Von P. K. Sczepanek


Europa: Kriege, Bürgerkriege und drohende Machtübernahmen der Militärs



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Europa: Kriege, Bürgerkriege und drohende Machtübernahmen der Militärs


Torben Grombery

Nicht nur die deutsche Bundeskanzlerin Merkel (CDU) hat in den vergangenen Wochen für den Fall einer Verschärfung der Euro-Krise vor möglichen neuen Kriegen in Europa gewarnt. Das klingt auf den ersten Blick geradezu absurd, ist allerdings keineswegs unwahrscheinlich. mehr


Regierungs-Domino: Europa droht ein lähmender Dauerwahlkampf


Michael Brückner

Rücktritte, Wahldebakel, wackelnde Regierungen, skrupellose Machtspielchen der unter Druck geratenen Politiker: Die Euro-Krise stürzt Europa in eine gefährliche Phase der Instabilität. Gerade jetzt, da handlungsfähige Regierungen gebraucht würden, herrscht Dauerwahlkampf. Und die Riege der prominenten Polit-Rentner(innen) wird länger und länger. mehr


+++ Scheidender Premier: Berlusconi vergleicht sich mit Mussolini +++ Nach Italien Frankreich: Panikverkäufe in Paris als Reaktion auf Absturz italienischer Anleihen +++ Lobbyist Fischer: Vergessen wir die 27 +++


Redaktion mehr


www.Aktiv-online.info

Veröffentlicht am: 11.11.2011

Was die Jungen tragen müssen

Generationenbilanz: Deutschland stellt die Weichen für die Zukunft
Schwere Last: Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Rentner im Verhältnis zu den Jungen steigen. Erst dann nimmt sie nicht mehr zu.

Alle Beschäftigten, die jünger als 45 Jahre sind, legen bei den Sozialversicherungen kräftig drauf. So zahlt ein 20-Jähriger in seinem Arbeitsleben 148.000 Euro mehr an Beiträgen ein, als er an Leistungen empfängt. Doch die Republik stellt die Weichen für eine bessere Generationenbilanz



Freiburg. Alle Beschäftigten, die jünger als 45 Jahre sind, legen bei der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung kräftig drauf. So zahlt ein 40-Jähriger im Lauf seines Arbeitslebens 53.000 Euro mehr an Beiträgen ein, als er an Leistungen empfängt. Bei einem 20-Jährigen sind es sogar 148.000 Euro.

„Damit leben die Älteren auf Kosten der Jüngeren“, sagt der  Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg. Am dortigen „Forschungszentrum Generationenverträge“ wurden die Zahlen ermittelt. Doch die Wissenschaftler stellen auch fest: Für die spätere Zukunft hat Deutschland erste Weichen richtig gestellt.



Drei Berufstätige pro Rentner

In ihrer „Generationenbilanz“ haben die Forscher die Defizite von Sozialkassen und Staatshaushalt addiert – für einige Jahrzehnte.

Und sie haben hochgerechnet, was bisherige Beschlüsse der Regierung an Entlastung bringen: Dazu zählen die Reformpakete bei der Rente. Und zusätzliche Staatseinnahmen, etwa durch Brennelementesteuer und Luftverkehrsabgabe, die in der Wirtschaft durchaus umstritten sind.

Das Ergebnis: Die sogenannte „verdeckte Verschuldung“ sinkt. Unter diesem Begriff werden die künftig zu erwartenden Schulden von Staat und Sozialversicherungen zusammengefasst. Was nach staubtrockener Statistik klingt, kann sich für alle, die jetzt Kinder sind, in Euro und Cent auszahlen.


So darf ein fünfjähriger Kindergarten-Knirps damit rechnen, dass er in seinem Leben 43.000 Euro mehr an Leistungen bekommen wird, als er einzahlt.

