Tschechien sollte sich an Serbien nicht nur ein Beispiel nehmen, sondern – damit das Beispielnehmen etwas leichter fällt - sich diesen Fall ganz genau anschauen. Denn die Angst, dass eine Aufhebung der Beneš-Dekrete und eine entsprechende Restitutionsgesetzgebung zu einem Massenansturm von Vertriebenen führen würde, ist offenbar unbegründet. Die Zahl der seit dem Herbst von Donauschwaben in Österreich gestellten Anträge bewegt sich im Bereich von wenigen Dutzenden. Die Zahl ist jedenfalls so gering, dass selbst die serbische Regierung, welche das Ganze ja natürlich auch der EU als gelungene Aktion verkaufen möchte, um weitere Antragssteller wirbt.
Ein Grund für die Zurückhaltung der Anspruchsberechtigten ist natürlich der bürokratische Aufwand und die Schwierigkeit, die nötigen Dokumente aufzutreiben. Zudem sind wohl die meisten derer, die 1945 die Enteignung und Vertreibung als Erwachsene am eigenen Leib erfahren mussten, nicht mehr am Leben. Die – ebenfalls anspruchsberechtigten - Erben haben nicht mehr diesen unmittelbaren Bezug zur alten Heimat und wüssten mit einer mäßig werthaltigen Immobilie in irgendeinem serbischen Dorf wenig anzufangen. Wenn dann auch noch fraglich ist, ob der zeitliche und finanzielle Aufwand in einem vernünftigen Verhältnis zum zu erwartenden Ertrag steht, wird die Zurückhaltung noch größer.
Viele Donauschwaben wollen ohnehin in erster Linie die moralische Rehabilitierung und gar nicht so sehr ihr vor fast sieben Jahrzehnten verlorenes Eigentum. Bei den Sudetendeutschen wird es kaum anders sein. Was aber nichts daran ändert, dass ihnen zumindest das Recht auf eine späte Gerechtigkeit eingeräumt werden müsste, so wie es Serbien getan hat.
Das serbische Restitutionsgesetz räumt auch mit allen billigen Argumenten auf, die nicht nur tschechische Politiker gegen eine Eigentumsrückgabe immer wieder ins Treffen führen. Durch die Beseitigung des alten Unrechtes dürfe kein neues Unrecht entstehen,  heißt es immer wieder. Und schon haben viele Politiker das Bild vom alten tschechischen Mütterchen im Kopf, das der böse Sudetendeutsche eiskalt aus seinem restituierten Haus werfen könnte. Das will niemand von den Tschechen fordern – also fordert man gar nichts. Im serbischen Restitutionsgesetz gibt es dazu die Artikel 10 und 20, in denen der Grundsatz des Erwerberschutzes und die Rechte von Mietern bzw. Pächtern festgeschrieben sind. Demnach dürfen die Rechte eines Eigentümers, der ein Vermögen nach der Verstaatlichung erworben hat, durch das Restitutionsgesetz nicht verletzt werden. Sprich: In diesem Fall gibt es keine Naturalrestitution, sondern Entschädigung durch den Staat. Für Mieter von restituierten Immobilien ist die Fortdauer von Nutzungsrechten und sogar ein Schutz gegen Mieterhöhungen genau geregelt.
Wenn man bedenkt, dass in Tschechien – und nicht zu vergessen: der Slowakei – der Staat noch über einen beträchtlichen Teil des nach dem Krieg enteigneten Vermögens verfügt, sollte selbst bei einem etwas größeren Interesse der Sudetendeutschen eine Restitutionsgesetzgebung, die kein neues Unrecht schafft und auch den Staat nicht in seinen Grundfesten erschüttert, ohne Probleme möglich sein. Was einzig fehlt, ist der politische Wille. Aber warum sollte der in Tschechien aufkommen, wenn Herr Nečas im bayerischen Landtag schon für die kleinste Geste stehende Ovationen erntet?