Das liest sich erstmal gut, ist aber nicht gut genug. „Im internationalen Vergleich liegen wir damit nur im Mittelfeld“, sagt Raffelhüschen. Zwar sieht es für kleine Briten deutlich schlechter aus. Ganz junge Schweizer und Skandinavier aber haben weitaus bessere Perspektiven.

Und viele wichtige Reformen habe Deutschland noch gar nicht richtig angepackt. Beispiel Krankenversicherung: „Hier sieht es am übelsten aus“, warnt Raffelhüschen. Man müsse den Bürgern klarmachen, „dass mit den künftigen Beitragseinnahmen die Leistungen nicht mehr finanziert werden können.“

Das liege am medizinischen Fortschritt und daran, dass die Gesellschaft immer älter wird.Er rechnet vor: „Heute kommen drei Erwerbstätige auf einen Rentner. Im Jahr 2030 werden es nur noch zwei sein.“ Obwohl die Ruheständler bereits Beiträge zur Krankenkasse zahlen, werden die Berufstätigen dann deutlich mehr an Abgaben aufbringen müssen.

Denn trotz der teilweise erreichten Entlastung türmt sich die „verdeckte Verschuldung“ noch immer zu einem erdrückenden Berg auf, den spätere Generationen abtragen müssen. „Wir lasten unseren Kindern und Enkelkindern viel zu viele Schulden auf“, kritisiert Raffelhüschen.

Auch bei der Pflegeversicherung sei Deutschland „nicht richtig fit für die alternde Gesellschaft“.Sein Vorschlag: Für das erste Jahr der Pflegebedürftigkeit solle sich jeder selbst absichern. Damit würde man den Jungen das Leben erleichtern.

Hans Joachim Wolter

Banken


http://www.aktiv-online.info/DesktopModules/RSM/ActiveContent/ImageZoom.aspx?item=19977&portal=0&id=7775

Der Stabilitätstest



7 Fragen und Antworten zur Lage der deutschen Kreditinstitute
Nach langem Ringen steht jetzt fest: Den Griechen wird demnächst die Hälfte ihrer Staatsschulden erlassen. Der bisher größte Wackelkandidat in der Euro-Zone scheint gerettet zu sein. Aber der sogenannte Schuldenschnitt in Griechenland hat auch Folgen für alle deutschen Banken, die dem südeuropäischen Staat Geld geliehen haben.

Die hohe Staatsverschuldung einiger Euro-Länder hält in diesen Wochen die Regierungen und die Finanzwelt in Atem. Kommt es wieder zu einer Krise wie nach der Pleite der US-Großbank Lehman Brothers vor drei Jahren? Oder ist dieses Mal alles gar nicht so schlimm? AKTIV gibt einen Überblick über die Situation und die Erwartungen.

Nach langem Ringen steht jetzt fest: Den Griechen wird demnächst die Hälfte ihrer Staatsschulden erlassen. Darauf haben sich Ende Oktober die Regierungen der 17 Euro-Länder geeinigt. Die Mitglieder von Finnland bis Malta sahen für die Hellenen keine andere Chance, aus den Miesen zu kommen – trotz gezahlter Milliarden-Hilfen.

Der bisher größte Wackelkandidat in der Euro-Zone scheint gerettet zu sein. Aber der sogenannte Schuldenschnitt in Griechenland hat auch Folgen für alle deutschen Banken, die dem südeuropäischen Staat Geld geliehen haben. Ihnen steht ein Stabilitätstest bevor.

1. Droht schon wieder eine Bankenkrise?

Bisher nicht. „Wir haben zwar eine Staatsschulden-Krise, aber mit Sicherheit keine Bankenkrise“, stellt Professor Michael Schröder vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim fest. Wegen des Schuldenschnitts in Griechenland sehen auch deutsche Banken 50 Prozent ihres Geldes nicht mehr wieder: Mit dem Kauf von griechischen Staatsanleihen haben sie den Südeuropäern Euros geliehen. ZEW-Experte Schröder erwartet aber, dass die Kreditinstitute das verkraften. Schlimmer wären Zahlungsausfälle der größeren Länder Spanien und Italien. Doch Schröder beruhigt: „Dort sehe ich aktuell keine akuten Probleme.“



2. Wie viele Milliarden brauchen die Banken?

Die 60 größten europäischen Banken benötigen insgesamt 106 Milliarden Euro – wegen des Schuldenschnitts für Athen und wegen möglicher Verluste mit Staatsanleihen anderer Euro-Länder. Das schätzt die Europäische Bankenaufsicht EBA. Nur mit diesem zusätzlichen Geld könne das Kapital-Fundament der Finanzinstitute stabil bleiben. Deutschlands Geldhäuser brauchen wahrscheinlich relativ wenig; ihr Kapitalbedarf dürfte unter 10 Milliarden Euro liegen. Das ergibt sich aus einem „Blitz-Stresstest“ der EBA: Sie hat die Bilanzen von 13 wichtigen Kreditinstituten unter die Lupe genommen.



3. Sind die Banken selbst schuld?

Politik und die Finanzbranche streiten über die Frage, ob die Banken den Euro-Staaten zu viel Geld geliehen haben oder ob die Regierungen zu viele Schulden gemacht haben. „Eine Debatte darüber bringt uns nicht weiter“, mahnt Commerzbank-Chef Martin Blessing. „Wir müssen die Probleme gemeinsam lösen.“

Tatsache ist: Die Politik hat den Banken bisher nicht vorgeschrieben, mit einer Kapitalreserve für den möglichen Ausfall von Staatsanleihen vorzusorgen. Das war vor allem im Interesse der Regierungen. Denn so konnten sie sich zu relativ günstigen Zinsen bei den Kreditinstituten verschulden. Staatsanleihen galten als Wertpapiere ohne Risiko. Der Fall Griechenland macht jetzt aber klar, dass das nicht mehr so ist. Die EU hat deshalb entschieden, dass die Banken ihr Eigenkapital aufstocken müssen.

4. Was kostet das den Steuerzahler?

Wenn Banken jetzt wegen der Schuldenkrise ihr Eigenkapital erhöhen müssen, geht das auch aus dem Gewinn. Oder indem sie ihre Eigentümer um Geld bitten, als Aktiengesellschaft also die Aktionäre. Ob die staatseigenen Landesbanken eine Kapitalspritze brauchen, steht noch nicht fest.

Zusätzliches Risiko für Steuerzahler: Die EU und die Bundesregierung schlagen vor, dass auch private Banken Geld aus dem „nationalen Rettungsfonds“ bekommen – falls sie sich privates Kapital nicht beschaffen können. Nach der Lehman-Pleite 2008 hat der deutsche Staat schon Banken stützen müssen – so den Immobilien-Finanzierer HRE und einige Landesbanken. Dies wird Deutschland nach einer Schätzung des Statistik-Amtes der EU knapp 39 Milliarden Euro kosten. Die Schlussrechnung gibt es aber erst, wenn der Bankenrettungsfonds Soffin in 10 bis 15 Jahren abgewickelt wird.

 

5. Werden die Banken jetzt verstaatlicht?

Die Kreditinstitute wehren sich gegen solche Pläne aus Berlin und Brüssel. „Sie haben ihr Eigenkapital längst erhöht“, sagt Andreas Schmitz, der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken. Das sei eine Lehre aus der Lehman-Krise gewesen. „Ihnen jetzt gegen ihren Willen Eigenkapital aufzuzwängen, verschlimmert die Krise nur“, so Schmitz. „Denn die Staaten müssten sich dafür weiter verschulden.“ Die Deutsche Bank will unbedingt ohne Staatsgeld auskommen.