Dieser Kommentar von Manfred Maurer erschien in der Sudetenpost Folge 3 vom 14. März 2013.


Sie können die Sudetenpost – die monatlich erscheint - im Inland um € 30,--, in Deutschland und im EU-Raum um € 36,-- und in Übersee um € 60,-- beziehen.

Abo bei office@sudeten.at bestellen.


Halbtags-Seminar zur Ahnenforschung

Samstag, 23. März 2013, 14:00 – 18:00 Uhr in Wien-Floridsdorf

Ahnenforschung für Anfänger und Fortgeschrittene

Schwerpunkt: Raum Wien und seine Zuwanderer

Nähere Angaben zu den Veranstaltungsorten, zur Anmeldung und den Selbstkosten (für Vereinsmitglieder ermäßigt) finden Sie unter:

http://familia-austria.net/forschung/index.php?title=TERMINE

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/



Aquarelle von Christa Scharf

Festliche Eröffnung am 4. April 2013, 17:00 Uhr

im „Haus der Deutsch-Tschechischen Verständigung“ in Reinowitz, Českolovenské armády 24, Gablonz (CZ)

Ausstellungsdauer: bis 26. April 2013
Wien/Gablonz, am 20.März 2013

Einladung zur Vernissage

Mittwoch bis Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr

Anmeldung erbeten:

Tel. 0043 (0) 7223 / 82669



scharf.christa@gmail.com

Prof. Dietmar GRIESER liest in Klosterneuburg

Eine Lesung des bekannten Buchautors aus eigenen Werken findet in der Rostock-Villa



am 11. April 2013 um 19:00 Uhr statt.

Mährisch-schlesisches Heimatmuseum,

3400 Klosterneuburg, Schießstattgasse 2. www.mshm.at

Wir erinnern:

22.3.1845: Kohn, Theodor in Bresnitz/Göding (M). Priesterweihe (1871). Theol.-prof./Olmütz. Erzbischof von Olmütz. Gest. am 3.12.1915 in Ehrenhausen.

22.3.1934: Starkbaum, Josef in Brünn (M). Europa-/Weltmeister im Ballonfahren. Mehrfacher Höhenweltrekord (15.360 m/1998). AUA-Pilot.

23.3.1909: Fritsch, Waldemar in Altrohlau/Karlsbad (B). Kunstprofessor Karlsbad/Prag. (Madonnen-) Plastiken für „Rosenthal“. Bronzeplastik „Harald Kreutzberg“. Gest. am 13.7.1978 in Ansbach. Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
Wien, am 20.März 2013

Vorschau

Joslowitzer Patenschafts- und Gedenkfeier und Maiandacht

am Samstag, 4. Mai 2013

in Zwingendorf nahe der Grenze um 10:00 Uhr

in Joslowitz/Jaroslavice auf dem Friedhof um 14:30 Uhr

in der Schloßkapelle um 16:00 Uhr

Messe:                  Kräuterpfarrer Prior Pater Benedikt

Festrede:              Franz Longin, Sprecher der Südmährer

                              Landeshauptmann Siegfried Ludwig

Friedhof:               Domdekan von St. Stephan Prälat Karl Rühringer

                              Franz Login

Schloßkapelle:     Dr. Josef Höchtl, NR-Abg.a.D. -   Prälat Karl Rühringer

Information: KR Erhard Frey, Tel. (01) 25 826 51, mail: office@frey.co.at

Wir erinnern:

20.3.1845: Jettel, R.A. Eugen(e) in Johnsdorf (B).Stud./Wien und Paris. Mitgl. „Künstlerhaus“ u.“Secession“. Internat. Auszeichnungen Weltausstellungen Paris/Chicago/Antwerpen. Ritter der Ehrenlegion. Gest. 27.8.1901 in Lussingrande/Kroatien.

20.3.1890: Winkler, Franz in Zwickau/Böhm.Leipa (B). Agronom. Regierungsmitglied/Steier-mark. MdN (1930/34). Innenminister/Vizekanzler (1930/33). Gest. am 16.10.1945 in Graz.

21.3.1523: Kaspar, Eberhard in Schneeberg/Karlsbad (B). Prof./Luth.Theol., Superintend./ Meißen (1564). Generalsuperintendent „Sächsische Kurkreise“ Gest.20.10.1575 in Wittenberg.

21.3.1879: Steinbach, Josef in Horschau-Bischofteinitz (B). Schwerathlet. Teilnahme an Weltmeisterschaften (Wien/1904 und Duisburg/1905). Olympiasieger/Athen 1906.

Gest. am 15. Jänner 1937 in Wien.

21.3.1933: Wittmann, Fritz in Plan bei Marienbad (B). CSU-MdB. Persl. Ref. der Justizminister Jäger und Heinemann (späterer Bundespräsident). Präsident BdV (1994/98).

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
Wien/Budapest, am 19. März 2013

Begriffsverwirrung bei Gedenktag der Vertreibung/Verschleppung der Ungarndeutschen

Utl.: Landesselbstverwaltung beantragt Modifizierung des Parlamentsbeschlusses

Das Ungarndeutsche „Sonntagsblatt“ Nr. 1/2013 berichtet:
Gedenktag-Feier in Schaumar/Solymár am 19. Januar 2013

Als Mitte Dezember 2012 das ungarische Parlament den 19. Januar, den Jahrestag des Beginns der Vertreibung im Jahr 1946, zum Gedenktag bestimmte , ist es den Hörern und Lesern dieser Bestimmung allgemein entgangen, dass es da im Wortlaut hieß: „…zum Gedenktag der unrechtmäßigen Verschleppung der Ungarndeutschen



Unrechtmäßige  Verschleppung? Ja, es hat wirklich auch eine Verschleppung gegeben, schon ein Jahr vor Beginn der Vertreibung aus der Heimat, eine Verschleppung/Deportation von vielen Zehntausenden junger ungarndeutscher Männer und Frauen in die Sowjetunion zu sog. Wiedergutmachungsarbeiten. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Diesmal ging es jedoch um die einst (oft sogar auch heute noch) „Aussiedlung” genannte  Vertreibung der „Schwaben” aus Ungarn! Man fragt sich also: War die falsche Benennung im Regierungsbeschluss nur ein einfaches Stolpern, ein Schreibfehler oder eben eine Verirrung, die auf Nichtwissen, auf Unachtsamkeit, oder auch (vielleicht) auf Gleichgültigkeit gegenüber diesem „unrechtmäßigen” Geschehen schließen lässt.“


So hatte bereits auf der Landesgala der deutschen Selbstverwaltung am 12. Jänner 2013 – also eine Woche vor dem Gedenktag am 19. Jänner 2013 - nach den schönen herzergreifenden und aufrichtigen Wortes des Vertreters der ungarischen Regierung, Minister Zoltán Balogh, Emmerich Ritter härtere Töne angeschlagen. Der Stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung geißelte die bedauernswerte Begriffsverwirrung die dem Beschluss des ungarischen Parlamentes in zwei Punkten zu Grunde liege.
1. .Die Bezugnahme auf die Durchführung des Beschlusses des Alliierten Kontrollrates vom 20. November 1945 lässt glauben, dass die Vertreibung auf Befehl von außen geschehen wäre, wobei es unter den Historikern heute schon eine unbestreitbare Tatsache ist, dass die Initiatoren der Vertreibung die politischen Parteien waren, die sich in dieser Sache einig waren und der Entscheidungsträger, die damalige ungarische Regierung. Mit dieser resoluten Aussage möchten wir natürlich nicht die eindeutige Verantwortung der Großmächte mindern, denn sie schufen ja die Grundlage zur Aussiedlung, und mit ihren durchwegs zweideutigen Stellungnahmen ermöglichten sie die kollektive Beurteilung und die kollektive Verurteilung.