Fachleute bezweifeln, dass eine Zwangsverstaatlichung rechtlich möglich wäre. ZEW-Experte Schröder: „Dafür gibt es keine Basis.“



6. Welche Folgen befürchtet die Industrie?

Eine Kreditklemme zeichnet sich bisher nicht ab. Aber es gibt Bedenken: Unternehmen könnten infolge der aktuellen Probleme nicht mehr genug Geld bekommen. „Die Ansteckung der Realwirtschaft durch den Wackelkurs der Banken ist ohne Frage gegeben“, warnt Thomas Lindner, Präsident des Maschinenbau-Verbands VDMA. Die „Realwirtschaft“ (alles außer der Finanzbranche) dürfe nicht noch einmal Opfer einer Verschuldungs- und Bankenkrise werden. Nach der Lehman-Pleite hatten sich Firmen immer wieder beklagt, dass sie mit Kreditanträgen abgeblitzt seien. So fehlten etwa Maschinenbauern Mittel, um Aufträge von Kunden vorzufinanzieren oder in Technik zu investieren.



7. Ist das Geld von uns Sparern sicher?

Ganz klar: ja, weil die deutschen Banken stabil sind“, sagt Kerstin Altendorf vom Bundesverband deutscher Banken. „Keiner muss sich Sorgen machen.“ Ihre Worte erinnern an den Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Lehman-Pleite 2008. Mit dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück hatte sie vor Fernsehkameras versprochen: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“ Zum einen gibt es für private Bankeinlagen einen doppelten Schutz: eine gesetzliche Entschädigung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank sowie großzügige Feuerwehr-Fonds der Finanzinstitute. Zum anderen hatten Merkel und Steinbrück damals klargestellt, dass der Staat im Notfall einspringen würde.

Joachim Herr


From: SLOE Pressedienst Sent November 10, 2011

Subject: SdP / Illuminierung des Weihnachtsbaumes 2011 im Haus der Heimat

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)

Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25

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ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 11. November 2011/GE

Buchbesprechung

Saubsdorf Katholischer Pfarrkirchenrat 1940 - 1944
Stefan Stippler (Hrsg.) Verlag epubli, Berlin 2010 www.epubli.de

180 Seiten (Hardcover), 19,90 Euro ISBN 978-3-86931-349-8


Im Nachlass des im Jahr 2000 verstorbenen Großvaters (Rudolf Kretschmer) des Herausgebers befinden sich unveröffentlichte Schriftstücke über dessen Heimatgemeinde Saubsdorf im ehem. Österreichisch-Schlesien (heute Tschechische Republik).
Besonders zu erwähnen und eigentlicher Gegenstand dieses Buches ist eine in Originalhandschrift (deutsche Kurrentschrift) verfasste Sammlung von Niederschriften zu Pfarrkirchenratssitzungen der römisch-katholischen Pfarrgemeinde von Sankt Hedwig in Saubsdorf in den Jahren 1940 bis 1944. Unter Berücksichtigung der Einordnung in einen größeren historischen Kontext soll die nachfolgend vorgenommene Transkription einer breiteren Öffentlichkeit erschlossen werden.  Vor der Darstellung der transkribierten Niederschriften führt eine kurze Bestandsaufnahme zur Geschichte Saubsdorf und zur Neuorganisation der Saubsdorfer Heimatvertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland in die Materie „Saubsdorf“ allgemein ein. Um den Begriff „Pfarrkirchenrat“ nicht am Ende allein im Raum stehen zu lassen, runden als Exkurse einige Texte zum kirchlichen Leben Saubsdorfs diese Betrachtung ab. Als letzter Block sollen hier noch drei Reiseberichte von Rudolf Kretschmer Einblick in die kommunistische Ära der damaligen Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik geben. Darin schildert Rudolf Kretschmer zum Teil auf humorvolle Weise die Situation in Saubsdorf zur Zeit des Eisernen Vorhangs, so wie diese sich einem Reisenden dargestellt hat.
Stefan Stippler, geboren 1972 in Nördlingen /Bayerisch-Schwaben); Studium der Katholischen Religionspädagogik / Kirchlichen Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Studium der Katholischen Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Paris-Lodron-Universität Salzburg; derzeit Promotionsstudium in München; Ortsbetreuer der Stadt Hostau im Böhmerwald seit Juli 2004.