2. Ebenso bedauerlich ist, das anstelle des Begriffs Vertreibung = elüzetés, der Begriff Verschleppung = elhurcolás, in den (jetzigen!) parlamentarischen Beschluss kam. Unter Verschleppung versteht Jedermann die andere Tragödie der Ungarndeutschen, nämlich Malenkíj Robot, die gewaltsame Verschleppung zur Zwangsarbeit nach Russland…


Die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen werde – kündigte Ritter an – die Modifizierung dieses Parlamentsbeschlusses – in beiden Punkten – beantragen.
Auch Otto Heinek, der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen argumentierte in die gleiche Richtung wie Ritter.

Am 11. März 2013 sagte Heinek im Parlament in Budapest u.a.:


„Wir - und das darf ich wohl auch für unsere vertriebenen Landsleute sagen - sind für diesen Gedenktag dankbar und betrachten ihn als eine wichtige Geste der Versöhnung und der Vergangenheitsbewältigung. Wir verstehen ihn auch als Mahnung an die heutigen und zukünftigen Generationen.

Doch eine neue Erinnerungskultur kann nur dann geschaffen werden, wenn man sich vorbehaltlos, ehrlich und aufrichtig mit der Vergangenheit auseinandersetzt. Verdrängung bringt uns nicht weiter, im Gegenteil: sie führt nur dazu, dass manche schwer verheilten Wunden wieder aufgerissen werden. Und deshalb können wir - die heutigen Vertreter der Betroffenen - mit diesem Parlamentsbeschluss auch nicht ganz zufrieden sein.“


Der überwiegende Teil der ungarischen Bevölkerung weiß immer noch sehr wenig über dieses traurige Ereignis, falsche Behauptungen und Aussagen sind allgemein im Umlauf, (aber leider auch auf politischer Ebene). Deshalb halten wir es für besonders wichtig und gut, dass der Beschluss das Organisieren von Gedenkveranstaltungen und das Zusammenstellen von Unterrichtsmaterialien fördert.

Dokument

Beschluss des Parlaments zum Gedenktag der Vertreibung der Ungarndeutschen.

Wegen seiner Bedeutung veröffentlichen wir den Beschluss im Wortlaut:


"1. Das Ungarische Parlament erklärt den 19. Januar, den Jahrestag des Beginns der Vertreibung im Jahr 1946, zum Gedenktag der Verschleppung der Ungarndeutschen.
2. Das Ungarische Parlament hält für erforderlich, dass der die Menschenrechte schwer verletzenden und unrechtmäßigten Verschleppung der Gemeinschaft der Deutschen in Ungarn, die - durch die Umsetzung des Beschlusses des Alliierten Kontrollrates vom 20. November 1945 ­aufgrund des falschen Vorwurfs und des Grundsatzes der Kollektivschuld am Ende des 2. Weltkrieges und in der Zeit danach Verfolgung und Beraubung ihrer Güter erleiden musste, würdig gedacht wird, zollt allen Respekt, die Opfer der Demütigungen, Verschleppungen waren, insbesondere den kirchlichen bzw. weltlichen Personen, die die Verfolgung und sogar den Tod wegen ihres Verantwortungsbewusstseins und ihrer Solidarität für die ihnen anvertrauten Gemeinschaften häufig freiwillig akzeptiert haben, unterstützt und betreibt die Organisation von Gedenkveranstaltungen, die von Unterrichtsmaterialien bezüglich der Verfolgung, Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen.

3. Dieser Beschluss tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft."

Laut LandesratForum, Februar 2013 und auf Facebook

Manfred Mayrhofer

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Wien/München, am 19.März 2013
Sudetendeutscher Karlspreis für Horst Seehofer

Utl.: für Verdienste um eine gerechte Völkerordnung in Mitteleuropa


Der Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen geht dieses Jahr an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer, den Schirmherrn der nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Volksgruppe, die heute der Vierte Stamm Bayerns ist. Die nach Kaiser Karl IV., zugleich deutscher und böhmischer König, benannte Auszeichnung wird am Pfingstsonntag beim Sudetendeutschen Tag in Augsburg durch den Sprecher der Volksgruppe, den Europaabgeordneten Bernd Posselt, überreicht und zwar „für Verdienste um eine gerechte Völkerordnung in Mitteleuropa“.

In einer Erklärung würdigten Posselt als oberster politischer Repräsentant der Sudetendeutschen und der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Pany, den bayerischen Regierungschef als „Wegbereiter der bayerisch-tschechischen und sudetendeutsch-tschechischen Annäherung, die jetzt beim München-Besuch des tschechischen Premierministers Nečas einen großen Schritt nach vorne gemacht hat“. Seehofer sei eine Garantie dafür, daß Bayern gemeinsam mit den Sudetendeutschen diesen Weg des Dialoges und der Völkerverständigung konsequent weitergehen werde. Mit „großem Mut und sehr trittsicher hat Seehofer mit den gewählten Vertretern der Sudetendeutschen bei zwei Prag-Reisen das Eis gebrochen und erste konkrete Erfolge erzielt - so die Einrichtung eines bayerisch-tschechischen Parlamentarier-Gremiums unter Beteiligung der Sudetendeutschen, eine offizielle Partnerschaft zwischen dem geplanten Sudetendeutschen Museum in München und der entsprechenden tschechischen Einrichtung im nordböhmischen Aussig sowie Aussagen von Petr Nečas im Bayerischen Landtag“. Die Sudetendeutschen seien zuversichtlich, mit Unterstützung Seehofers, „dem wir für eine vorbildlich praktizierte Schirmherrschaft danken, auch weitere Erfolge für eine gute Nachbarschaft mit den Böhmischen Ländern und eine Aufarbeitung der Erblast einer schwierigen Vergangenheit zu erreichen“. Posselt und Pany betonten, daß die Sudetendeutschen, jahrhundertelang eines der beiden Völker der Böhmischen Länder und jetzt Vierter Stamm Bayerns, entschlossen seien, ihre natürliche Brückenfunktion zu nutzen und sich mit dem Schirmland Bayern aktiv in die mitteleuropäische Zukunftsgestaltung einzubringen.



Wir erinnern:

19.3.1831: Glaser, Julius Anton in Postelberg/Laun (B). Univ.-Prof., Österreichischer Justizminister (1871/79). Gest. am 26.12.1885 in Wien.

19.3.1919: Stingl, Josef in Maria Kulm/Falkenau (B). Präsident der „Bundesanstalt für Arbeit“/Nürnberg (1968/84). CDU-MdB (1953/68) und Vorstandsmitglied (1964/73). Vors.d.kath.sudetendeutschen „Ackermann-Gemeinde“. Gest. am 19.3.2004 in Leutesdorf am Rhein.

19.3.1923: Fischer, Oskar in Asch (B). Botschafter der „DDR“. Außenminister „DDR“ (1975/90). Mitglied ZK der SED. Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/
www.sudeten.at ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 18.März 2013