Bild vom Buchumschlag kann bei uns kostenlos angefordert werden.

ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 10. November 2011/GE

Illuminierung des Weihnachtsbaumes 2011 im Haus der Heimat

1030 Wien, Steingasse 25

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass zu Beginn der Adventzeit im Hof des „Haus der Heimat“ ein Weihnachtsbaum illuminiert wird.

Diesmal wird dies durch

Herrn NR-Abg. Mag. Michael Hammer, Vertriebenensprecher der ÖVP,

der auch den Baum spendet, durchgeführt.


Die feierliche Illuminierung findet am

Samstag, den 26. November 2011 um 17.00 Uhr statt.

Ab 15.30 Uhr wird der Herr Abgeordnete das Haus der Heimat besichtigen, wo im 2. Stock die Frauen der Sudetendeutschen Landsmannschaft die Kunst des Klöppelns vorführen, im 3. Stock besucht er die Kathreinfeier des Schwabenvereines und im 1. Stock den Weihnachtsmarkt des Vereins der Siebenbürger Sachsen.

Um 17.00 Uhr wird die Illuminierung im Hof des Hauses in feierlichem Rahmen vorgenommen – es singt der Chor der Donauschwaben - und die Spendertafel wird enthüllt.

Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs(VLÖ)

freut sich gemeinsam mit seinen Landsmannschaften auf zahlreichen Besuch.
Informieren Sie sich auch im Internet unter http://hausderheimat.npage.de/

 

ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 10. November 2011/GE



Buchbesprechung

Edith Steinmann–an Haack Schlesisches Tagebuch

Tagebuchnotizen 1945/46

ISBN / Art.-Nr. 3-931950-85-9 Umfang: 159 Seiten Verarbeitung: Paperback 9,80 €

Projekte-Verlag Cornelius GmbH www.projekte-verlag.de
„Und die Straße wird immer unheimlicher. Wie ein dicker Pelz liegt der Schnee, niemand schippt ihn weg. Kein Kind lacht, ruft oder schreit. Nachts laufen Hunde heulend von Tür zu Tür und suchen ihren Herrn. Im Kinderzimmer stehen die weißen Bettchen, das Spielzeug von Bernd und Gisela, und wahrscheinlich werden sie es nie wiedersehen...“
Von Jänner 1945 bis zum Sommer 1946 hat Edith Steinmann - an Haack Tagebuch geführt. Sie schreibt auf, was sie miterleben muß, als die Stadt Breslau zur Festung erklärt wurde, und sie hält Zwiesprache mit sich selbst in ihren „Briefen ins Dunkel“, die sie aus dem schlesischen Altheide an ihren einstigen Mann schreibt, ohne hoffen zu können, daß er sie je lesen wird.
Ein bewegendes Zeitdokument und das Porträt einer Frau, die mutig und verzagt, hoffnungsvoll und verzweifelt Antwort auf die Fragen sucht, die sie bedrängen.
Zu der Zeit, da Edith Steinmann-an Haack ihr Tagebuch schrieb, wußte sie nichts vom Schicksal ihrer Kinder. Im Jänner 1945 hat sie, noch in Breslau, ihre Aufzeichnungen begonnen, kurz bevor sie mit ihrer fast achtzigjährigen Mutter aus der zur Festung erklärten Stadt fliehen konnte. Ihr geschiedener Mann half ihr in diesen Tagen sehr; so erklärt es sich vielleicht, daß ein Teil ihres Tagebuchs, die „Briefe ins Dunkel“, unmittelbar an ihn gerichtet sind. Sie hat niemand sonst; er ist für die Dreiundvierzigjährige der Partner, dem sie alles, was ihr Herz bedrängt, erzählen, dem sie sich voll und ganz öffnen – und damit sich selbst befreien kann.