Utl.: Neue Führung berichtete über die Arbeit seit Neuwahl


Am 16. und 17. März 2013 tagte im Haus der Heimat in Wien der Generalrat und die Generalversammlung der EUFV. Durch Rücktritt des damaligen Generalsekretärs Lacota von der Unione delgi Istriane war George Mouktaris von der Lobby for Cyprus im August 2012 zum Generalsekretär und zum Stellvertreter Gottfried Hufenbach von der Landsmannschaft Ostpreußen für den Generalrat gewählt worden. Präsident der Generalversammlung wurde damals Rudi Pawelka von der Schlesischen Landsmannschaft und Vizepräsident Jan Skalski vom Verein der Vertriebenen aus den polnischen Ostgebieten, die alle an dem Treffen teilnahmen. Außerdem in Wien vertreten waren der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) durch den 1.Stellv.Vorsitzenden Gerhard Zeihsel, die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) durch Bundesobmann-Stellv. Dr. Günter Kottek, die Sudetendeutsche Landsmannschaft Baden–Württemberg durch Ing. Peter Ludwig, die Finnen Pro Karelia durch Veikko Saksi.
Der Generalrat tagte am Samstag, die Generalversammlung beriet am Sonntag über die schwierige Übergabe durch den Vorgänger im Amt, über die Aufgabenverteilung, den Internetauftritt, die Finanzfragen und den Stand der Vorbereitungen zur Einrichtung einer ständigen Kommission bei der EU. Der griechische Zypriot aus England, Mouktaris – auf den die Hauptlast der Arbeit kommt – ist optimistisch für die Zukunft der EUFV. Voraussetzung bleibt die gute Zusammenarbeit der Vertreter der sehr unterschiedlichen betroffenen Volksgruppen, im Schicksal gleich!
Eines der offenen Ziele bleibt, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit, der Demokratie und in Übereinstimmung mit den Gesetzen, dem Völkerrecht und internationalen und allgemeingültigen Abkommen eine Lösung der Streitfragen auf europäischer Ebene zu erzielen und die schweren und ungerechten Rechtsverletzungen, die noch heute Hunderttausende vertriebene und geflüchtete Bürger in Europa treffen, wieder gutzumachen!

Bild kann kostenfrei angefordert werden
Wir erinnern:

18.3.1850: Charlemondt, Hugo F.J. in Jamnitz/Trebitsch (M). Radierer/Landschafts-/Stillleben-maler. Deckengemälde/Burgtheater und Naturhistorisches Museum. Gest. am 18.3.1939 in Wien.

19.3.1736. Hickel, Joseph in Böhmisch Leipa (B). Porträtmaler (u.a. Joseph II.). Mitglied der Akademie/Florenz (1769). Durch Maria-Theresia geförderter kaiserl.-königl. Kammermaler (ca. 3000 Exponate). Ein verschollen geglaubtes Mozartporträt ist heute 8 Mio. € wert. Gest. am.28.3.1807 in Wien.

Informieren Sie sich im Internet unter: http://hausderheimat.npage.de/


ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 18.März 2013

19. Jänner künftig Nationaler Gedenktag der vertriebenen Ungarndeutschen

Utl.: Feierliche Übergabe der Beschlußausfertigung im Budapester Parlament


In einer würdevollen Gedenkfeier am 11. März 2013 im prunkvollen ungarischen Parlamentsgebäude zu Budapest, gedachten kürzlich die Abgeordneten und zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland  der aus Ungarn vertriebenen Deutschen. Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem zweisprachigen ökumenischen Gottesdienst in der schlicht gehaltenen Kirche der deutschsprachigen Ev.-Reformierten Gemeinde von Budapest. Der katholische Bischof Laszo Biro, der ev.-luth. Bischof Peter Gancs und der ref. Bischof Jozsef Steinbach, hatten den Gottesdienst eindrucksvoll gestaltet.
Die Gedenkstunde im Parlament leitete der Chor des Deutschen Nationalitätengymnasiums mit der Volkshymne der Deutschen in Ungarn  im Sitzungssaal des Oberhauses ein. Der Präsident der Ungarischen Nationalversammlung Dr. Laszlo Köver hielt die Festansprache und übergab feierlich die Beschlußausfertigung der Ungarischen Nationalversammlung an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert.
Dieser ging in seiner Erwiderungsrede auf die hervorragenden ungarisch-deutschen Beziehungen der Vergangenheit und Gegenwart ein. Es schlossen sich weitere Redebeiträge an von Zoltan Balog, Minister für Gesellschaftliche Ressourcen, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und  Nationale Minderheiten Staatssekretär Christoph Bergner, dem Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Otto Heinek und der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ( BdV) Erika Steinbach, an.
Frau Steinbach verwies darauf, dass die deutschen Heimatvertriebenen mit Dankbarkeit auf Ungarn blickten. Der  Gedenktag sei nicht nur ein Tag zur Erinnerung an die Vertreibungsopfer. Er gelte auch als Mahnung an die von diesem  Schicksal verschont Gebliebenen, dafür einzutreten, dass Vertreibungen nie mehr zu einem Mittel der Politik werden. Mit dem deutschen Volkslied „O, Heimat wie bist du so schön …“ ging die Gedenkfeier stimmungsvoll zu Ende.
Interessierten wurde eine deutschsprachige Führung durch das historische Parlamentsgebäude angeboten, in dessen Kuppelraum die berühmte  „Stephanskrone“, auch heilige Krone, aufbewahrt wird. Im Jagdsaal gab  schließlich  Parlamentspräsident Dr. Köver zu Ehren des Bundestagspräsidenten einen Empfang. Unter den Ehrengästen waren auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft und zugleich hessischer BdV-Landesvorsitzender Siegbert Ortmann sowie der Präsident des Deutsch-Europäischen Bildungswerkes in Wiesbaden, Georg Stolle.
Norbert Quaiser
Eigenartig dabei ist, dass scheinbar keine Teilnehmer des offiziellen Österreichs vertreten waren, wo doch Österreich in der Vergangenheit – Österr.-Ungar. Monarchie – sehr enge Bindungen hatte“, meinte Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ).

From: "Franz Chocholatý Gröger" <fwgroeger@seznam.cz>

To: "Paul Neustupny" <neustupny@go-east-mission.net> Sent: March 16, 2013

Subject: Šéf americké diplomacie John Kerry má předky z Úsova



Šéf americké diplomacie John Kerry má předky z Úsova
http://sumpersky.denik.cz/zpravy_region/sef-americke-diplomacie-john-kerry-ma-predky-z-usova-20130315.html
CZ: - Šéf americké diplomacie John Kerry má předky z Úsova

ministr zahraničních věcí USA John Kerry. Autor: archiv

15.3.2013 10:28



Úsov – Ministr zahraničních věcí USA John Kerry má část rodinných kořenů v našem regionu: přes svého dědečka Fritze Kohna – Kerryho v Horním Benešově na Bruntálsku a přes svou babičku Idu v Úsově na Šumpersku.  Ida sice v Úsově nikdy nežila, ale tři z jejích předků s příjmením Löwy mají náhrobky na místním židovském hřbitově. Je mezi nimi i legendární Abraham Leipniker Löwy (1700 – 1774), na nějž s úctou vzpomínali lidé ještě sto let po jeho smrti. Psal o něm v roce 1930 i Moravský sever. Abraham se totiž postaral o šťastný konec jedné dramatické epizody v životě obce.

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„V roce 1721 zašel dubický katolický kaplan při návratu z Úsova z neznámého důvodu do synagogy, odkud po výstupu a hádce byl od Židů vypovězen," začíná svůj výlet do historie článek Moravského severu.  Zpráva o incidentu se bleskově roznesla po Úsově. Pobouřené obyvatelstvo, ozbrojené holemi a sekyrami, vniklo do židovské čtvrti i do synagogy. Hrozilo vypuknutí pogromu. Kaplan si naštěstí včas uvědomil, co způsobil a co hrozí. Rozvášněný dav přiměl v odchodu. Následné udání a zejména soudní rozsudek podepsaný císařem Karlem VI. však překvapil všechny. Součástí trestu bylo mimo jiné zbourání synagogy a zákaz židovských bohoslužeb.

Když se po letech Abraham Leipniker stal starostou židovské obce, dostal se po dlouhém úsilí s delegací až ke dvoru do Vídně a u Marie Terezie uspěl. Náboženská práva Židů v Úsově byla z velké části obnovena. Diplomatické vlohy nejspíš zdědil o sedm generací později i Abrahamův potomek, americký senátor a dnes nový šéf diplomacie John Kerry.




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