Nachdem sie im Sommer 1946 Altheide verlassen mußte, übersiedelte Edith Steinmann-an Haack nach Schwerin in Mecklenburg. Als Schriftstellerin lebte sie bis zu ihrem Tod in der DDR.

Sie starb am 18. Dezember 1978 in Halle (Saale).

Bild vom Buchumschlag kann bei uns kostenlos angefordert werden.
www.sudeten.at

ZVR-Zahl: 366278162 Wien / Prag, am 9. November 2011/GE

Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren lädt Sie herzlich zu folgenden Veranstaltungen im November ein:


Ausstellung zu Peter Lotar

bis 20. November 2011 | Prager Literaturhaus | Ječná 11 | 120 00 Prag 2



Vernissage: 10. November | 18.00 Uhr | Österreichisches Kulturforum | Jungmannovo nám. 18 | 110 00 Prag 1
Die besten Videos des Rezitationswettbewerbs beim Prager Theaterfestival

13. November 2011 | 14.00 Uhr | Divadlo Disk | Karlova 26 | 110 00 Prag 1


Vortrag und Diskussion: Fremdwahrnehmung: aktuelle Tschechien- und Deutschlandbilder
15. November 2011 | 18.00 Uhr | Prager Literaturhaus | Ječná 11 | 120 00 Prag 2

Im Rahmen der Reihe Deutsch-tschechisch-jüdisches Zusammenleben damals und heute
Autorenlesung mit den Stipendiatinnen Friederike Kenneweg und Christiane Neudecker

24. November 2011 | 19.30 Uhr | Café Fra | ©afaříkova 15 | 120 00 Prag 2


Außerdem erwartet Sie im Dezember:
Symposium „Jung Prag und die Frühlingsgeneration"

6. Dezember 2011 | 9-20 Uhr | Tschechisches Zentrum Prag | Rytířská 31 | 110 00 Prag 1


Enthüllung der Gedenktafel für Rainer Maria Rilke

7. Dezember 2011 | 10.30 Uhr | Na Příkopě 16 | 110 00 Prag 1


Weihnachtskonzert

7. Dezember 2011 | 18 Uhr | Clam-Gallas-Pallais | Husova 20 | 110 00 Prag 1


Und nicht vergessen: Bis zum 31.12.2011 läuft die Ausschreibung für die Teilnahme am deutschsprachigen Rezitationswettbewerb für Schüler von 10-17 Jahren! Alle weiteren Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 9. November 2011/GE

Sudetendeutsche akademische Landsmannschaft

ZORNSTEIN - www.zornstein.com

Die Sudetendeutsche akademische Landsmannschaft Zornstein lädt herzlich

zum nächsten „Sudeten-Stammtisch“

am Freitag, den 11. November 2011, um 15 Uhr

auf unser Haus in der Waasenstraße 25 in 8700 Leoben ein.

Herr Dipl.-Ing. Hans Allabauer wird einen Vortrag mit dem Thema

Schlesien – Land der Kultur, des Bergbaus und der Industrie“ halten.

Für Getränke, sowie Kaffee und Kuchen ist gesorgt. zornstein@unileoben.ac.at



ZVR-Zahl: 366278162 Wien, am 8. November 2011/GE

Buchbesprechung

Bezirk Hostau Heimat zwischen Böhmerwald und Egerland
Stefan Stippler (Hrsg.) - Verlag epubli, Berlin 2011 www.epubli.de

752 Seiten, 79,-- Euro - ISBN 978-3-8442-0241-0


Die Neuauflage des »Hostauer Heimatbuches« ist seit vielen Jahren überfällig. Diese vierte Auflage will auch nachfolgenden Generationen eine Orientierungshilfe bieten, um sich im Herkunftsgebiet ihrer Vorfahren zurechtzufinden.
Hostau war mit 210 Quadratkilometern der größte der drei Amtsgerichtsbezirke im Kreis Bischofteinitz. Er lag am Oberlauf der Radbusa in einem waldreichen Berg- und Hügelland, unterbrochen von zahlreichen bis in 600 Meter und höher reichenden Fluren. Das Buch bietet von jeder Siedlung einen geschichtlichen Abriß, einen Ortsplan, ein Häuser- und Bewohnerverzeichnis, eine Liste der Gefallenen und Vermißten beider Weltkriege und der Vertreibungstoten, Photos, Episoden aus dem Dorfleben und anderes Wissenswertes. Es beschreibt Kinderspiele, Mundart, Bräuche, Lieder, Kochrezepte, Sagen, Humor, Erzählungen und Gedichte und stellt die Pfarrherren, Lehrer und berühmten Persönlichkeiten des Heimatbezirks vor. Der zweite Teil gilt der Stadt Hostau und ihrem Kirchsprengel, der dritte den übrigen acht Kirchensprengeln Eisendorf, Heiligenkreuz, Melmitz, Muttersdorf, Plöß, Schüttarschen, Sirb und Weißensulz. Der vierte Teil schildert das Volksleben, der letzte die Vertreibung und das Wiederfinden.
Daß die Vertreibung kein Ende für immer war, und wie lebendig die Gemeinschaften der Orte im Gerichtsbezirk weiterhin bestehen, belegt der Abschlußteil.
Herausgeber Stefan Stippler, 1972 im bayerisch-schwäbischen Nördlingen geboren, studierte Katholische Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Gegenwärtig promoviert er in München. Seit 2004 ist er Ortsbetreuer der Stadt Hostau.
„…. In dem, was hier geschaffen wurde, steckt die Liebe einer ganzen Reihe von Frauen und Männern verborgen. Nur so ist es zu verstehen, warum dieses Heimatbuch auch den anspricht, der nicht aus Hostau und den Gemeinden des Heimatbereiches stammt. …. ihr Buch reiht sich würdig in die Liste der Heimatbücher ein, deren Erstellung zu den großen Leistungen unserer Volksgruppe gehört ….“
Bild vom Buchumschlag kann bei uns kostenlos angefordert werden.
8.11.2011

Der Österreichische Verein der Landsleute aus Brünn und Umgebung

lädt zum Bildervortrag

am Samstag, den 12. November 2011 um 16.00 Uhr

im Haus der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

 Fritz Lange führt in seinem Buch in seine ehemalige Heimat Südmähren.

Historische und aktuelle Bilder von Nikolsburg, Feldsberg, Eisgrub und von den Pollauer Bergen

erzählen die wechselvolle Geschichte der Menschen in dieser Grenzregion, von Toleranz und Intoleranz, Vertreibung und Neubeginn.


Büchertisch - Auf Wunsch signiert der Autor gerne seine Bücher

Ausstellung - Historische Ansichten und Fotos aus Südmähren
Gäste herzlich willkommen!

From: "Hermann von Salza" <Schlesien-Grossdeutschland@gmx.net>

To: <pksczepanek@gmx.de>; Sent: November 10, 2011
Der nukleare Schurkenstaat, und der anstehende 3. Weltkrieg für das Wohlergehen Israels. - Spricht:

Dr. David Duke: Iran -Israel - USA - die Welt - kein KRIEG


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pZ-Vo4_EOIM#!
Hochgeladen von notbeusedforprofit am 09.11.2011 Der nukleare Schurkenstaat, und der anstehende 3. Weltkrieg für das Wohlergehen Israels.

Keinen Krieg gegen den Iran für Israel!“
http://terragermania.wordpress.com/2011/11/11/dr-david-duke-keinen-krieg-gegen-den-iran-fur-israel/

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